Switch The Legend of Zelda: Breath of the Wild

Mir ist die viel zu große Welt einfach zu leer. Da stapft man minutenlang durch die Gegend, klettert Berge hoch, schwimmt durch Seen, doch wozu das alles? Erkunden, Kochen, neue Waffen farmen, gleiche Gegner besiegen.
Bei Assassin's Creed rennt man durch eine genauso "leere" Welt, nur dass da alles voller npcs steht die irgendwas machen aber nix zum Spiel beitragen. Mit dem Unterschied dass das dann nach 5h in "renne die Checkpoints ab" mündet und die ach so volle Welt belanglos und störend wirkt auch wenn sie "voll" ist.
 
Glaubwürdig mag Hyrule sein, doch eben auch furchtbar langweilig. "Assassins's Creed" ist übrigens auch nicht so meins :D

Ja, bei BotW scheiden sich die Geister. Dass ich Fan der Reihe bin, ist ja kein Geheimnis. Nur haben die Trailer wesentlich mehr versprochen als Laufen, Klettern und Kochen. Ich kann natürlich wie im Trailer wunderbar episch am Strand reiten...aber: für was? Warum soll ich belanglose Waffen looten, die mir ein paar Schläge später sowieso wieder kaputtgehen? Warum soll ich meine Ausdauer verbessern, um hohe Berge zu erklimmen, wenn es da nur einen weiteren Schrein gibt, der jedem der anderen 99 Schreine sehr ähnlich sieht. Hier und da läuft mal ein einsamer Wanderer, es kommen ein paar Boglins und die Verheerung Ganon schwächt das Land.

Das neue Zelda mag ein riesiger Sandkasten sein. Davor war die Reihe ein riesiger Spielplatz.
 
Das neue Zelda mag ein riesiger Sandkasten sein. Davor war die Reihe ein riesiger Spielplatz.

Das kann man denke ich so stehen lassen, ist kein unpassender Vergleich.

Nur was bietet den BotW nun so wahnsinnig weniger als die Vorgänger? Streng genommen bestehen beide aus laufen, kämpfen, erforschen und Rätsel lösen. Die Struktur ist nur ne andere. Ist letztlich aber natürlich schwer zu vergleichen.
 
Schwer zu sagen. Würde jetzt direkt Witcher 3 sagen.

Das ist mir schon zu geführt... ^^ Ich will ein wenig meucheln oder so – Bäm – ne halbe Stunde Cutscenes oder eine ellenlange Quest mit 30 Gesprächen und 10 Fickereien.
Aber definitiv zieht es mich mehr zu den Fickereien als zur Kochstelle :D Aber was Open World angeht, bin ich ja eh das MMO Opfer und spiele brav TESO. Da kann ich wirklich machen was ich will und die Quests sind auch nett ^^
 
Summa summarum ist es wohl einfach bei mir - so wenn denn das Wort „Sandkasten“ hier eh schon gefallen ist -, genau das Problem. Sandkasten. Wo Dragon Quest Builders bei mir noch funktioniert wegen dem roten Faden, empfinde ich Zelda einfach nur als Zeitverschwendung. Und so Dinge wie das mit dem Kochen und den Waffen verstärken das Gefühl noch. :)
Ist bei mir in der Regel eigentlich auch so. Bei Sandkasten-Spielen ist bei mir meist recht schnell die Luft raus. Ich weiss ehrlich gesagt nicht was bei Zelda für mich genau den Unterschied macht. Ich weiss, dass ich die Spielwelt unglaublich einladend finde, der ganze Stil trifft exakt meinen Nerv. Kochen und zerbrechende Waffen finde ich genauso nervig, wobei ersteres zum Grossteil egal ist, weil man es fast nie machen muss, und letzeres echt nur am Anfang wirklich ein Problem ist. Aber es macht mir echt Spass die Welt zu erkunden, Schreine zu lösen etc. Hier kommt dem Spiel wohl auch zugute, dass ich wirklich gerne Puzzles löse.

Trotzdem würde ich mir für das nächste Zelda mehr unterschiedliche Dungeons und generell mehr Zivilisation wünschen. Die riesige Spielwelt kann Nintendo aber gern beibehalten bzw. noch erweitern, sprich gerne auf dem BotW-Konzept aufbauen. Ich hätte ja wirklich gern mal ein Neuzeit-Zelda. Imo muss es nicht immer nur ein Fantasy-Setting sein. Deshalb fand ich auch die ganzen futuristischen Elemente in diesem Zelda recht interessant.

Horizon und The Witcher 3 sind noch in meinem Backlog. Beide schon gekauft, aber noch nicht dazu gekommen sie zu spielen. Hoffe sehr, dass die beiden auch meinen Geschmack treffen.
 
Kommt halt darauf an, wie man die 100% für sich definiert. ;)

Die Vorgaben des Spiels sind da ziemlich abenteuerlich. Alle Krogmeier-Samen für die 100% sammeln ist eher eine Lebensaufgabe und eigentlich überflüssig. Hatte selber ohne danach zu suchen nur 30-40 davon gefunden.

Story, Erinnerungen, Sidequests, Türme und Schreine sind schon ein ordentlicher Umfang und reichen auch aus.
 
So meinte ich das gar nicht. Zelda entfaltet seine Qualität imo nur begrenzt wenn man das Spiel mit ner Checkliste abhaken will. Es ist irgendwie kurios, da werden die offenen Welten nach Standardmuster abgestraft aber sobald ein Spiel das Muster verlässt und man nicht mehr Punkt für Punkt abarbeiten kann ist es einigen dann auch wieder nicht recht.
Dabei gibt's doch für die die mit Freude Checkpoint um Checkpoint abarbeiten wollen genug gutklassige Alternativen, da muss man sich doch nicht mit Zelda rumquälen. ;)
 
Ich spiel derweil Twilight Princess HD auf der Wii U :lol:

Möchte den voll aufgepowerten Wolf in Breath of the Wild xD
 
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