Ich habe es jetzt nur vier Stunden am Stück geballert, aber es übertrifft echt jede noch so hohe Erwartung.
Der erste Storyboss ist down und ich stehe vor dem ersten großen Schloss. Werde mir das aber wohl noch aufsparen, weil ich in dem Anfangsgebiet davor erst maximal die Hälfte erkundet habe und dort schon 5-6 Marker setzen musste. Da warten noch kleine Dungeons (wie die Chalice Dungeons aus BB) mit Bossen auf mich und Hinweise, denen ich genauer nachgehen will.
Die Open World ist generell der Wahnsinn. Jeder Weg abseits vom Storypfad, jede markante Stelle belohnt einen nach der Erkundung. Kein Weg war bisher umsonst. Das habe ich in der Form so nur bei Red Dead 2 erlebt. Dazu sind überall andere Gegnertypen, da doppelt sich nichts.
Und wer Führung braucht: Die Story-Bonfires weisen einem mit mittels Goldstaub die richtige Richtung, ähnlich dem Wind in Tsushima.
Das Kampfsystem ist quasi DS3 + Sekiro. Springen geht per Knopfdruck zu jeder Zeit und wenn man im richtigen Moment den gegnerischen Angriff blockt, hat man ein kurzes Zeitfenster zum Kontern inkl. Stagger und potentieller Visceral-Attack im Anschluss. Fühlt sich fast schon zu mächtig an. Daraus folgt aber eine überladene Steuerung. Das Pferd muss ja auch noch untergebracht werden.
Bin mit der PS5-Version im Performance-Modus technisch zufrieden. Hatte nach den Stimmen im Vorfeld echt schlimmeres erwartet. Sie läuft nicht immer rund, ist aber weit weg von störend oder gar unspielbar.