Tja, meiner Meinung nach sind 2 Sachen passiert. Einerseits der Kapitalismus der voll zuschlägt, bei gleichzeitigen sozialistischen Ideen (Arbeitslose bekommen Geld, Krankenversicherung für alle usw.). Die Leute verstehen heute vor allem nicht mehr, dass das Versprechen: Arbeit zahlt sich aus, nicht mehr gilt. Oder anders gesagt, doch tut es, aber all die sozialen Maßnahmen sind nicht selbstverständlich, sondern viel mehr wert, als die Bevölkerung mittlerweile bereit ist zu verstehen und anzuerkennen.
Beides gleichzeitig kann nicht gehen. Einfach gesagt, geht sich nicht aus. Und in Österreich ist es noch schlimmer. Ich bin stinksauer auf die Gewerkschaften hier. Es war zu einfach nur die Luft anzuhalten und die letzten Jahre Lohnerhöhungen von bis zu 10% (pro Jahr) für die Beschäftigten raus zu pressen.
Der Preis heute? Eine Insolvenz nach der anderen. KTM als ein größeres Beispiel in Österreich. Wir sind nicht mehr wettbewerbsfähig. Gut gemacht und vielen Dank. Schön, drei Jahre einen bisschen besseren Lohn, dafür jetzt arbeitslos. Und das ist nur ein Betrieb von vielen. Wir sind auch das einzige Land in Europa, was einer Rezession vorhergesagt wird in diesem Jahr. Vielen Dank.
Und die neue Regierung steht vor einem Schuldenberg und beginnt nun zögerlich, aber immerhin doch, Kosten einzusparen und auch gewissen Steuern anzuheben.
Das Problem ist aber, die Bevölkerung will aber auch auf rein gar nichts verzichten. Ist natürlich auch unattraktiv. Aber egal ob das Thema Pension, Gesundheit usw. angeschaut, auch bei der kleinsten Veränderung wird geschrien und gepoltert.
Ganz ehrlich, es geht uns noch immer viel zu gut. Der Masse, nicht dem Einzelnen. Ich glaube was Armut bedeutet, haben viele noch immer nicht verstanden.
Dementsprechend. Dann soll das Spielzeug halt 1000€+ kosten. Wahrscheinlich ist es das auch wert und es ist eben Luxus. Nichts anderes