Switch The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom

Blödsinn ;) Das ist eher ein Spiel für, "Ich seh ein Eichhörnchen, lass mal mit dem Stock draufschlagen und guck was dann passiert" (Spoiler: Der Stock bricht nach drei Schlägen) und andere billige Physik- und Craftingspielchen. Der Reiz von letzteren erschließt sich mir null, wenn ich so was will, dann geh ich raus und guck mir echte Eichhörnchen/Schmetterlinge & Phisycs an ;) (letztes Jahr auch aktiv beim Rad fahren betrieben)
Könnt ihr dementieren wie ihr wollt...

Hmm was is dort hinter dem Hügel? Ah korok Samen. Oh, da liegt ein Stein falsch. Korok Samen. Was passiert denn, wenn ich dort den Stein rein Rollen lasse... Versteckter Schrein. Magnetfähigkeit am Strand - oh versunkene Kiste.

Das ist wie das Spiel gedacht ist. Wenn ihr das so nicht spielt, dann ist mir die Unlust völlig klar. Und das ist auch völlig legitim.
 
Man kann doch Herzen und Ausdauer mit den Schreinen upgraden, oder? Und man findet doch überall Schreine beim Erkunden - also hat man ständig Charakter Progress :)

Bei Elden Ring (und allen Souls Spielen) sammelt man fast nur belangloses Zeug was man eh so gut wie nie nutzt.
 
Wenn ihr keine Kartoffeln mögt, wieso bestellt und esst ihr dann Bratkartoffeln. Ich check es nicht. Wegen der Mayo? Lasst es einfach ruhen.

Bereits mehrfach erklärt, daher auch auf dein "Eichhörnchen/Schmetterling" Vergleich eingegangen. Der hinkt, die Welt ist ja z.B. der Aspekt, der mir persönlich auch gefällt, an der technokratischen Mechanik scheiterts.
 
Ich glaube, beide Fraktionen haben ihre Argumente nun ausreichend vorgetragen - auf einen Nenner kommen wir da nicht. Da sind Typen wie ich, die die alte Zelda-Formel zurück möchten und dann die anderen, die sich a la Minecraft in Hyrule austoben wollen. "Tears of the Kingdom" wird die "Breath of the Wild"-Schiene fahren und absolut nichts wird das ändern. Sollte dessen Nachfolger in einigen Jahren erscheinen, wird sich Nintendo erneut etwas Neues ausdenken müssen. Vielleicht liefern sie dann einfach ein paar leere Blätter Papier mit Stiften mit, sodass man sich zu 100% kreativ austoben kann :zahn:

Ein drittes Mal werden die Entwickler die Welt nicht recyclen können. Oder es kommt noch eine Unter-, Zwischen- und Parallelwelt hinzu. Oder 007 hat recht und nach zwei ähnlichen N64-Zeldas und zwei ähnlichen Switch-Zeldas kommt für die Switch 2 eher wieder ein Teil, der der alten Spielweise gerecht wird.
 
Ich versteh diese Minecraft Vergleiche nie. Was genau hat denn BotW oder TotK von Minecraft?

Für mich ist Minecraft: Man kann wirklich alles an Umgebung abbauen und mit den daraus gewonnen Materialien beliebt neuen Kram bauen. Davon sehe ich in keinem Zelda was.
 
Es geht darum, dass der Sandbox-Anteil mit dem neuen "Zelda" augenscheinlich noch einmal ansteigt: Tu was du willst, wann du willst, wie du willst. Es wird kein stringenter Weg mehr vorgegeben. Die Welt ist der Spielplatz und du kannst dich austoben. Quasi wie ein Editor, in dem Link der Cursor ist.

Natürlich ist dies vom Konzept eines "Minecraft" noch entfernt, gleichzeitig entfernt sich die Reihe somit ihres bekannten Gameplays und das missfällt unter anderem mir. Witzigerweise hab ich heute Nacht sogar von dem Spiel geträumt und wie ich hier dem Forum gebeichtet habe, dass ich mir das Spiel zusammen mit einer OLED-Switch doch zugelegt habe.
 
Gespannt bin ich natürlich auch auf das Spiel, nur selbst spielen will ich es nicht. Die erneut viel zu große Welt wird erneut viel zu leer sein. Was bringt es auf Bergen rumzukraxeln, wenn da oben zwei Standardgegner warten, für deren Sieg ich eine Waffe bekomme, die nach 12 Schlägen zerbricht? Mal sehen, was ich ab 12.5. auf Twitch so zu sehen kriege :)
 
Lustigerweise empfinde ich die Welten von allen (neueren) Assassin's Creed leerer, obwohl das nicht so wirkt. Aber am Ende sind die nur mit Zeug gefüllt, der keinen Nutzen bringt.
Ich fand die Welt von BotW überhaupt nicht leer. Da gabs doch ständig irgendwas. Wenn ich mir online die interaktive Karte von dem Spiel anschaue, bin ich sogar extrem überrascht, wie vollgestopft das alles ist, selbst wenn man die Korok Samen ausblendet.

Aber wann ist denn eine Open World nicht leer? Wenn alle 3 Meter wie bei Immortals Fenyx Rising irgendwas rumsteht? Total unglaubwürdig, aber für dass was Fenyx sein wollte in Ordnung. So wie die Welt von BotW für das Spiel klasse war.
 
Ich will hier nochmal betonen, dass ich übrigens das Spielgefühl auf dem Plateau mega gut finde. Mir geht das Spiel eigentlich erst mit dem Parasegel und dem Öffnen der Welt auf den Keks.
Ja, schlicht zu viele Möglichkeiten. Zu OpenWorld.
Aber wann ist denn eine Open World nicht leer? Wenn alle 3 Meter wie bei Immortals Fenyx Rising irgendwas rumsteht? Total unglaubwürdig, aber für dass was Fenyx sein wollte in Ordnung. So wie die Welt von BotW für das Spiel klasse war.
Fenyx ist fast noch schlimmer, weil kein Link. Das meine ich jetzt wirklich so. BotW hab ich viel weiter gespielt, als ein Fenyx. Weil BotW den Zelda-will-Oldschool-Feeling-haben-Faktor hat. Bei Fenyx: Gähn, wo muss ich jetzt hin? Ah, da ist ein Rätsel. Nach 10 Minuten gemerkt, dass mir vermutlich Gear dafür fehlt, um es zu schaffen. Entweder, weil den Mobs einfach nicht beizukommen war oder weil mir eine Technik fehlt, das Ziel zu erreichen. Ich muss rausfinden - genau das bemängel ich auch bei BotW - wo ich hin kann, muss mir besten Falls Notizen machen, wo ich hin muss, wenn ich z.B. Feuer-Resi habe. Aber null Hinweis, wie ich da rankomme. Ja, es ist Try & Error, das ist auch ein Stück weit in Ordnung, aber nicht, wenn ich da meine Zeit "verballere" und erst viel später feststelle, dass ich da wohl noch nicht hingehen sollte. Um bei Tscheffs Beispiel zu bleiben: Da passt mir die Karotte einfach nicht - oder fehlt komplett.
Ich will unterhalten werden, aber keine sinnlosen Timesink-Sackgassen erleben. Dann spielt man mal eine Stunde, haut sich auf die Couch, wirft das Spiel an und am Ende der Stunde war der Tagesfortschritt gleich Null. Das mache ich 2-3 Mal, dann fliegt das Spiel raus. Ich bin nicht mehr der "Ich zock' jetzt mal 4h lang Konsole"-Typ, wo man dann doch Progress macht über die reine, aufgewendete Zeit. Und in Relation zur aufgewendeten Zeit passt bei 4h der Fortschritt auch viel besser, als wenn ich 1h lang planlos in der Gegend rumgelaufen bin. Liegt es an mir und wieviel Zeit ich zum Zocken habe? Auf jeden Fall auch, bestreite ich nicht.
Bei Skyrim und Witcher hat mich deren Open World viel mehr gefesselt und die nächste Aufgabe, das nächste Ziel war imo auch deutlich klarer erkennbar . Aber auch die hatten ein Problem: Hast Du alles mitgemacht und jeden Stein umgedreht, warst Du nach 60-70% vom Spiel so overpowered, dass der Rest auch nur noch Abspulen und Story-Abschließen war. Wenn ich keine Motivation mehr verspüre, Sachen zu sammeln zB. weil mein Gear zu gut ist, dann geht der Reiz des Spieles für mich fast instant flöten. Nur wenige Spiele halten mich dann noch bei der Stange, Skyrim tat es z.B.
 
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