Eee-PC vs. MacBook Air
Der Eee-PC und das MBA sind mindestens so verschieden wie das MacBook und das MBA. Und doch stehen beide in Konkurrenz zueinander. Das MBA ist nämlich, wie oben dargelegt, kein vollwertiges Arbeitsgerät, wie das MacBook oder das MacBook Pro. Das ist der Eee-PC auch nicht und will es im übrigen auch gar nicht sein. Der Eee-PC ist laut Asus ein sehr mobiles kleines Gerät für Web, Mail und Unterhaltung. Die Gründe, weshalb er nicht als volles Notebook wie das MacBook durchgeht, liegen im kleinen Bildschirm, dem langsamen Prozessor, der kleinen Flash-Platte und einer recht kleinen Tastatur. Dafür ist er allerdings sehr klein, leise, robust und ungeheuer günstig.
Vergleicht man nun Eee-PC, und MBA so fällt auf, dass der Eee-PC zwar deutlich dicker, aber ansonsten erheblich kleiner als das MBA ist. Dafür bringt er allerdings drei USB-Ports, Modem, Netzwerk und Cardreader mit sich. Der geringe 4GB Speicher des Eee lässt sich günstig mittels 8GB grosser SD-Cards erweitern. Diese sind mittlerweile für untern €50 zu haben und machen diese Schwäche des Eee relativ gut wett. Die grösste Schwäche ist der 7" Bildschirm mit einer Auflösung von 800x480 Punkten, was bei "modernen"(<-meint schlecht designeten) Webseiten zu "Scroll-Bedarf" führen kann. Laut Asus soll dieses Jahr eine neue Version des Eee-PC erscheinen, die dieses Problem und andere löst.
Gerade Dank dem mehr an Ein- und Ausgängen und seines geringeren Gewichts sieht der Eee-PC wie die bessere Lösung für unterwegs aus.
Der grösste Nachteil des Eee-PC ist,das er kein Mac ist. Gerade seine Open Source Affinität macht ihn zur Zeit aber zum Hacker- und Geek-Spielzeug der Wahl.
Preisdebakel
Ich weiss: Geiz ist nicht geil! Aber zu einem Preis von 5 2/3 Eee-PCs oder 1 3/4 MacBooks muss sich das MBA den Schuh, zu teuer zu sein, leider anziehen.
Wer ein richtiges mobiles Arbeitstier sucht, der muss zum MacBook greifen.
Wer was Kleines zum surfen sucht, kann sich dann immer noch einen Eee-PC kaufen und kommt somit immer noch günstiger weg als mit dem MBA.
Wie man das MBA auch dreht, es rechnet sich einfach nicht.