Superfrog hat da schon ziemlich recht mit seiner Aussage imo. Bei Rennspielen ist die Grenze zwischen reinem SP und reinem MP eh schon total verschwommen, dadurch, dass die Zeiten und Punkte der Freunde- und Globalleaderboards angezeigt werden. Das fing damals mit PGR an und hat sich fortwährend weiterentwickelt. Man düst eine Strecke entlang, kann sogar gegen den Ghost seiner Online-Buddies fahren usw. Ähnlich ist es bei zahlreichen Arcade-Titeln, die simple Leaderboards bieten, obwohl sie reine SP-Titel sind. Trials HD damals z.B. Da gab es noch keinen MP-Modi wie in Evolutions, und trotzdem ist man zum einen für sich selbst gefahren, aber dann auch gegen die anderen, um ihre Zeiten zu knacken. Jetzt kann man derlei Firlefanz schlichtweg ignorieren, aber ich denke ein Großteil der Leute motiviert dieser MP-Einfluss im SP zusätzlich.
Zudem, Always-On ist und darf kein Muss für SP-Titel sein... herrje, gerade wenn das Internet am rumspinnen ist und ich gerade voll Lust hab was zu zocken, dann darf ein SP-Titel nicht unspielbar werden, obwohl ich das Internet noch nicht mal dafür benötige. Aber gerade wenn The Crew und The Division offensichtlich so sehr auf dem kooperativen und kompetitiven Multiplayer aufbauen (sei es durch Meta-Spielereien, direkten Multiplayer oder simple Servermechanismen bspw. Progresstracking), bezweifle ich, dass die markanten Features des Spiels, jene die für ein Alleinstellungsmerkmal sorgen könnten (gerade bei The Crew), im Offline-Modus überhaupt ansatzweise Wirkung erzielen. Bei The Crew kann ich es durch den "Ganz Amerika"-Stil ansatzweise sogar noch verstehen, bei The Division aber eher weniger (evtl. will der Entwickler dadurch eine Online-Komponente, eine sich verändernde Welt, in den SP reinbringen? Sprich, dass man keine zwei-mal in die selbe Situation gerät, weil sich die Spielwelt "verändert"? Irgendsowas wäre vllt. vorstellbar).