Spieleindustrie

Ich denke das Problem ist, dass wir gerne die Hauptzielgruppe wären.

Absolut, ich wäre auch gerne noch mal 10-11-12-13 (mit bisschen mehr Kohle, obwohl, war ja auch der Reiz) :D

Wir stehen absolut auf Nintendos Games, aber wir hätten sie gerne auch technisch auf dem neusten Stand. Ich liebe die Switch als Hybrid-System, aber ich würde ohne zu zögern das Geld für eine Switch Pro hinblättern, wenn sie morgen rauskäme, selbst wenn sie nichts anderes könnte als Switch-Games mit docked Performance unterwegs zu ermöglichen.

Ja klar, deswegen klebt ja mittlerweile ne OLED (geil, aber Humbug) auf meinem Nachttisch und ich zock damit... Slay the Spire, Pinball FX (ist scheiße) und Loop Hero noch 5 Minuten vorm einpennen :D
 
Seit gestern oder wie? Wie lange? :tongue:

K.A. seit einer Woche oder so^^
Wenn ich auf dem Sofa auf dem Mac spielen will, hab ich halt meine "Auswahl", und sonst pro Plattform halt auch... der Rest ist mir zu stressig geworden usw. Hab eh nur Zeit für meine 2-3 Spiele, und da will ich die Genres halt aufteilen usw.

Ich sehe schon, im Frühjahr wird wieder reichlich ausgemistet!
 
K.A. seit einer Woche oder so^^
Wenn ich auf dem Sofa auf dem Mac spielen will, hab ich halt meine "Auswahl", und sonst pro Plattform halt auch... der Rest ist mir zu stressig geworden usw. Hab eh nur Zeit für meine 2-3 Spiele, und da will ich die Genres halt aufteilen usw.

Ich sehe schon, im Frühjahr wird wieder reichlich ausgemistet!
mal sehen, wie lange du das durchhälst. Wäre ja gut.
 
Ich bin kurz davor, es so zu machen wie mit meiner Kamera. Krasse Reduktion. Alles verkaufen bis auf EINE Konsole. Nichtmal mehr einen PC zum Zocken haben. Und damit zufrieden sein. Weil im Endeffekt kann man den ganzen Shit eh nicht mehr spielen und man rennt einer Karotte hinterher, die man eh nie bekommt.
Aye, genau das meine ich ja.. aber haben wir das nicht alle schon des öfteren mal probiert … ja auch nur "nur" mit PC und dann "nur" mit Switch etc.?

Ich denke, es ist deutlich einfacher, wenn man z.b. alles bis auf eine aktuelle Konsole reduziert. Klar, dann haben wir Erste-Welt-Kinder das Problem, dass wir dann mal das Teil "hochtragen" müssen ins "zweite" oder "dritte" Zimmer, um dann da in Ruhe zu spielen ... oder so.

PC empfinde ich etwas als beschränkend, da man immer mal wieder mit "Technik" zu tun hat und das Teil halt laut(er) ist als die aktuelle Gen .. und Switch allein macht nicht glücklich.

Aber selbst Reduzieren auf Xbox mit dem Pass ist schon schwierig, weil Sony dann doch wieder die geilen Exklusives hat... und all-in dort ist halt wieder "Oh... ein Halo... oh ein Forza".... letzteres kenne ich ja selbst...

Also grundsätzlich wäre das alles kein Problem.. aber FOMO halt. Und dabei geht es uns allen noch besser als @mcpete ^^

Ganz ehrlich? ALLE meine täglichen Gaming Ambitionen könnte ich allein mit meinem MAC und iPhone locker befriedigen. Aber dann will man doch wieder AAA für 2-3 Stunden auf der 65 Zoll Maschine...

Und Bein Geforce Now ist dafür nicht ausreichend, da es 200 Euro + 15 Euro / Monat kostet ... dann kannste dir auch gleich eine Konsole kaufen imho. Und Stadia ist quasi tot.

Aber ich habe noch den Vorteil, dass ich teilweise NULL andere Spiele zocke, wie in den letzten beiden Jahren... zwar viel gekauft, aber eigentlich nur MMOs gezockt... hat vollkommen ausgereicht imho.
 
Realistisch: Wir eskalieren weiter, zwischendrin gibts immer mal wieder Tabula Rasa Phasen, nur um dann bei einem anderen Shit zu eskalieren. Komplette Reduktion wäre wohl am vernünftigsten, ganz persönlich: Der ganze angehäufte Shit hängt einem auch fies im Nacken, die tatsächliche Nutzungsdauer nimmt auch kontinuierlich ab. Ich muss mich zum zocken bzw. zur Auswahl z.B. eigentlich fast schon zwingen. Die Kinder sind auch total übersättigt (könnte sich aber auch noch als Vorteil herauskristallisieren, mal abwarten). Der mediale Overload ist einfach zu heftig momentan, trifft aber ggf. auch vermehrt unsere Generation.
 
Naja, auch die gesamte Industrie... Ist halt nach 30 Jahren im absoluten Mainstream angekommen, ähnlich wie Musik, Literatur und Co. Es wird sich ein "Feinschmecker"-Markt etablieren mit "A"-Spielen mit toller Story für Singleplayer.. der Rest wird dann billiger GAAS-NFT-Geficke von der Stange :D ... und Nintendo macht halt sein Ding...

Im Ernst: Ja, "Mann" braucht halt aber immer ein "Projekt" und etwas zum jagen oder "optimieren"(bauen)... Gut, wenn man das irgendwie kanalisieren kann, aber man fängt halt oft mit seinem "Hobby" an, und das ist ja für viele aus unserer Generation das Daddeln.

Ich würde mir wenigstens wünschen, ich hätte die "Kraft"auf den Pass und Halo und Forza zu "verzichten."

Ist das beste Beispiel.. HALO hab ich jetzt 4 Stunden gespielt, und Forza 1 oder 2... werde ich wahrscheinlich wieder monatelang nicht anfassen, aber wenn, dann ist es halt "geil"... Und der Pass diente bisher nur dazu, 3-4 Spiele zu "testen", die alle nice sind, werde ich aber auch nie spielen... und Suvi zockt jetzt halt "Among Us" ... Komplette Aktion also wie telegraphiert unnötig ^^

Wir können echt nur froh sein, dass Ebay die Fallhöhe schon etwas reduziert :D
 
Aber das ist doch das Problem. Wie so Drogensüchtige. Wir sind dauerhaft auf der Suche nach "Mehr". Dabei - sind wir ehrlich - haben wir wieder die Zeit noch WIRD ES das "Mehr" geben. Am Ende wäre es schlauer, mal wieder ein paar Spiele "zu Ende" zu spielen, statt immer wieder FOMO und was neues für 1-2 Stunden.
Joa.. und genau wie diese labern wir rum, und eskalieren dann dennoch ;) ... Fuck ey!
 
Ich frag mich halt ersnthaft, ob ich nicht generell "glücklicher" wäre, wenn ich mir fürs Jahr wieder 1-2 Spiele vor nehme, die ich dann mal die Woche spiele und gut ist - vlt ein MMO oder wieder paar MPs. Weil was mich persönlicher unglücklicher macht, als nur 1-2 Spiele spielen, ist der Fakt, dass ich Daheim 50 Spiele liegen habe, die ich alle NICHT spiele.

Genau das! Ich hasse halt "offene To-Dos" und irgendwie stresst das auch unbewusst. Und es ist teuer ... Ich will ja dieses Jahr genau maximal 3 Spiele kaufen .. ich hoffe, dass ich sogar nur mit einem auskomme ;) ... Aber selbst den Backlog "schaffe" ich nicht.

Auch bei geilen Spielen.. nach 20 Stunden+ in EINEM Spiel, verliere ich immer den Bock.. ich bin halt echt ein extremer MMO und MP-Typ, für mich sind die "Menschen" dann wichtiger als noch ein Stützpunkt, den ich befrieden muss, oder noch der nächste Korridor.

Ich stell mir schon immer die Frage: WAS bringt mir das?

Ich brauche schon "Emotionen".. ob es im MP ist, oder durch die Story... und dann Spaß beim Gameplay .. hab ich alles bei den genannten zwei Genres, und dann noch ein paar Art-Indies... toll!

Und dann siehst aber wieder die gesamte Medienlandschaft Forza spielen und Raytracing haben... :D
 
Ich kaufe schon sehr lange Zeit nur noch das, was ich auch schaffen kann - mein "Pile of Shame" besteht aus max. 1-2 Spielen.
Und wenn der Stapel die Größe 0 erreicht hat, wird entweder während dem letzten Spiel, oder halt wirklich erst danach was neues geholt.

Das Problem ist "manchmal", dass der Pole durch den Pass schon wächst. Dann kommen bei mir immer mal wieder Games, die ich beim Launch per Vollpreis kaufen "will" – da ich sie honoriere und nicht will, dass nur EA mit Browserspielen Geld verdient.

Ich kaufe auch echt nicht mehr viel.. aber man kommt ja bei den Generationenwechseln gar nicht mehr hinterher z.B. immer die aktuelle Skyrim-Version auf Halde zu haben!

Aber mein eigentliches Problem sind ja nicht die Spiele.. ich kaufe mehr Konsolen und Geräte als Spiele aktuell :D
 
Hab keine Konsole mehr unterm TV stehen. Alles verkauft. Hinter dem TV versteckt sich noch die Switch, die wird bei uns zu 95% für Mario Party und Ring Fit genutzt. Und hab zwar einen Gaming-Laptop, aber der hat nicht genug Platte um viel drauf zu haben. Zocke auch ungern am PC, da ich schon bei der Arbeit im Stuhl sitze und mein Rücken das im Feierabend nicht auch noch aushalten würde.

Mit GeForce Now, Stadia und nVidia Gamestream bin ich aber soweit sehr zufrieden und brauch nicht mehr an Konsolen.
FOMO ist trotzdem auch bei mir das Problem. Steam Library ist voll mit ungespielten Schnäppchen… Stadia und GamePass kommen noch oben drauf und dann liegen auch noch paar Switch-Perlen im Schrank.

Gestern hab ich zwei Stunden am Stück mal Valhaim gezockt (das ist bei mir schon echt viel), aber immer im Hinterkopf „das ist ja schön, aber ich könnte auch xyz zocken…“
Fällt mir echt schwer einfach ein Game mal zu „genießen“. Das letzte Spiel, dass mich richtig gepackt hatte war BotW und das ist auch schon vier Jahre her.

Ist aber mit Serien und Filmen ähnlich. Letztens nach vier Staffeln Breaking Bad endgültig aufgegeben. Verstehe bis heute nicht, was die Leute dran so geil finden. Gleiches mit Narcos, Attack on Titan, Arcane… Fetzt alles nicht so richtig. Mandalorian fand ich noch ganz gut. Aber wie bei spielen total übersättigt und irgendwie schon alles gesehen.

Gilt übrigens auch fürs Reisen. Da hatte man jetzt wenigstens einen „Detox“ mit Corona. ;)
 
Na klar, je mehr man "sieht" desto mehr kennt man ... aber ab und ab muss man auch aus der Komfortzone, etwas neues probiere usw.
Wenn du hauptsächlich ein "Steam"-Spieler bist, dann verstehe ich auch dein Setup... ich persönlich würde dann eher EINE Konsole nehmen als mehrere Streaming-Anbieter (und zwei davon haben ihr eigenes "Gerät")...

Aber all das sind nur Symptome. Aktuell fängt mir die Realität auch an wieder deutlich mehr Bock zu machen als virtuelle Sachen, nach 2020 und 2021, werde ich mich dem widmen. Hab da wieder tausende Stunden gelassen, bisschen mehr Balance brauche ich :)
 
Tja, nur um mir zuzusehen wie ich Frauen vögle? Ich möchte Dir nicht Dein Herz brechen ❤️ Aber ansonsten bist Du herzlich willkommen. Ich habe eh keine Bilder (ok, eines) in der Wohnung. Also nahe dran 😁
 
Na klar, je mehr man "sieht" desto mehr kennt man ... aber ab und ab muss man auch aus der Komfortzone, etwas neues probiere usw.

Was heißt das konkret? LSD, Orgien und Extremsport? :D
Unterhaltung ist einfach zu leicht verfügbar geworden. Serien, Filme, Spiele, Pornos, Bücher… täglich kommen 100 neue raus und alles ist sofort verfügbar. Dafür hat man dann nicht mehr die Geduld für die Dinge, die einen ggf. glücklicher machen würden.
 
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