Was hat denn nun "Meine Kinder brauchen mich" mit "Ich hab das Gefühl, ich verschwende Zeit, wenn ich nicht zocke oder etwas andere tue" zu tun?
Es geht für mich darum, dass ich das nicht nachvollziehen kann, dass Leute jede Brainfree-Zeit etwas "tun" müssen, und sich dann wundern, dass sie Depressionen oder Burnouts bekommen. Als Kreativer sowieso nicht, da mein Hirn 24/7 an irgend einem Scheiß arbeitet und ich dann total glücklich bin, wenn ich es einfach laufen lassen kann, ohne z.B. hier nen Level zu hüpfen oder da Zeug zu farmen um Boss Y zu besiegen nach Muster Z.
Ich höre gern Musik, mache gern die Augen zu, mache gern einen Spaziergang oder floate gern bei YT und binge irgend etwas.
Ist ähnlich wie pennen. Wenn ich penne und ausreichend floate, dann bin ich deutlich besser und produktiver als die ganzen Zombies, die sich dann schon rühmen um halb sechs im Office zu sein nach 5 Stunden Schlaf... und dann aber in einem Monat nix produktives machen

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Zum Thema Kind: Alles richtig! Aber man kann es auch überlasten. Das Kind braucht vor allem sicherlich niemanden, der gefrustet oder übermüdet da seine "Ich bin aber jetzt guter Papa oder gute Mama"-Tour macht und sich ne Kopfschmerztablette oder nen Schnaps reinhaut.
Ich sage schon deutlich, wenn ich keine Lust habe, macht Kind auch! Diese ganzen Papa- und Mama-Bots werden das Problem haben, dass die Kinder sie eh nie ernst nehmen, weil sie eben nur noch Mama und Papa sind... Da muss man klar die Balance schaffen.
Ein Rollenvorbild soll eigenständig und inspirierend sein, und kein Beschäftigungs-Sklave. Das führt jetzt hier aber zu weit.
ICH wollte nur sagen: Wer sich dauernd beschäftigen MUSS, der tickt anders als ich. Und aus Erfahrung sind das meist Menschen mit Problemen, und die kommen mit "Leerlauf" nicht klar, weil sie dann anfangen zu grübeln. Deswegen muss immer das Bewusstsein mit einer Aufgabe betraut werden.
Ich persönlich, ich lass gern floaten!