Mac-User diskutieren!

So, nun gibts ja keinen 27er iMac mehr und es stellt sich die Frage wie ich den Umstieg beim Desktop gestalte.

Möglichkeit 1:

Der 24er iMac M1, kostet mit 16 GB Ram und 1 TB Festplatte 2350 Euro.

Variante 2:

Studio Display + Mac Mini M1 mit gleicher Konfig. Studio Display = 1750 + 1500 für den Mini, Tastatur mit TouchID wäre bei mir auch noch nötig. Also irgendwo Richtung 3,3k

3,3k kostet der Mac Studio mit M1 Max und 64 GB und 1 TB Festplatte allein.




Tendenziell würde ich inzwischen dann doch eher zum Mac Mini greifen. Auch wenn der kombinierte Anschaffungspreis höher ausfällt dürfte am Ende der Wertverlust geringer ausfallen. Ton- und Bildqualität dürfte ebenso besser sein wie auch die Flexibiltät.
 
Bäh, nimmt viel zu viel Platz weg. Laptop nur wenn es wirklich sein muss. :znaika: Bin Desktopfetischist.
Ich genau das Gegenteil. Seit Late 2016, als die "ersten" Macbooks kamen, mit denen ich "richtig" arbeiten konnte – will ich am Desktop nicht mehr allein arbeiten. Klar, 80 % der Zeit verbringe ich im "Büro"... aber einfach mal schnappen und dann in der Küche, auf dem Steh-Schreibtisch oben, auf der Treppe.. draußen im Garten... im Zug, in der Hipster-Kneipe, im Open-Office zu arbeiten ist einfach nur geil.

Und dann nicht mit einem zweiten Gerät ...

Mittlerweile steht mein MBP "als" Tastatur vor meinem 32 Zoll Moni, früher hatte ich immer so einen Riser und noch eine extra Tastatur...

Wo ist da "zuviel Platz"...? :D

IMG_5495.jpeg
 
Jo.. es ist genau EIN Kabel für alles inkl. Strom und am Monitor hab ich noch einen USB-A Hub... wo halt nur nichts drin steckt :D, könnte aber eine USB-Soundkarte, sollte mir das Delay zu Airplay zu viel werden... da ich faktisch das Keyboard mitnutze und eh einen zweiten Monitor hätte.... ist es am Ende halt der Rahmen des Notebooks und das Touchpad.

Das ist ein cooler Trade für "all die Freiheiten"...
 
Aye... aber seitdem ich mich bei der "Arbeit" an "vor- und hinter" anstelle "daneben" gewöhnt hab, ist das ganz nice

Zum Spielen habe ich einen USB-C-Hub mit Tastatur und Mouse und Headset, und dann noch diesen Kühler-Riser (sieht man am Rand des Photos).

Also im Endeffekt nur einmal anstecken, auf den Kühler stellen und fertig!

Wobei ich den glaube auch abbaue, weil mein System auch nicht über 71 Grad geht auf der GPU mit der neuen Kühler-Steuerung usw!
 
Ne, ich kanns nicht ab wenn hier auf dem Schreibtisch ein Macbook steht. :nixweiss: Zu teures Spielzeug, welches im Zweifelsfall zu leicht kaputt geht (Kaffee, Wasser etc) und sieht für mich irgendwie immer unsauber aus. BT-Tastatur und iMac war für mich lange die perfekte Kombination.

Und bei all meinen Tätigkeiten schaffe ich jetzt schon einen nahtlosen Übergang zwischen iMac und dem Air wenn ich Lust darauf habe. :confused: Bei mir natürlich nicht mit dem Anspruch wie bei @Jaro



Tendiere jetzt aber beim Umstieg auf M1 dann eher zum Mac Mini als zum iMac. Das Studio Display bietet dann doch nen gewissen Mehrwert in unserem Haushalt. Bringt mir persönlich zwar nicht viel, so ein olles Display welches eh nur im Bildschirmvorhangmodus läuft :D aber wenn ich auf Sicht von 10 Jahren das Display nicht, aber den Mac 2 Mal austausche komme ich günstiger davon.
 
Tjaja, ist dann doch irgendwie ein Mac Studio in der kleinsten Ausführung bei mir geworden. :tongue:

Paket war erstaunlich groß und schwer. Studio Display lässt noch auf sich warten, vermutlich einige Wochen.

Eben am TV in Betrieb genommen um Funktion zu testen bzw. wollte ich mal selbst sehen was es mit den Berichten über seine unerträgliche Lautstärke im Idle auf sich hat.

Na ja, er funktioniert und ist prinzipiell unhörbar. Pustet aber schon auch ordentlich Luft aus den Lüftungsschlitzen auf der Rückseite.


Ansonsten ist es halt ein Big Mac Mini. :nixweiss:
 
Ist von den Proportionen schon ein dicker Oschi. Allein dadurch merkt man dass es wirklich ein Pro-Gerät ist bzw. sein soll.

Prinzipiell hätte mir ein Mac Mini mit M1Pro ausgereicht, aber der ist wohl noch nicht im Portfolio vertreten. Laut Gerüchten soll gerade der M1Pro bzw. der M2Pro in den kommenden Generationen in mehreren Geräten auftauchen.

Ich bin weiterhin gespannt was Apple aus seiner Chip-Fertigung rausholen wird. Als Aktionär sehe ich rosigen Zeiten entgegen. Apple wird bis zum Ende der Fahnenstange was Fertigungsprozesse angeht der Konkurrenz immer einen Schritt voraus sein, weil sie einfach viel mehr Geld investieren können. Muss man halt sagen, da waren sie einfach nur klug und effizent.
 
Apple wird bis zum Ende der Fahnenstange was Fertigungsprozesse angeht der Konkurrenz immer einen Schritt voraus sein, weil sie einfach viel mehr Geld investieren können. Muss man halt sagen, da waren sie einfach nur klug und effizent.
Jein. Apple braucht keine CPU (multi purpose) und weiß durch die telemetrie der Kombi aus hard und Software genau den use case. So ist es ein leichtes special purpose prozessoren zusammenzustecken, um 80+ Prozent abzudecken.

Ja, das war und ist clever. Aber sie sind keinen Schritt voraus. Sie haben einfach nur ihre Marktmacht genutzt und in diese Richtung weiter optimiert.
 
Voraus sind sie, weil sie TSMC 100 Mrd im Jahr in den Rachen werfen und somit immer die aktuellsten Fertigungsprozesse exklusiv für 1, 2 Jahre haben. AMD und nVidia kommen erst jetzt auf 5nm, Apple wechselt derweil auf 3nm in 2022.

So zahlungskräftig ist halt einfach niemand auf dem Markt. Apple kann diese Investitionen leisten und die Innovation auch in diesem Bereich vorantreiben.

Spätestens bei 1nm sollten aber physikalische bzw. quantenphysische Grenzen auftreten, dass es kaum noch kleiner geht. Aber das dauert wie es ausschaut noch bis zum Ende des Jahrzehnts.
 
Jein. Apple braucht keine CPU (multi purpose) und weiß durch die telemetrie der Kombi aus hard und Software genau den use case. So ist es ein leichtes special purpose prozessoren zusammenzustecken, um 80+ Prozent abzudecken.

Ja, das war und ist clever. Aber sie sind keinen Schritt voraus. Sie haben einfach nur ihre Marktmacht genutzt und in diese Richtung weiter optimiert.
Marktmacht mit 10% weltweiten Marktanteil bei Computern und 30% bei Devices? Naja.. die anderen ruhen sich eher aus imho.
 
Marktmacht mit 10% weltweiten Marktanteil bei Computern und 30% bei Devices? Naja.. die anderen ruhen sich eher aus imho.
Nee "die anderen" gibt es nicht! Da ist ein software Hersteller, zwei CPU Produzenten, drei gpu Produzenten und zig Mainboard-, ram etc Hersteller. Und auf dem mobilmarkt sieht es ähnlich aus. In beiden Fällen arbeiten die nach bestem Wissen zusammen, vielleicht. Aber gegen völliges in-house kommen die nie an. Und die use cases wissen die auch nur bedingt, um Optimierungen zu machen.

Lustigerweise ist genau das seit etwa 6-8 Jahren erst wirklich "Standard" in Form von Software, die man installieren soll (von AMD und Intel). Vorher waren die komplett ahnungslos und selbst jetzt ist es noch immer ein nebelflug.


Erganzung: wenn du das fair vergleichen willst, musst du hier max Lenovo, hp, Dell, Ms Komplett Geräte zählen, um den Marktanteil zu ermitteln und den Rest ausblenden.
 
In einem bald erscheinenden Buch wird der Abgang von Ive ja nicht ganz so freundschaftlich dargestellt wie vorgegeben.


Ich bin ja der Letzte, der Design nicht zu schätzen weiß. In meinem Wohnzimmer steht ein von mir entworfenes Sideboard mit 1,6 Metern Länge, 50 cm Tiefe und 40 cm Höhe. Als der Schreiner mich fragte was es tun soll meinte ich nur, er solle 4 Schubladen einbauen und das passt. Es geht nur um die Form. :zahn:

Hier und auch in den Kommentaren unter dem Artikel geht die Meinung aber schon in die selbe Richtung, dass Ive das in den letzten Jahren zu sehr auf die Spitze getrieben hat. Die Entwicklung der Watch in Richtung Gesundheits- und Fitnessgadget unterstreicht imho die Argumentation.

Ein (Industrie)Designer muss Geräte nicht nur hübsch machen, sondern im besten Fall praktisch und raffiniert.
 
In einem bald erscheinenden Buch wird der Abgang von Ive ja nicht ganz so freundschaftlich dargestellt wie vorgegeben.


Ich bin ja der Letzte, der Design nicht zu schätzen weiß. In meinem Wohnzimmer steht ein von mir entworfenes Sideboard mit 1,6 Metern Länge, 50 cm Tiefe und 40 cm Höhe. Als der Schreiner mich fragte was es tun soll meinte ich nur, er solle 4 Schubladen einbauen und das passt. Es geht nur um die Form. :zahn:

Hier und auch in den Kommentaren unter dem Artikel geht die Meinung aber schon in die selbe Richtung, dass Ive das in den letzten Jahren zu sehr auf die Spitze getrieben hat. Die Entwicklung der Watch in Richtung Gesundheits- und Fitnessgadget unterstreicht imho die Argumentation.

Ein (Industrie)Designer muss Geräte nicht nur hübsch machen, sondern im besten Fall praktisch und raffiniert.

Joa, aber es ist "kompliziert"... Manchmal ist es so, dann wieder anders. Ideal ist beides. Form follows function und eben eine Identität. Bestes Beispiel: Watch. Wäre sie rund.. es wäre nur "irgend" eine Watch.. die Form ist so aussagekräftig wie z.B. das weisse Kabel bei den ersten Kopfhörern usw.

Aber ja, bin auch froh, dass z.B. Notebooks mittlerweile eine "Dicke" haben dürfen wieder. Aber definierend waren die "Airs" damals schon.. das war der "Woooah"-Effekt, und den hat Ive oft genug realisiert.

Aber man kann halt nicht immer alles richtig machen. Das verstehen einige nicht.
 
Vielleicht hatte Ive aber auch Jobs gebraucht, um wirklich das Beste aus sich herauszuholen?

Steht ja auch dort, dass er nach seinem Tod eher zu einem trotzigen Verhalten tendiert hat. Mit der Brechstange irgendwelche Ideen durchzusetzen um einen vermeintlichen Geist der Firma aufrecht zu erhalten war ja eher nicht die Philosophie davor.
 
Vielleicht hatte Ive aber auch Jobs gebraucht, um wirklich das Beste aus sich herauszuholen?

Steht ja auch dort, dass er nach seinem Tod eher zu einem trotzigen Verhalten tendiert hat. Mit der Brechstange irgendwelche Ideen durchzusetzen um einen vermeintlichen Geist der Firma aufrecht zu erhalten war ja eher nicht die Philosophie davor.
Ja, da hast du recht. Steve war halt der Boss und die beiden haben maybe gut harmoniert. Aber das ist auch nicht wirklich wahr. In der Zeit von Jobs gab es sicherlich auch sehr viele miese Entscheidungen, die Ive zum Wahnsinn getrieben haben – ich kenne so narzisstische Entscheider ;) – ... Hab nun nicht alles gesehen / gelesen, aber ich denke, der "Aufstieg" hat aus dem Designer einen Manager gemacht, das hat ihn dann so werden lassen.

Vorher war es eher so: Steve will das / mag das – das "Ding" ist also durch.

Und nun musste er als "Verantwortlicher" ohne die Schützenhilfe seine Entscheidungen verteidigen.

Ich will da nicht viel reininterpretieren. Ich finde natürlich, dass Steve Jobs ein Visionär war, und nun wird alles nur etwas "verwaltet"... aber man muss fairerweise sagen: Die Produkte waren noch nie so gut wie jetzt.
 
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