Justus Jonas
Palim Palim
Amen.
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Ich fühle mich halt nicht beschnitten oder gegängelt.
Und am Ende "gängelst" Du Dich allenfalls nur selbst, wenn Du Dich frei und ohne jeden Druck dafür entscheidest, etwas zu kaufen. M$ oder sonstwer kann Dich zu nichts zwingen. Das muss einfach verstanden werden.
Wenn Bill Gates mit der geladenen Schrotflinte vor irgendwem steht, können wir nochmal über Zwang und Gängelung reden.![]()
Villeicht ist das der falsche Ausdruck, aber du findest es wirklich besser dich lebenslang an Software zu binden, nichts mehr ausleihen oder zu Kumpels mitnehmen zu können, immer online sein zu müssen auch bei offline Spielen, nicht spielen zu können wenn du kein Internet hast, Wartezeiten und Verbindungsabbrüche?
Das sind jetzt nunmal keine aus der Luft gegriffenen Argumente, das sind alles Dinge die schon passiert sind (Ubi Launcher, Diablo3, Sim City uvm.)
Das findest du besser als die jetzige Situation?
Es ist eine Sache die Situation der Unternehmen verstehen zu können (das kann ich auch) oder diese Maßnahmen auch noch als gut zu erachten.

Ich hätte von den Verfechtern gerne mal die Vorteile für die Kunden aufgelistet die so ein Zwangssystem mitbringt... da warte ich übrigends schon seit mehreren Seiten drauf.

Letztendlich bleiben Videospiele halt mein Hobby, mit dem ich auch nicht aufhören werde wenn jeder Hersteller mit DRM und Co. um die Ecke kommt (und das werden sie letztendlich sowieso alle).
Aber man darf doch Artikulieren das man das als Kunde nicht gut findet. Ich muß nicht alles einfach abnicken und toll finden was die Industrie so macht und mein Kaufverhalten wird das nachhaltig beeinflussen.

Möglicherweise bin ich aber auch ein rückständiges Fossil. Musik kaufe ich nur auf CD/Vinyl, Bücher nur in Papierform und meine Videospiele hätte ich halt auch gerne als Datenträger.
Ihr seit mir auch zu sehr auf das Geld und die Gebrauchtspiele fixiert. Da wir hier nen hohen Altersschnitt haben wird es für die wenigsten wohl ein problem sein auch mit DRM ein paar Spiele pro Monat zu kaufen, aber es gibt doch massig Nachteile die mit monetären Argumenten nichts zu tun haben (s.o.). Die blendet Ihr in eurer Argumentation aber fast komplett aus.
Ich hätte von den Verfechtern gerne mal die Vorteile für die Kunden aufgelistet die so ein Zwangssystem mitbringt... da warte ich übrigends schon seit mehreren Seiten drauf.
Bin kein Verfechter, aber mich stört es nicht. Der Vorteil: Das System wird mit Sicherheit von fast allen Publishern (außer Sony und Nintendo) unterstützt werden.
Und? Ich hab doch von Anfang an gesagt, dass mich das kein bisschen stört... Ich versteh nicht, warum du immer wieder mit diesem Argument kommst. Um das Ausspionieren gehts mir doch gar nicht, mir geht es nur um sinnvolle Onlineanwendungen. Solange mir die ein Spiel bietet, kann es von mir aus auch ständig online sein. Ich fände es sogar toll, wenn Spiele die Onlineverbindung mehr ins Gameplay integrieren würden abseits vom üblichen Onlinemultiplayer-Modus, den ich eh kaum nutze.Der Punkt ist: Du kannst ausschalten, was Du willst. Sowohl der Provider als auch der Hersteller Deines BS zeichnen dennoch Dinge auf, um Dich zu überwachen und auszuspionieren. Auch wenn es Dir gar nichts bringt. Und das schon immer.

Bei SimCity war der Grund für den Shitstorm allerdings ein ganz anderer: Die zwingende Onlineverbindung wurde nicht als DRM verkauft, sondern als Feature des Spiels, welche durch serverseitige Berechnungen bisher ungesehenes Gameplay ermöglichen sollte. Sprich die Leute wussten im Vorfeld worauf sie sich einlassen, haben es aber akzeptiert, da das Gameplay des Spiels anders angeblich gar nicht möglich gewesen wäre. Das alles hat sich schlussendlich als fette Lüge herausgestellt (aber natürlich auch noch nicht gleich zum Releasetag, sondern erst später). Das Spiel ist offline problemlos spielbar, nur speichern kann man nicht, da das Spiel nur Cloudsaves unterstützt. Und zudem funktionieren die hochgelobten neuen Features zum Teil auch überhaupt nicht oder tun nicht ansatzweise das, was EA im Vorfeld versprochen hatte. Da hat EA die massive Kritik imo mehr als verdient, das war Kundenverarsche in Reinkultur und hat auch zu etlichen Rückführungen geführt, die EA aber vermutlich nicht in ihren PR-Messages zu den Verkäufen aufführt.Oder mit Sim City? "Wääähhh..ich muss immer online sein...wääähhh...." Rekordverkäufe. Dass die Leute gemeckert haben, weil sie nicht spielen konnten, das war definitiv berichtigt! Aber warum hat sich denn das Spiel trotz der vielen Mimimimis dennoch verkauft wie warme Semmeln?
Dass es so sein wird, hat Sony afaik bereits bestätigt, halt genauso wie auch bei der PS3, da gab's ja auch schon vereinzelte Games mit Online-ZwangWas ich mir gut vorstellen kann, ist das Sony es den Publishern selbst überlässt und sie nur ihre eigenen Titel nicht mir DRM versehen, die Spiele von third parties aber trotzdem DRM haben (über ein in die PS4 integriertes Origin etc.). Damit hätte Sony jetzt die positive Publicity und am Ende ists doch überall gleich. Gerade die großen werden auf DRM pochen und auf Sony Druck ausüben, das dürfte klar sein.
Das Problem ist halt, dass die Situation selten so schwarz/weiss ist. Ich interessiere mich doch trotzdem genauso für das Spiel, weil mir das Gameplay Spass bringt und darauf hat die verwendete DRM-Methode ja keinen Einfluss. Aber wenn mir der Kauf dann durch eine reine Publisher-Entscheidung vermiest wird, nervt mich das, weil ich genau weiss, dass mir das Spiel ansich eigentlich Spass machen würde, ich auch den Entwickler gerne für seine Schöpfung belohnen würde, es aber nicht kaufen werde, weil der Publisher der Meinung ist, dass ein Online-Zwang die richtige Lösung ist, um all seine Probleme zu lösen. Wenn mir das Game nicht gefallen würde, wäre ja alles in Butter, problematischer sind Spiele, die ich eigentlich ohne zu zögern kaufen würde, wenn sie ohne Online-Zwang daherkommen würden. Mir fällt es wirklich schwer zu glauben, dass diese Haltung nicht nachvollziehbar sein soll.Wieso muss es Vorteile haben? Es kommt ein Produkt auf den Markt. Wenn es mir gefällt, kaufe ich es. Wenn es mir nicht gefällt, kaufe ich es nicht.
Führst Du zu allen Produkten, die irgendwas an sich haben, das Dir nicht gefällt, diese Diskussion? Die meisten Produkte gefallen mir nicht. Daher kaufe ich sie nicht.![]()
Ok, das stimmt auch wieder, ein Punkt für dich.Man muss aber ja nicht alles zum Release spielen, oder? Nach 6-8 Wochen purzeln die Preise schon und spätestens nach 6 Monaten kriegst Du doch fast alles hinterhergeworfen.
Ich kaufe schon lange nichts mehr zum Release bzw. sehr selten. Das liegt zwar eher an der Zeit als an anderen Dingen, aber ich finde ein Spiel nicht schlechter, nur weil ich es 3 Monate später für weniger Geld kaufe.![]()

Das Problem ist halt, dass die Situation selten so schwarz/weiss ist. Ich interessiere mich doch trotzdem genauso für das Spiel, weil mir das Gameplay Spass bringt und darauf hat die verwendete DRM-Methode ja keinen Einfluss. Aber wenn mir der Kauf dann durch eine reine Publisher-Entscheidung vermiest wird, nervt mich das, weil ich genau weiss, dass mir das Spiel ansich eigentlich Spass machen würde, ich auch den Entwickler gerne für seine Schöpfung belohnen würde, es aber nicht kaufen werde, weil der Publisher der Meinung ist, dass ein Online-Zwang die richtige Lösung ist, um all seine Probleme zu lösen. Wenn mir das Game nicht gefallen würde, wäre ja alles in Butter, problematischer sind Spiele, die ich eigentlich ohne zu zögern kaufen würde, wenn sie ohne Online-Zwang daherkommen würden. Mir fällt es wirklich schwer zu glauben, dass diese Haltung nicht nachvollziehbar sein soll.
Und? Ich hab doch von Anfang an gesagt, dass mich das kein bisschen stört... Ich versteh nicht, warum du immer wieder mit diesem Argument kommst. Um das Ausspionieren gehts mir doch gar nicht, mir geht es nur um sinnvolle Onlineanwendungen. Solange mir die ein Spiel bietet, kann es von mir aus auch ständig online sein. Ich fände es sogar toll, wenn Spiele die Onlineverbindung mehr ins Gameplay integrieren würden abseits vom üblichen Onlinemultiplayer-Modus, den ich eh kaum nutze.
Irgendwie warte ich seit ein paar Seiten immer darauf, das einer der Leute, die den "Always On" Ansatz verteidigen, endlich ein echtes Argument dafuer bringen bzw. aufzeigen was der eigentliche Mehrwert der Geschichte sein soll. Sowohl fuer Publisher wie auch fuer Spieler.
Einen echten Mehrwert sehe ich durch Soulrockers Argument trotzdem nicht. Die Publisher wuerden auch so fuer die 720 entwickeln lassen.
Ich bin nicht dafür, ich verteidige es auch nicht. Ich greife es nur in diesem Fall nicht an und sehe es für mich (in Bezug auf Konsolen) als nicht so störend an. Ich habe keine RKs (und das soll jetzt nicht im Umkehrschluss heißen, dass ich den Leuten hier vorwerfe, dass sie welche hätten, wenn sie das mögliche DRM angreifen), ich habe eine verschwindend geringe Zahl an Gebrauchtspielen gekauft, ich bin eh always-online mit der Kiste, ich habe eine sehr stabile Internetverbindung (1 Tag Ausfall in den vergangenen 6 Jahren) und ich bin noch gar nicht so heiß auf eine neue Hardware-Generation.Wie ich schon geschrieben habe ist mir "Always On" per se herzlich egal. Aber ich nehme mal jetzt mich in disem Moment als Beispiel. Mir ist am WE mein Router verreckt. (Danke an meine Nachbarinnen fuer den WLAN Zugang an dieser Stelle). So. Gesetzt den Fall ich haette bspw. Tomb Raider noch nicht durch, koennte ich das Ding jetzt nicht spielen. Und gerade bei einem Titel wie TR will ich, trotz meines mittlerweile doch recht gesetztem Alters wissen, wie es weiter geht. Und das heute Abend. Hopp Hopp. Mit den ueber das Netz verberiteten Geruechten ueber das "Always" On Konzept der neuen 720 waere mir das nicht mehr moeglich. Das ist das was mich stoert.
Darueber hinaus finde ich diesen Ansatz vollkommen unsinnig. Der einzig einleuchtende Grund waere fuer mich die Eindaemmung von RKs. Was begruessenswert waere. Allein der Glaube daran fehlt mir. Die Vergangenheit hat doch mehr als deutlich gezeigt, dass jedes noch so "sichere" RK Praeventionssystemes im Endeffekt vergebene Liebesmuehe war. Es wird sowieso geknackt.