Konsole/PC Watch Dogs

Habs mir heute auch fuer die XO gegoennt. Technisch ist es OK (kann man ja bei einer neuen Generation noch nicht so wirklich beurteilen) Tearing ist mir bisher nur in den Cutscenes aufgefallen. Grafisch zT richtig gut, zT nicht wirklich prickelnd. Welt macht nen tollen Eindruck. Bin mal gespannt was ich noch so alles entdecken werde.

Was mich allerdings kollosal stoert ist das Warum. Warum macht der Protagonist das alles? Klar seine Nichte ist Hops gegangen und er hat nen Hals. Aber warum hackt er sich ueberall rein? Warum bekaempft er Verbrechen? Kapier ich nicht. Evtl. kommt das ja noch im Laufe der Story. Aber am Anfang ist das alles ziemlich wirr und unlogisch. Irgendwie fuehl ich mich wie auf einem tollen, grossen Spielplatz mit jeder Menge Spielzeuge, hab aber keinen blassen Schimmer wie ich da hin gekommen bin, wer meine Freunde sind, woher ich sie kenne und was zum Henker wir hier eigentlich machen. Das gefaellt mir wirklich nicht.
 
Was ist eigentlich aus dem Cross Over Multiplayer geworden, von dem nach der ersten E3 Präsentation die Rede war? Kann man wirklich ins Spiel anderer eingreifen und etwa Ampelanlagen manipulieren?
 
Was mich allerdings kollosal stoert ist das Warum. Warum macht der Protagonist das alles? Klar seine Nichte ist Hops gegangen und er hat nen Hals. Aber warum hackt er sich ueberall rein? Warum bekaempft er Verbrechen? Kapier ich nicht. Evtl. kommt das ja noch im Laufe der Story. Aber am Anfang ist das alles ziemlich wirr und unlogisch. Irgendwie fuehl ich mich wie auf einem tollen, grossen Spielplatz mit jeder Menge Spielzeuge, hab aber keinen blassen Schimmer wie ich da hin gekommen bin, wer meine Freunde sind, woher ich sie kenne und was zum Henker wir hier eigentlich machen. Das gefaellt mir wirklich nicht.

Die Story deckt sich nach und nach auf.
 
Welches "Warum" meinst Du? Sein Motiv wird ja am Anfang direkt erklärt, im Verlauf der Story kommen dann eben Personen dazu, die mit der Sache mehr oder weniger zu tun haben. Ist nicht das Top Niveau und die meisten Figuren bleiben auch blass, aber die Missionen sind trotzdem abwechslungsreich und interessant.

Grds. ist Aiden halt ein Hacker, der die Welt manipulieren kann und eher auf der guten Seite steht. Wobei man theoretisch auch ins Böse abdriften kann, gibt ja einen Balken, der den Ruf darstellt. Einfach mal ein paar Zivilisten abknallen oder überfahren. ;)
 
Einfach mal ein paar Zivilisten abknallen oder überfahren. ;)

Sowas mach ich nicht. Dafuer bin ich zu nett. :znaika: ;)

Mit dem "Warum" mein ich, dass sich mir die Motivation von Aidan nicht wirklich erschliesst. Klar, er ist pissed und will den Tod seiner Nichte raechen. Aber ich finde all der Rest, die ganzen Nebenmissionen und all den Quatsch, den man anstellen kann, wird null erklaert. Das stoert mich echt. Vllt. bin ich das auch nur, aber ich moechte eine Motivation fuer die Figur, die ich steuer haben, die mir "erklaert" warum die Figur all den Unfug macht, den sie macht. Und das fehlt mir bisher.
 
Was ist eigentlich aus dem Cross Over Multiplayer geworden, von dem nach der ersten E3 Präsentation die Rede war? Kann man wirklich ins Spiel anderer eingreifen und etwa Ampelanlagen manipulieren?

Das würde mich auch interessieren, kann da jemand was zu sagen? Vor allem hab ich gelesen, das es wie bei Ubisoft mittlerweile üblich wieder eine Companion App gibt, mit der man Unsinn im Spiel anderer Leute treiben kann - und das ohne selbst das Spiel zu besitzen - jemand Erfahrungen damit?
 
Ich finde es gerade gut, dass das nicht mit dem Holzhammer erklärt wird. Ist doch auch nicht nötig. Er war (ist) ein Betrüger, der die falschen ausgeraubt hat. Deshalb ist er auf einem Rachefeldzug. Im Kern ist er aber nicht böse, darum hilft er z.B. bei den Waffenlieferungen, Serienmorden etc. aus, da er es eben kann. Wenn du die Motivation dazu nicht nachvollziehen kannst gibt es ne einfache Lösung: mach die Missionen nicht, du kannst ihn ja auch böse spielen :)

Der MP macht Spaß und ist ganz anders als das, was man sonst so kennt (außer den Rennen natürlich). Allerdings muss man den entweder bewusst starten oder man wird darüber informiert, dass gerade ein Spieler in der Nähe ist. Das ist also nicht annähernd so dynamisch, wie es angekündigt wurde.

In einem Modus muss man z.B. den Gegner hacken. Der weiß nur, dass er gehackt wird und in welcher Gegend das passiert. Er muss den Spieler dann finden. Die Spieler können sich natürlich in Autos etc. verstecken. Ist ziemlich cool auch wenn ich bisher immer verloren hab. Bin da zu ungeschickt :)
 
Ich finde es gerade gut, dass das nicht mit dem Holzhammer erklärt wird. Ist doch auch nicht nötig. Er war (ist) ein Betrüger, der die falschen ausgeraubt hat. Deshalb ist er auf einem Rachefeldzug. Im Kern ist er aber nicht böse, darum hilft er z.B. bei den Waffenlieferungen, Serienmorden etc. aus, da er es eben kann. Wenn du die Motivation dazu nicht nachvollziehen kannst gibt es ne einfache Lösung: mach die Missionen nicht, du kannst ihn ja auch böse spielen :)

Danke fuer die Erklaerung. :) ... Nur leider haette ich die gerne vom Spiel gehabt. Und das ist bis hierhin nicht passiert. Habe allerdings bisher auch nur die erste Story Mission gespielt. Ich hab kein Problem damit von Open World Spielen und all den Moeglichkeiten komplett erschlagen zu werden. Im Gegenteil. Aber ich haette es halt gut gefunden von vornherein eine etwas intensivere "Erklaerung" gehabt.
 
Das kommt doch alles im Spiel direkt vor. Man startet doch mit dem Rückblick und dem gescheiterten Diebstahl. Man bekommt auch mit, dass ein Auftragskiller engagiert wurde und dadurch die Nichte umkommt. Und das Spiel startet dann direkt mit dem Rachefeldzug. Was willst denn noch? :)
 
Dann hab ich das ehrlich gesagt nicht gepeilt. :verl: ... mecker nicht weiter rum und erfreue mich des Sandkastens :)
 
Hatte gestern endlich auch mal ausführlicher Zeit für Watch Dogs und nach einer 6 Sunden Session muss ich meinen Ersteinduck von gut zu Spitzenklasse ändern.
Hat bei mir etwas gedauert bis ich mich zurechtgefunden habe. Die Optionen die man gleich zu Beginn hat können einen etwas erschlagen, hat man dann aber den Durchblick und die Steuerung unter Kontrolle entsteht ein wunderbarer Flow.
Dabei spielt sich Watch Dogs durch das omnipräsente Hacken sehr frisch. Die vielfältigen Lösungswege der Missionen sind Top und endlich schafft es ein Spiel mal die verschiedenen Handlungswege gescheit zu Balancen.
Oft ist es in solchen Spielen so das der brachiale Actionweg am Ende nicht nur der schnellste sondern auch der leichteste ist, bei WD ist das bislang nicht so. Viele Situationen lassen sich mit ein wenig Geduld und dem geschickten Einsatz der Fähigkeiten deutlich leichter lösen als wenn man gleich die Waffen auspackt. Ich hoffe das bleibt auch so.

Bin schwer begeistert! Bislang (~20%) übertrifft es meine Erwartungen bei weitem.
 
wie geht ihr eigentlich bei diesen gangster-konvois vor? ich bau da immer aus zwei autos eine straßensperre, dann gibt es stau und man kann in aller ruhe mit dem granatwerfer reinleuchten. :zahn:

hin und wieder endet das aber damit, dass man kollateralschäden verursacht, die ich gern vermeiden möchte. :confused:
 
klingt aber so als wenn auch Watch Dogs unter den Ubisoft Krankheiten leidet. Nebenmissionen spielen sich immer gleich, Gegner verhalten sich immer gleich, sind leicht ausrechenbar, Zwischensequenzen sind immer die selben ... kennt man ja aus diversen Assassins Creed oder Far Cry. Ist das bei Watch Dogs immer noch so?
 
Bei den Nebenmissionen, die ich gemacht habe, ist es so. Wobei man da vor allem Dinge macht, die man in der Geschichte nicht so oft macht. Also z.B. versteckte Wege finden, Verfolgungsjagden oder Indizien sammeln (wobei letzteres natürlich automatisch abläuft). Zwischensequenzen wiederholen sich nicht bzw. die Nebenmissionen startet man einfach so, indem man irgendwas untersucht.

Die Gefechte hier sind wesentlich anspruchsvoller als in AC. Fast alle Gegenden haben mehrere Ebenen und viele verwinkelte Bereiche. Entsprechend muss man von allen Seiten mit Angriffen rechnen. Gefühlt ist die KI einigermaßen kompetent aber am Ende ist es natürlich eher die Masse als alles andere. So nutzen die Gegner zwar die Deckung und verteilen sich auch gut, wenn man aber deutlich über ihnen steht, dann finden sie einen fast nicht. Erst recht nicht, wenn man einen Schalldämpfer benutzt.

Trotzdem machen die Gefechte großen Spaß. Ich spiele aber auch eher wie in Deus Ex, also schleichen und Gegner im Nahkampf erledigen bzw. eben mit dem Schalldämpfer. Wenn man die Schwächen ausnutzt, dann macht es aber sicher keinen Spaß. Gestern habe ich versehentlich einen Gegner aus großer Distanz angeschossen. Dann kamen alle direkt nacheinander wie die Lemminge auf mich zugerannt.

Bei Assassins Creed kam bei mir immer irgendwann ein Punkt, wo ich mich sattgesehen hatte und mich dann zwingen musste weiterzuspielen. Hier war der Einstieg etwas holprig und ich war zunächst überhaupt nicht begeistert - inzwischen hat das Spiel aber einen dermaßen guten Flow, dass man gar nicht mehr aufhören möchte.

Oft hängt es aber auch vom Glück ab. Ich hatte gestern eine Verfolgungsjagd, die ging >10 Minuten und am Ende wurde ich erwischt. Beim zweiten Anlauf kam ich an ner Brücke vorbei und hab die gehackt und somit unpassierbar gemacht hinter mir. Da war die Verfolgungsjagd nach paar Sekunden vorbei :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier war der Einstieg etwas holprig und ich war zunächst überhaupt nicht begeistert - inzwischen hat das Spiel aber einen dermaßen guten Flow, dass man gar nicht mehr aufhören möchte.

Ich hoffe sehr, dass es mir auch noch so gehen wird. Im Moment geht das gute Stueck naemlich noch garnicht an mich :(
 
Hab eben zwei lange Questreihen der Nebenaufgaben gemacht (einmal 11 und einmal 6 Aufgaben nacheinander). Jeweils gab es einen Erfolg aber ansonsten eigentlich keinerlei Auswirkung wie z.B. ein längeres Gespräch oder sowas. Teilweise kriegt man ne Waffe aber da hätte man sich schon mehr Mühe geben können.

Naja, weiter mit der Hauptquest.
 
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