Playstation 4 The Last of Us Part II

Also der Tod von Joel ist für mich keine Überraschung gewesen, weil mich irgendein Arsch auf 9gag gespoilert hat. Sonst wäre ich davon wohl völlig überrascht worden. Allerdings auch nur, weil es aus meiner sicht kein gutes Storytelling war. Als ob gerade Joel einfach so verraten würde, wer er ist. Gerade zu Beginn des Spiels spricht er ja noch mit Tommy darüber, was er alles angerichtet hat. Und warum wird man gezwungen die neue Figur zu spielen? Wer ist das überhaupt? Wird vermutlich im Spiel noch erklärt aber warum nicht einfach einen der Ärzte aus dem Labor in Teil 1 nehmen? Ist doch klar, dass es dann so wirkt als würde da jemand seine Agenda durchdrücken wollen. Finde es auch albern, dass man jetzt so tut als wären Gamer so engstirnig. Bei Ellie hat sich auch keiner aufgeregt. Geht einfach darum, dass da aus dem Nichts eine Figur auftaucht und die Hauptfigur aus Teil 1 umbringt. Imho müssen so extreme Wendungen irgendwie beeinflussbar sein. Klar, bei so einem Titel wirds schwer Joel überleben zu lassen. Aber warum kann ich mich nicht wenigstens wehren? Oder ihn als Ellie mit genügend geschick befreien und er stirbt dann an der Schusswunde? Ich erinnere mich noch heute an Deus Ex, weil ich beim zweiten durchspielen gemerkt habe, dass man seinen Bruder retten kann und der dann das gesamte restliche Spiel noch auftaucht. Der Tod hatte da auch eine andere Wirkung. Ich bin weggelaufen um mich zu retten. Hier konnte man ja überhaupt nichts machen. Meh.

Das Gameplay ist imho massiv besser geworden. Was mich aber immernoch wahnsinnig stört: habe ich schon viel Munition, dann verlieren meine Gegner auch keine Munition. Es ist einfach dämlich, wenn da bewaffnete Leute rumlaufen und die nicht einen einzigen Schuss Munition verlieren.

Gut gefällt mir hingegen, dass man dieses Mal einw enig was zu erkunden hat. Und dass alle (?) Figuren einen Namen zu haben scheinen. Es hat schon eine andere Wirkung, wenn da plötzlich jemand panisch schreit, dass es Frank erwischt hat. Oder sie sich gegenseitig beim Namen rufen.

Was bei mir bei allen (!) Naughty Dog Spielen ein Problem darstellt, ist allerdings Motion Sickness. Ich habe das bei keinen Titeln außer der Uncharted +Last of Us Reihe. Völlig verrückt.
 
Oha, vielen Dank!

Ich denke das werde ich aktivieren. Es trägt zwar zur Spannung bei, dass man nicht immer nen Headshot hinbekommt aber imho ist das hier halt eher der schwammigen/trägen Steuerung geschuldet. Ich probiere es einfach mal aus, ob es dann zu einfach wird.

Hab mich wieder über die alberne Spielmechanik mit der Munition aufgeregt. Überall wimmelt es vor Zombies aber mehr als 18 Patronen trag ich nicht mir mir rum. Aha :)

So Momente gibt es leider immer mal wieder. Habe auch nicht verstanden, warum sie sich nicht mehr Benzin abfüllen, wenn sie denn mal welches finden. Klar, damit man es später wieder suchen muss. Aber das ist einfach schlechtes Spieldesign. Dann lass das Benzin doch einfach bei nem Sprung auslaufen oder sowas in die Richtung. Für mich macht das immer sehr viel Immersion kaputt. Die Figuren steigen unter Lebensgefahr in mehrere Gebäude ein, finden dann endlich Benzin - und füllen 100 ml ab :)
 
Sagt mal. Bin ich eigentlich alleine damit, dass mir die Kampfszenen extrem auf die Nüsse gehen. Also jeglicher Encounter!? Ich will eigentlich nur die Story haben und bin dem ganzen Stealth/Geballer etc überdrüssig. Ich glaube, ich wäre hier bei einem Lets Play besser aufgehoben ;) ;) ;)

Wirken wie beim Vorgänger aufgesetzt, bisschen dezenter, aber im Endeffekt das gleiche Schema. Rest ist aber schon recht stimmungsvoll.
 
Ja, da bin ich ohne Kampf abgehauen weil's mir zu heftig war :)

Aber habe jetzt angefangen einfach zu kämpfen und nicht zu schleichen und irgendwie habe ich nicht weniger Munition als vorher...
 
Also ich vermute mal, dass ich gerade bei etwas über der Hälfte bin und es gefällt mir soweit echt gut. Das liegt aber fast ausschließlich an der Story + Atmosphäre. Das Gameplay lässt mich inzwischen ziemlich kalt. Ist einfach "zu viel", wenn das Sinn macht. Es läuft eben immer gleich ab. Hinzu kommt, dass man hier imho viel mehr als in anderen Titeln merkt, dass man ein Spiel spielt. Das ist vielleicht schwierig nachzuvollziehen aber das Leveldesign ist hier so restriktiv, dass es sich immer anfühlt, als spiele man gerade eine Szene. Also mehr als würde man z.B. in einem Spiel eine unabhängige Mission spielen. Es kommt einfach nicht das Gefühl auf, dass man dort Teil einer Welt ist. Übertrieben formuliert spielt man eine Anreihung von Rätseln. Das Gefühl wird auch dadurch verstärkt, dass man gesagt bekommt, wenn man es gelöst hat (Musik ändert sich, Figur sagt etwas in Richtung von: das waren alle).
 
Also ich vermute mal, dass ich gerade bei etwas über der Hälfte bin und es gefällt mir soweit echt gut. Das liegt aber fast ausschließlich an der Story + Atmosphäre. Das Gameplay lässt mich inzwischen ziemlich kalt. Ist einfach "zu viel", wenn das Sinn macht. Es läuft eben immer gleich ab. Hinzu kommt, dass man hier imho viel mehr als in anderen Titeln merkt, dass man ein Spiel spielt. Das ist vielleicht schwierig nachzuvollziehen aber das Leveldesign ist hier so restriktiv, dass es sich immer anfühlt, als spiele man gerade eine Szene. Also mehr als würde man z.B. in einem Spiel eine unabhängige Mission spielen. Es kommt einfach nicht das Gefühl auf, dass man dort Teil einer Welt ist. Übertrieben formuliert spielt man eine Anreihung von Rätseln. Das Gefühl wird auch dadurch verstärkt, dass man gesagt bekommt, wenn man es gelöst hat (Musik ändert sich, Figur sagt etwas in Richtung von: das waren alle).

Würde ich so unterschreiben. Und auch wenn es inszenatorisch und technisch echt gut ist, von RDR2 ist es in Sachen Atmosphäre, Inszenierung und harmonisches Gameplay meilenweit entfernt.
 
Urks, dachte das hätten sie nach uncharted 3 überwunden und nutzen das nur als internen running gag. Scheinbar nicht. Fand dieses Set piece aneinander Reihen teilweise echt schlimm. Teil 1 übertönte das aber massiv für mich mit Story und atmo

Word. Dieses Schießbuden-Feeling bei Uncharted 3 (und 4) fand ich im Nachhinein unterirdisch. Wobei sich da die Schießereien auch noch scheiße gespielt haben. Tomb Raider geht auch einen ähnlichen Weg, aber da machen mir die Gefechte wenigstens Spaß.

Je mehr ich über TLOU2 lese, desto weniger glaube ich, dass es ein Spiel für mich ist.
 
Word. Dieses Schießbuden-Feeling bei Uncharted 3 (und 4) fand ich im Nachhinein unterirdisch. Wobei sich da die Schießereien auch noch scheiße gespielt haben. Tomb Raider geht auch einen ähnlichen Weg, aber da machen mir die Gefechte wenigstens Spaß.

Je mehr ich über TLOU2 lese, desto weniger glaube ich, dass es ein Spiel für mich ist.

Kommt mir auch wieder aufgesetzter voll als noch bei Uncharted 4. Aber wie Inkvine schon schreibt: Es ist halt eher ein cineastisches Erlebnis.
 
Es ist halt eher ein cineastisches Erlebnis.
naja, schon. Aber wenn du bei einem Film im Kino so kalt bleibst, dass du den Klimax etc sofort erkennst, weil er dir ins Gesicht hüpft, ist der Film auch schlechter gemacht als es sein muss. Das scheint ja hier wieder der Fall zu sein. Bin da wirklich gerade etwas schockiert. Dachte wirklich ND ist da drüber hinweg, dass man in eine Arena fällt und dann geht da erstmal ne Welle los, dann noch eine hinterher und dann geht irgendwo ne Tür auf :D
 
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