• Das großartige Treffen dieses Jahr wird nächstes Jahr wiederholt. Wir treffen uns wieder im Sauerlandpark. Diesmal ist der Termin noch nicht fixiert. Also schau im Thread vorbei und gib Bescheid, ob und wann du teilnehmen willst und kannst. Ich will auch!

Spieleindustrie

Aber hey, ganz ehrlich.. AB, der sonst ja auch schon arg zynisch unterwegs ist, stellt das ein wenig sehr emotional da, als würde er da Pipi in die Augen bekommen, weil da nen Toad kichert. Das Script ist mir irgendwie etwas zu pathetisch. Unabhängig von dem Kram, der in der Industrie falsch läuft aktuell (imho Hochzeit Videospiele um 2010-2015).

Ich meine, er hat eh nen Knall bisserl – k.A. ob er da als Incel unterwegs ist ;) – aber scheinbar hängt er deutlich mehr an seiner Kindheit als ich.
 
Wir wissen, dass du der Erwachsenste von uns allen bist. 😜
Scheint tatsächlich der Fall zu sein, also dass es da zumindest sehr unterschiedliche Ausprägungen gibt im Blaster. "Allen" würde ich nicht sagen. Dabei hatte ich ja nicht einmal eine blöde Kindheit, im Gegenteil – Teen-Zeit war halt nur viel geiler :D

Allein die Faszination für solche Sachen wie "Lego" oder "Retro-Games" kann ich halt gar nicht teilen, oder Das Lustige Taschenbuch oder so. Darf man überhaupt noch "Jedem das Seine" sagen? Wenn nicht, dann einfach: Schön, dass wir so divers sind.

Doof, dass du da passiv-aggressiv werden musst :D
 
Für mich is das keine Flucht in die kindheit, keine Ahnung. Dennoch teile ich die Einschätzung und finde nintendo und Co immer besser als die anderen. Kann da aber gar keinen Finger drauf zeigen irgendwie
 
Für mich is das keine Flucht in die kindheit, keine Ahnung. Dennoch teile ich die Einschätzung und finde nintendo und Co immer besser als die anderen. Kann da aber gar keinen Finger drauf zeigen irgendwie
Hab ich jetzt auch nicht als Flucht gemeint so richtig. Nur finde ich das auch nicht "sooo" faszinierend. Nintendo hat ja nun keine kleine Fangruppe, die Meinung ist also schon sehr valide. Was meinst du mit "Finger zeigen", warum das so ist? Ist halt die Summe deiner persönlichen Vorlieben usw. Ich denke, da kann man nie "eine Sache" hervorheben.

"Erwachsen" bin ich btw. ganz und gar nicht, ich leben quasi so wie mit 16 oder 18.. und mag auch den selben Kram, bin da also gar nicht anders, nur eben "verschoben" :D ... Kenne niemanden, der richtig erwachsen ist, ich glaube, das gibt es gar nicht, man tut nur so.
 

Der Mario+Rabbits Schöpfer hat scheinbar das schinkende Schiff verlassen und macht sein eigenes Ding :)
Wobei das auch nur ein one-Trick Pony war und der zweite Teil auch kaum verkauft hat. Logisch: man muss den Irrsinn steigern, nicht more of the same.
 
343 Industries heißt jetzt Halo Studios und arbeitet in künftigen Projekten mit der Unreal Engine 5 anstatt mit der eigenen Engine. „Halo: Infinite“ soll demnächst auch aus der third person spielbar sein.

 
Millenial-Dialogues

Ich möchte das gern hier posten, weil sonst in Veilguard-Thema alle direkt ihre Mistgabeln rausholen.

Aber, das passt zu den letzten Postings. Wobei @Tscheff hier auch eindeutig nicht weiss, was er eigentlich will ;). Sandbox-Survival soll es nicht sein, offene Welten zum Erkunden dürfen es nicht sein. Streamlined Experiences und "over gaming" aber auch nicht...

Aber mein Thema ist ein anderes:

Und vorab, was @thething letztens meinte: "Mainstream" ... naja... sind Meilensteine der Branche wie RDR2, Witcher, BG3, Fallout NV oder CB2077 nicht auch Mainstream?

Ich kann mir dem Geschwafel in Videospielen gerade nichts anfangen, und ja – das betrifft gerade auch aktuelle Games. Ich komme ggf. so rüber, als würde ich "erwachsen" tun, und das ist sicher ein Aspekt – ich will es nur veranschaulichen.

Dialoge und Themen, die dem Spieler Reaktionen und Meinungsbildung zu komplexen Themen überlassen. Charaktere, die nicht eindimensional sind wie in einem Marvel-Comic.... der Bösewicht, der "von außen" dazu gebracht wurde.. der Gute, höchstens mit etwas Selbstzweifel. Alles ist links oder rechts.

In Dialogen werden keine Emotionen mehr erzählt, diese sind nichts weiter als "Questmarker" und führen durch das Spiel: Du bist hier, das ist los, mache nun das... oder man wird quasi aufgeklärt, was man jetzt zu denken und fühlen hat. Dazu in einer Sprache, die wirklich das unterste Niveau einer Cornflakes-Verpackung hat.

Weichgespült, 100% sicher für alle, ja keine Ecken oder Kanten, bitte nicht nachdenken oder fühlen.

Das scheint auch ein reines, westliches AAA Problem zu sein. Firmen investieren Millionen, da will man sicher gehen. Und genau das bekommt man dann auch. Andere riskieren und machen Games, die für Dekaden noch relevant sind – scheinbar sieht das aber niemand.

Was habe ich bei vielen Spielen wegen der Charaktere überhaupt gespielt. Kampfsystem war nicht ideal.. es gibt Bugs.. aber der Mensch ist ja erst einmal ein emotionales Wesen. FFXIV Shadowbringers und Endgame, Witcher, CB und Co.

Und dann bekommt man einen trivialen Slop vorgelegt und Charaktere.. und alles ist witzig, sarkastisch. Der gemeinsame Nenner scheint gerade "Guardians of the Galaxy" zu sein. Was da noch gut funktionierte, wird nun überall ausgerollt – und ja.. das betrifft gerade Neuerscheinungen wie Outlaws und Veilguard.

Was ist eure Meinung dazu? Egal, hauptsache da flimmert was vor euch? Reicht es euch aus? Oder nicht so schlimm, gibt ja dann doch noch die Hoffnung auf Project Red und Rockstar?
Ich weiss, gleich kommen ja eh wieder wie "HAHAHA... ja.. lol"-Kommentare, aber ich habe einen passenden Clip zufällig gesehen von eurem Erzfeind, das bringt es aber für mich auf den Punkt:

Solche Dialoge wie im Beispiel von W3 (ersten Minuten) fehlen mir einfach bei diesen Games. Müssen wir uns also an japanische und bald, chinesische Entwickler halten, weil die einfach mehr riskieren?

 
Und um jetzt die Brücke zu schlagen: Games sind da angekommen, wo Filme halt schon Jahrzehnte sind. Es hat seinen Grund, warum ich fast nur noch A24 oder Blumhouse schaue. Aber zwischendrin kann es halt dann doch auch mal bissl AAA sein.
Das ist in der Tat der Fall, auch logisch. Der Weg von der Vision und Kreativität ist hin zu einer Sicherheitslösung, die von einem "Team" mit unendlichen Absicherungs-Loops getragen wird, um Investoren dann bei 400 Millionen Budget nicht zu verschrecken.

Das paradoxe: Es werden fast immer nur die erfolgreich, die eben Risiken eingehen. Das scheint aber echt niemand zu schnallen? Die Industrie macht das den Slop, dann kommt irgend ein Typ mit einer Idee, diese wird dann kopiert und verwässert und wir landen wieder bei Slop.

Zu deinem Gaming-Geschmack: Verstehe ich! Bin da zu 50% genauso. Ich brauche keine Perks in einem Action-Game. Auf der anderen Seite verliere ich mich eben gern in Welten. Nur diese werden immer schlechter. Ganz ehrlich.. ich habe Skyrim wieder entdeckt. Wird für dich der Horror sein.

Aber, da gibts nur Marker, die man halt auch braucht. Und ich weiss nicht, dass ich DA oder DA hin kann, wenn eine Kante gelb ist. Das ist dann für mich gerade die ultimative Freiheit.

Und diese Freiheit gab es auch einmal in Dialogen und der Story. Ich brauche keine Story bei einem Shooter, da reicht das Szenario. Bei einem Open-World-RPG wäre es wenigstens schön, emotional abgeholt zu werden und nicht die ganze Zeit für total dumm verkauft zu werden.

In fast Grundschul-Sprache, und bitte ja nicht irgendwie "irritieren", am besten noch eine Trigger-Warnung vor jedem Abhang, wenn man Höhe nicht vertragen kann.

Filme genauso, 100%.

Ach ja.. der große Standard-Story-Arc: Das Artefakt sind in X Teile aufgeteilt....
 
Bei mir ist es so, dass ich einfach ein "Spiel" haben möchte. That easy. Der stetige Hang, dass wir doch alles versuchen, "realistisch" zu machen, nervt mich. Wir sind zu weit weg, dass etwas realistisch im Gameplay ist. Während mein Gehirn früher noch wunderbar die Lücken interpolieren konnte, geht das mittlerweile nicht mehr. Alles sieht realistischer aus, aber am Ende ist es halt der gleiche Müll dann wie in 100 anderen Spielen
Schlimmer noch. Durch das uncanny valley zerstört das die immersion sogar noch mehr
 
Aber es gibt doch auch so viele positive Beispiele? Cyberpunk, RDR2.. selbst BG3 .. oder habt ihr eine andere Definition von "realistisch"? TLOU... oder das genannte GOW... Black Ops 6... es wirkt nur uncanny, wenn es "schlecht" gemacht ist imho.

Schlimmer ist doch, wenn die Narrative ebenso total uncanny ist. Wenn man so "in your face" merkt, dass alles nur eine Geisterbahn in einem Themepark ist, ohne richtige Bedeutung?

Für mich kann auch realistische Grafik funktionieren... SH2 Remake, Control, Alan Wake 2...

Schlimmer ists, wenn man – hier schließt sich für mich der Kreis – soziale Themen gegen den Eskapismus antreten lässt mit dem Holzhammer?
 
Cyberpunk, [...] Control, Alan Wake 2...
Imho jeweils ein spezieller Artstyle, weg von Realismus. Es steht und fällt mit den artists.

Unabhängig davon kommt wieder mein Punkt mit 4k zum Tragen. Details werden wichtig. Dann is halt der Reißverschluss an der Jacke off-putting, weil der sich nicht bewegt oder Gegenstände in der Gegend, die als invisible wall agieren oder festgetackert sind, etc.

Aber wie schon gesagt wurde, die Kosten und damit die Risiken sind einfach viel zu hoch geworden. Es traut sich fast keiner mehr und nutzt dann halt das, was immer gleich is und damit bleibt
 
Was macht dein Schwager?

Und natürlich Artstyle, aber um welche Ganes geht es denn dann @Tscheff ?

Uncanny wird es bei mir echt nur, wenn ein AA Studio ohne Skills und Budget jetzt UE5 Assets ohne Anpassung nutzt.

Ist ein sehr schwammiges Thema, aber sehe ich das richtig: Dialoge und Emotionen sind euch alle egal, Hauptsache Reißverschlüsse gehen oder es gibt keine Perks, aber sonst ist Outlaws und Starfield okay?

Just curious, ob ich einfach zu viel erwarte nach z.B. oben genannten Beispielen?
 
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