Vielmehr geht's doch auch darum, worauf man Wert legt. Manche Leute kaufen bei Nahrungsmitteln immer hochwertig ein, andere nehmen, was gerade beim Discounter ist. Manche kümmern sich einen Dreck, welches Auto sie fahren (ich! ich!

), für andere ist das Auto der Mittelpunkt der Ausgaben. Und für viele Leute ist das Image bei Gebauchsartikeln doch völlig egal, und da denkt keiner "so sehe ich mich".
Das wäre eine Theorie, würde sie nicht den üblichen Marketing-Regeln widersprechen

. In Wahrheit ist Branding jedoch genauso "wichtig" wie das Produkt, wenn es vergleichbare Produkte gibt. Alle Beispiele sind richtig, aber es geht um den "Schnitt" der Gesellschaft. Irgendwann hat man eben "Lieblings-Marken" bei denen alles passt (Angebot, bezahlbarer Preis, Image), und das sind dann die Produkte, bei denen Loyalität anfängt zu wirken.
Es gibt Produkte, die kaufe ich, weil ich mir nichts anderes leisten kann. Damit bin ich zufrieden, aber wenn ich könnte, dann hätte ich gern etwas "besseres". Und das muss nicht immer technisch besser sein. Soziale Zwänge (nicht negativ gemeint) spielen auch eine Rolle. Wenn ich mit einem Einkommen von 50K im Jahr also nur bei Penny einkaufe und Takko, einen KIA fahre und mein Smartphone irgend ein 150 Euro Teil ist, dann ist das nicht die Regel. Das sind dann Leute, die Ihre Hormone beim "schlauen sparen" ausgeschüttet bekommen, und nicht beim Kauf eines "Luxus"-Artikels.
Stell Dich ins Geschäfts und frage jeden, der sich ein Billig-Produkt kauft, ob er damit zufrieden ist, und – egal wie viel Geld er hätte – immer nur dieses Produkt kaufen würde. Alle die sagen "Jau, ist super, ich kaufe immer nur Z-Tech" lügen einfach

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Was Dein Auto angeht: Du kannst mir doch nicht erzählen, dass Du – sofern Du ohne Einsparungen woanders – Dir einfach irgend ein Auto kaufen könntest, dann aus Loyalität zu einer Billigmarke greifst?
Das funktioniert btw. genauso in Beziehungen. Da kennen die meisten den eigene "Stand" / die eigenen Möglichkeiten. Harz4-Kiffer-Otto mit 200 Kilo und Schorf hat eine passende Partnerin, "hätte" aber lieber gern das Super-Model. Genauso funktioniert das im Mark. Wenn ganz Immun ist, der muss schon Extrem-Buddhist sein, oder halt aufgrund seiner "Anti"-Einstellung sein Ego ausreichend dadurch kuscheln ("Hey ich bin anders, ich verzichte... ist mir nicht so wichtig, brauche ich nicht!"). Alles Marketing-Instrumente ("Ich bin doch nicht blöd!").