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Film Zuletzt gesehener Film, Klappe die 9.

Crayfish

Fuddl
Gestern drei Filme hintereinander und alle hatten geschichtliche Themen - Corona und Netflix machen es möglich:

1) Der Baader-Meinhof-Komplex
Ein immer noch beeindruckender Film über den Deutschen Herbst, der das Gefühl dieser Zeit IMO gut transportiert.

2) Schindler's Liste
Muss jeder unbedingt gesehen haben und hat von euch bestimmt auch schon jeder. Die Greueltaten der Nazis können nicht realistischer dargestellt werden als hier. Eingebettet in die Geschichte um Oskar Schindler ein monumentales Meisterwerk.

3) Das schweigende Klassenzimmer
Spielt in der DDR und handelt von einer Klasse, die mit einer Schweigeminute ein Statement setzen wollte und damit den DDR-Staatsapparat auf den Plan lief. Beruht auf wahren Begebenheiten. Geheimtipp und sehenswert. Kannte den Film nicht.

Ich muss, wenn Corona vorbei ist, mal unbedingt Berlin und den Osten wieder besuchen, hab gerade richtig Lust auf ne Museumstour. Mal schauen, was die Streamingdienste noch so an historischen Filmen hergeben.
 

Sheriff

Schlangenbeschwörer
Once upon a Time ..in Hollywood

Vorab, bin kein Quentin Fan im klassischen Sinne. :D Django war mein erster Film von ihm, den ich gesehen hatte und das ist erst 2 Jahre her. :D

Was man von Once upon a time erwarten kann steht aber quasi schon im Titel. Ein Film über die Märchen und Ramen in Hollywood inkl. einer Portion Witz, Selbstironie und natürlich auch Kritik. Ich gebe 4,5 von 5.
 

Franky

Ludwig van
Once upon a Time ..in Hollywood

Vorab, bin kein Quentin Fan im klassischen Sinne. :D Django war mein erster Film von ihm, den ich gesehen hatte und das ist erst 2 Jahre her. :D

Was man von Once upon a time erwarten kann steht aber quasi schon im Titel. Ein Film über die Märchen und Ramen in Hollywood inkl. einer Portion Witz, Selbstironie und natürlich auch Kritik. Ich gebe 4,5 von 5.

war eines unser ersten Videos:
 

Inkvine

Bekanntes Mitglied
Once upon a Time ..in Hollywood

Vorab, bin kein Quentin Fan im klassischen Sinne. :D Django war mein erster Film von ihm, den ich gesehen hatte und das ist erst 2 Jahre her. :D

Was man von Once upon a time erwarten kann steht aber quasi schon im Titel. Ein Film über die Märchen und Ramen in Hollywood inkl. einer Portion Witz, Selbstironie und natürlich auch Kritik. Ich gebe 4,5 von 5.
Naja. Film plätschert so bissl belanglos dahin. Bissl wie so eine klassische Ehe nach 20 Jahren. Das Ende des Films ist dann so der dankbare Jahresfick zum Geburtstag. Gibts deutlich besseres von Quentin.
 

Sheriff

Schlangenbeschwörer
@Franky

Treffend. Als Rick anfangs davon träumt, die Nachbarschaft zu Polanski könnte ihm neue Türen öffnen ist quasi die Kritik an Hollywood, dass ohne Vitamin B nichts vorwärts geht, unabhängig vom Talent. Mit dem Ende schließt sich der Kreis.
Zwar nimmt er mit der Einbindung von Manson die Kritik auf, dass Hollywood nur von Mord und Todschlag lebt, aber durch das Ändern der Ereignisse zeigt er gleichzeitig, dass man mit Gewalt in Hollywood in der Lage ist ein Happy End zu erzeugen. Ich fragte mich die ganze Zeit während der Film lief wie die oben angesprochene Szene denn funktionieren soll mit dem Vitamin B, wenn es doch gar keine Möglichkeit gibt den Polanski kennenzulernen. Das Ende war dann wirklich wie ein Märchen. Ein Ende, welches man sich für die Realität auch gewünscht hätte. Deswegen auch 4,5. Vielleicht sogar mehr, aber sowas zeigt für mich erst die Zeit.
 

Inkvine

Bekanntes Mitglied
@Franky

Treffend. Als Rick anfangs davon träumt, die Nachbarschaft zu Polanski könnte ihm neue Türen öffnen ist quasi die Kritik an Hollywood, dass ohne Vitamin B nichts vorwärts geht, unabhängig vom Talent. Mit dem Ende schließt sich der Kreis.
Zwar nimmt er mit der Einbindung von Manson die Kritik auf, dass Hollywood nur von Mord und Todschlag lebt, aber durch das Ändern der Ereignisse zeigt er gleichzeitig, dass man mit Gewalt in Hollywood in der Lage ist ein Happy End zu erzeugen. Ich fragte mich die ganze Zeit während der Film lief wie die oben angesprochene Szene denn funktionieren soll mit dem Vitamin B, wenn es doch gar keine Möglichkeit gibt den Polanski kennenzulernen. Das Ende war dann wirklich wie ein Märchen. Ein Ende, welches man sich für die Realität auch gewünscht hätte. Deswegen auch 4,5. Vielleicht sogar mehr, aber sowas zeigt für mich erst die Zeit.
Herr im Himmel. Das klingt wie das pseudo interpretieren in ein Gedicht, weil ein 5-höckeriger Jambus mit Zäsur statt Trochäen verwendet werden.
 

Caesar III

Oh Noes
Tenet - ist jetzt für 5 Euro im leihen bei Amazon.

Hat uns gut gefallen. Typischer mindfuck von Nolan. Ziemlich kompliziert. Aber irgendwie dennoch zu viel in your face für die "Lösungen". Anderes wird wieder nicht erklärt und bleibt offen. Alles in allem aber sehenswert und spannend.
 

Nek'Yar

Bekanntes Mitglied
Ich fand ihn nicht gut. Er gefiel sich zu sehr darin spektakuläre Bilder und komplizierte Handlungsstränge ineinanderzuweben. Beim zweiten ansehen sicher ein toller Film aber im Prinzip sollte ein Film es schon hinbekommen, dass man früh genug durchsteigt, was eigentlich passiert. Geholfen hat z.B. auch nicht, dass man im Original in der Anfangsszene fast nix verstanden hat, weil ja alle Masken aufhaben.
 

Inkvine

Bekanntes Mitglied
Ich fand ihn nicht gut. Er gefiel sich zu sehr darin spektakuläre Bilder und komplizierte Handlungsstränge ineinanderzuweben. Beim zweiten ansehen sicher ein toller Film aber im Prinzip sollte ein Film es schon hinbekommen, dass man früh genug durchsteigt, was eigentlich passiert. Geholfen hat z.B. auch nicht, dass man im Original in der Anfangsszene fast nix verstanden hat, weil ja alle Masken aufhaben.
Jo. This. Mich beschleicht so langsam das Gefühl, das Nolan ein bissl in die Lynch-Ecke abschweift, in der es dann mehr darum geht, mit irgendwelchen anderen Trotteln nach dem Film über 100 verschiedene Lösungen zu sprechen, statt eine in-sich-schlüssige Lösung direkt zu präsentieren. Ich lasse mir das bei Inception noch gefallen, weil es im Endeffekt zwei OFFENSICHTLICHE Lösungen gäbe (mal von den Hirngespinsten besagter Foren-Trottel abgesehen). Aber Tenet ist dann affig.
 

Inkvine

Bekanntes Mitglied
Typischer mindfuck von Nolan.
Eben NICHT. Das tolle bei Nolan war ja immer, dass man auf die Pointe bis zum Schluss warten konnte und die dann (meistens) auch unglaublich schlüssig war: Memento und Prestige UND (noch) Inception. Mit Interstellar hat er dann irgendwie angefangen, die Pointe nicht mehr in den Film sondern in Film-Foren zu packen. Wie bereits erwähnt: Lynch ist auch so ein Vogel, der seine Unsinnigkeit zum Stil gemacht hat und ein paar Pseudo-Intellektuelle im Circle-Jerk und Gatekeeping sich dann auf die "offensichtliche" Logik einen abscherbeln.
 

Caesar III

Oh Noes
Naja, ich geh soweit mit, dass das Max/Neil "Paradox" in die Foren wandert, ja. Aber alles andere war sehr offensichtlich und es wurde mehrfach rekapituliert, dass es auch der letzte checkt, wie das jetzt nun funktioniert hat. Einen wirklichen "Klick" im Kopf, den man selber hatte, gab es nicht. Die waren alle genau so geplant. Das meinte ich mit in-your-face.
 

Sheriff

Schlangenbeschwörer
I care a lot bei Netflix

Geht um eine Frau, die als gesetzliche Betreuerin von alten Menschen arbeitet. Eigentlich schon ganz nett erzählt und gut gemacht. Man entwickelt auf jeden Fall massiven Hass und Sympathie für die Figuren. :D Aber irgendwas..
 
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