Konsole/PC Battlefield 6

Man mag keine Kriegsspiele? OK, hat halt nur nix konkret mit BF zu tun.
Es instrumentalisiert aktuelle und / oder noch greifbare Konflikte, das ist ein massiver Unterschied. Wir hatten im Frühjahr eine Aktion hier im Dorf, von einer Gruppe, welche die lokalen Ereignisse rund um den 1./2. Weltkrieg aufgearbeitet hat. Ich garantier dir: Danach fasst du kein fucking Battlefield mehr an.
 
Ja, Andy ist da halt anders geframed, auch durch seinen erzählfreudigen Opa, seiner Gesinnung usw.

Und BF instrumentalisiert keine aktuellen Konflike. Denn der Konflikt gegen RUS besteht quasi ewig und China ist nur der selbe Komplex imho.

Gegen wen soll die NATO in einem Spiel kämpfen? Schweizer?
 
Früher alles zum 2. WK verschlungen. Maximal alle Filme geguckt. Dokus bei Phoenix. Bücher gelesen über KZs etc. Unit731 gelesen. Thema zum Abi.

Battlefield und CoD zocke ich dennoch gerne :)
Das hier war direkter, Personen und Orte greifbar. Haben z.b. die Namen auf dem örtlichen Kriegerdenkmal aufbereitet und die persönlichen Geschichten mit Bildern und Zeitzeugenberichten untermalt.
 
Wenn du in Auschwitz vor den Haaren und Schuhen stehen konntest und es „war halt so“, dann finde ich das schon erstaunlich. Da sind damals sämtliche Schüler, inklusive mir, schneeweiß geworden. Ist auch einfach eine unreflektierte Aussage. Selbst wenn es dich nicht angefasst hat kann man die Bedeutung des Ortes ja trotzdem "wahrnehmen". Du bist damit aber auch nicht alleine. Als ich dort war haben israelische Schüler Selfies auf den Gleisen und vor den Zäunen gemacht. Fand ich befremdlich aber am Ende geht jeder anders damit um.

Ich denke früher haben alle Witze über die fiktiven Parteien gemacht, die in Spielen die Konflikte ausgetragen haben. Von daher finde ich das grundsätzlich nachvollziehbar. Sollte dann halt damit einherkehren, dass man ein bisschen Fingerspitzengefühl beweist ("dreckiges" Gameplay, kein Fun-Shooter, keine bunten Skins, kein Gut vs. Böse etc.).

Für einen MP Shooter finde ich es jetzt nicht so dramatisch. Man spielt ja beide Seiten. Sehr wohl sehe ich aber einen Unterschied zu historischen Konflikten. Und wenn’s eine Kampagne geben sollte wird es natürlich nochmal kritischer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du in Auschwitz vor den Haaren und Schuhen stehen konntest
Ja Mann, das ist echt das krasseste imho. Diese Berge... war auch echt heftig. Umso mehr ein Grund heroisch gegen die Faschisten, Diktatoren und Terroristen der Welt in einem virtuellen Krieg mit viel Bam Bam zu ziehen und die so richtig in den Arsch zu treten. ;)

Mal ehrlich: Das ist mir jetzt zu viel "Andy" und seine persönliche Erfahrung und zu wenig "objektiv". Könnte genauso sagen: Jeder, der schon einmal an einem realen Schauplatz eines Gewaltverbrechens steht, den metallischen Geruch von Blut vernimmt und das geschändete, blasse und erstarrte Opfer sieht... der sollte nie wieder eine Folge NCIS schauen und alle Krimis sind nur verharmlosende Gewaltphantasien!

PS: Oder anders ausgedrückt: Ich "will" mir das nicht nehmen lassen. Oder möchtet ihr euch euer Feierabend-Bier madig machen, wenn ihr im Hospiz die Leberkrebs-Opfer dahinsiechen seht? Oder macht die Steuererklärung weniger Spaß, wenn ihr seht, dass woanders Kinder verhungern? Rosinenpicken!
 
Es ist schon etwas anderes. Das hat das Potenzial ein „Wir“ gegen „Die“ Gefühl zu stärken. Und eben eine Stimmung zu schaffen die einen Krieg als etwas positives sehen würde. Denk an die Zeit vor WW1 und WW2. Das wird sicher nicht durch ein einzelnes Spiel passieren aber die Summe macht es hat.

Aber das war schon immer Teil der Medien. Denkt an den kalten Krieg etc.
 
Es ist schon etwas anderes. Das hat das Potenzial ein „Wir“ gegen „Die“ Gefühl zu stärken. Und eben eine Stimmung zu schaffen die einen Krieg als etwas positives sehen würde. Denk an die Zeit vor WW1 und WW2. Das wird sicher nicht durch ein einzelnes Spiel passieren aber die Summe macht es hat.

Aber das war schon immer Teil der Medien. Denkt an den kalten Krieg etc.

Seitdem der Mensch laufen kann ist das DIE Story. Mord, Totschlag, Wir-gegen-die. Und niemand "will" Krieg einfach so, aber er gehört halt dazu. Und da man als Soldat einfach nur funktionieren muss (was auch total die eigenen Überlebenschancen steigert), ist das halt so ein perverses, komisches Ding.

Junge Menschen fahren morgens los, reden über Technik und Workflows, Szenarien und Co. als wäre es die neueste Version der Buchhaltungs-Software, wohl wissend, dass einige kein Abendessen mehr benötigen.

Was dein Argument angeht: Ja, okay... aber die Haltung gibt es doch 100% auch ohne Medien. Und im Prinzip ist ein Krieg bei der Verteidigenden Fraktion ja erst einmal "positiv" (muss er ja sein). Immerhin kämpft man ja hier um sein Leben oder seine Freiheit? Natürlich jetzt nicht jeder einzelne Zivilist, aber man spielt ja hier Soldaten. Wie oben gesagt, die "müssen" die Vorgänge "game-ifizieren" (wird das so geschrieben?) und ein Feindbild ist auch eine gute Motivation und vollkommen normal. Gilt ja, wenn alles okay ist, nicht gegen die andere Zivilgesellschaft, außer die steht so bewusst und ohne Propaganda 100% hinter einem Aggressor.

Schwierig ja gerade die Definition in Gaza z.B. aber das wird ja nun zu komplex.

Medien haben sicher Einfluss auf eine "Mobilmachung"... aber vor dem Shooter kommt TikTok und Co. Und viele Gamer, die sich für Militär-Shooter interessieren, die kennen auch die Desinformationskampagnen oder Propaganda.

Einer meiner besten Freunde ist Offizierssohn und war lange Zeit auch beim Militär. Ich kenne niemanden, der nicht krasser für eine freiheitliche Zivilgesellschaft und Demokratie kämpfen würde, während er "auf dem Feld" wahrscheinlich total effektiv andere Soldaten töten würde.

Finde das Bild einfach falsch, Militär und Soldatentum negativ zu sehen. Wir sollten dankbar sein.

Aber im Falle von Andy ist das eben persönlich, das können wir ja gar nicht so nachempfinden, genauso wie er die normale Haltung nicht.
 
Ich check nix und krieg nur aufs Maul. Aber auch die Mechaniken noch nicht 100 pro verstanden

Die Karten in der beta sind aber auch alle klein und da dann 64 Spieler drauf 😫

Destruction geht so. Fällt halt immer gleich ein. Sieht beim ersten mal gut aus, dann isses halt so.

Performance ist super (PC) . Da hab ich viel weniger erwartet.

Mal abwarten, was die größeren Karten dann bringen. Bin positiv, denn es macht Laune wie damals bf3 und 4
 
kein secure boot an?
jo, und kann es aktuell auch nicht aktivieren - hab noch irgendeinen Legacy Boot Mode aktiv, sonst hätte ich damals beim Hardware Tausch System neu aufsetzen müssen, worauf ich keine Lust habe - aber Win10 Support fällt ja eh bald weg, daher schaue ich grade wie ich ohne Neuinstallation und Datenverlust konvertieren kann
 
jo, und kann es aktuell auch nicht aktivieren - hab noch irgendeinen Legacy Boot Mode aktiv, sonst hätte ich damals beim Hardware Tausch System neu aufsetzen müssen, worauf ich keine Lust habe - aber Win10 Support fällt ja eh bald weg, daher schaue ich grade wie ich ohne Neuinstallation und Datenverlust konvertieren kann
 
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