E
Enrico Pallazzo
Guest
Pieles
Shocktober muss ja nicht immer nur Blut, Gedärm und Totschlag sein, sondern kann sich ja auch mal dem abseitigen zuwenden. Und Oh Boy, da habe ich mir mit Pieles (oder auch als Skins bekannt) mal was richtig feines auf die Netflix Watchlist gepackt. Erzählt wird hier der Lebensalltag von Menschen die mit Makeln geboren wurden. Nein, keine zu lange Nase, Schuppenflechten oder ein krummer Penis, sondern so richtig vom Leben gearscht. Kann man durchaus wörtlich nehmen, einer der Portraitierten hat zum Beispiel einen Anus als Mund, und nen Mund zwischen den Arschbacken. Jemand anderes ist ohne Augen geboren worden, ein anderer leidet darunter das er Beine hat, wo er doch lieber ein Meerjungmann wäre. Um so etwas gehts in Pieles. Erzählt wird das alles in kleinen Kurzgeschichten in denen sich die Leben der unterschiedlichen Personen irgenwann überschneiden. Das driftet dann auch gerne mal ins absurde ab, so das man die rund 75 Minuten Laufzeit eigentlich die ganze Zeit mir offenem Mund vor dem Schirm sitzt, weil man nur schwer greifen kann, was man da gerade sieht. Gefilmt in tollen Bildern, schöne Effekte und Charaktere die man nicht unbedingt ins Herz schließt, aber alle interessant findet. War ne schöne Kino Plus Empfehlung, hat mir gut gefallen
Shocktober muss ja nicht immer nur Blut, Gedärm und Totschlag sein, sondern kann sich ja auch mal dem abseitigen zuwenden. Und Oh Boy, da habe ich mir mit Pieles (oder auch als Skins bekannt) mal was richtig feines auf die Netflix Watchlist gepackt. Erzählt wird hier der Lebensalltag von Menschen die mit Makeln geboren wurden. Nein, keine zu lange Nase, Schuppenflechten oder ein krummer Penis, sondern so richtig vom Leben gearscht. Kann man durchaus wörtlich nehmen, einer der Portraitierten hat zum Beispiel einen Anus als Mund, und nen Mund zwischen den Arschbacken. Jemand anderes ist ohne Augen geboren worden, ein anderer leidet darunter das er Beine hat, wo er doch lieber ein Meerjungmann wäre. Um so etwas gehts in Pieles. Erzählt wird das alles in kleinen Kurzgeschichten in denen sich die Leben der unterschiedlichen Personen irgenwann überschneiden. Das driftet dann auch gerne mal ins absurde ab, so das man die rund 75 Minuten Laufzeit eigentlich die ganze Zeit mir offenem Mund vor dem Schirm sitzt, weil man nur schwer greifen kann, was man da gerade sieht. Gefilmt in tollen Bildern, schöne Effekte und Charaktere die man nicht unbedingt ins Herz schließt, aber alle interessant findet. War ne schöne Kino Plus Empfehlung, hat mir gut gefallen

Ok der Vater geht noch klar, aber den Rest der Familie fand ich nervig, hölzern und schlecht gespielt. Allgemein gibts da doch so ein paar Szenen die schon arg dumm sind, zum Beispiel wenn die Mutter unnötigerweise in den Pool fällt. Aber das ist schon Nitpicking, denn insgesamt hat der Film mich gut unterhalten, auch wenn ich ihn etwas zu lang fand. 90 Minuten hätten es auch getan. Gibts gerade für nen schmalen Taler auf iTunes in 4k!
Immerhin das Nippelplacing scheint zu stimmen, wenn man einem der Darsteller glauben darf! Leider verzichten sie auf den ikonischen Soundtrack der Reihe. Beim schauen habe ich mich zudem die ganze Zeit gefragt, wie Marcus Nispel (der Regisseur) es Mitte der Nullerjahre eigentlich geschafft hat, sich gleich an mehreren Kultklassikern versuchen zu dürfen? Den letzten Conan hat der doch auch verbrochen, und das Texas Chainsaw Massacre Remake doch auch. Alle mit eher mäßigen Ergebnis. Wobei ich das Original vielleicht auch verkläre, hohe Filmkunst war das damals ja nu auch nicht. Egal, heute abend gehts gleich weiter mit nem nächsten Klassiker Remake! Achja, Freitag der 13. gibts uncut bei Netflix: