Valerian - Die Stadt der tausend Planeten
Für 99ct beim Amazon-Freitag-Filmeabend gegönnt - gut, dass ich nicht mehr bezahlt habe. Erst einmal: Der Hauptcharakter heißt Valerian, die Stadt der tausend Planeten aber eigentlich "Alpha". Der Titel macht also schonmal gar keinen Sinn. Ansonsten ist der Film unendlich lang - gefühlt zumindest. Der Einstieg ist sehr zäh und verwirrend. Erst dunkel, dann Animations-Bunt und dann fängt eigentlich der Film an. Ich als Nicht-Kenner der Comics fühlte mich völlig überfordert. Müsste ich den Film mit anderen Filmen vergleichen, würde ich ihn wohl als Mischung aus 25% Star Wars, 15% Das fünfte Element und 60% Tine Wittler betiteln. Ich fand die komplette Story viel zu oversized und ich habe auch sehr schnell das Interesse verloren. Ich weiß nicht, was oder wen der Film eigentlich erreichen möchte. Kinder? Ungeeignet. Erwachsene? Dafür ist er dann doch zu unausgegoren. Der Hauptdarsteller ist im Übrigen eine völlige Fehlbesetzung. Sieht aus wie ein Heizungsmonteur von nebenan, wird im Film aber als Weiberheld und intergalaktischer Superheld gehyped. Eigentlich würde ich nur 3 bis 4 Punkte geben. Ich muss aber zugeben, dass die Technik stellenweise natürlich Bombe ist. Und ein Punkt on Top geht ganz klar für Cara Delevingne drauf. WAS eine Frau, die pure Schönheit. Ein Film zum einmal schauen und vergessen. Wird hoffentlich nicht als Franchise ausgebaut.
Wertung: 5/10