Konsole/PC Gamepass - Fluch oder Segen?

Deine Meinung zum Gamepass

  • Super, kann ich nur sparen

    Stimmen: 11 47,8%
  • Gut für die Entwickler, speziell kleine - Exposure und Kompensation

    Stimmen: 6 26,1%
  • Schlecht für die Entwickler, Entwertung der Arbeitsleistung

    Stimmen: 4 17,4%
  • Reizüberflutung und Überforderung Dank zu großer Auswahl

    Stimmen: 11 47,8%
  • Ich probiere viel mehr aus, was ich sonst nie angeguckt hätte

    Stimmen: 8 34,8%
  • Ich klammere mich nicht an Titeln fest, die nicht gut genug sind

    Stimmen: 8 34,8%
  • Es wird die Spiele Welt umkrempeln, da Titel explizit dafür gemacht werden (wie Netflix)

    Stimmen: 4 17,4%
  • Ich komme damit einfach nicht klar

    Stimmen: 5 21,7%
  • Wann kommt der Gamepass auf die Switch?

    Stimmen: 4 17,4%
  • Das wird die Zukunft des Spielekonsums

    Stimmen: 7 30,4%

  • Umfrageteilnehmer
    23
Es hat einfach eine vollkommen anderen subjektiven Wert als das überfluten mit Optionen eines GamePass oder auch Video-Streamingdienste.

Die aktuelle Generation wächst vollkommen anders mit dem Thema Videospiele auf

Wobei ich das überfluten grundsätzlich als äußerst kritisch betrachte

Für unsere (!!) Kids macht es keinen Unterschied, ob der Gamepass Papa heißt oder ein Abo eines Anbieters ist :znaika:
Vielleicht bin ich einfach schon einen Schritt weiter in der Resignation, siehe oben.

Lirumlarum: iirc ist cray kein so dedizierter Sammler wie wir, daher ist der Gamepass eigentlich ein Segen, weil er viel Geld sparen kann, wenn man den Zwang etwas durchzuspielen, weil man es ja teuer gekauft hat, ablegt. Genau das sollte mit GP ja einfacher sein.
 
Gamepass ist einfach nicht meins. Ich habe ihn mir ja mit der Konsole gekauft, aber ich spiele trotzdem Sachen, die ich gekauft habe. Warum? Keine Ahnung.
 
Sammler bin ich dennoch und stelle mir Games noch immer gerne ins Regal. Der Kaufgrund für die Series X war tatsächlich „Forza Horizon 5“, das ich sehr gerne gespielt habe. Da kam mir der Gamepass natürlich recht. Spiele, die ich wirklich will, kaufe ich. Dann gibt es im Gamepass tatsächlich noch die ein oder andere Perle.
 
Das einzige, was man nicht kaufen „müsste“ wären 1st Party Spiele. Alles andere fliegt ja wieder raus. Kurze Story-Games kann man sicher gut im Gamepass spielen, aber alles was man immer mal wieder rausholen könnte, würde ich mir auch kaufen.
 
Gibt es das für euch noch? Spiele die man immer wieder rausholt?

Ist bei mir schon ewig nicht vorgekommen. Liegt aber natürlich auch daran, dass ich vor allem sehr lange RPGs spiele.
 
Ich sehe es genauso. Fomo und der urmenschliche sammeltrieb machen das ganze nicht mehr genießbar und die selben reduktions Gedanken hatte ich auch schon. Nur leider nicht umgesetzt bisher. Vielleicht .... Es muss nur Mal Klick machen
 
Ich konnte das dieses Jahr umsetzen, aber eben, weil ich hauptsächlich weiterhin MMOs spiele. Ich tickte da eher wie relikt, der eben auch mit "seinen Guys" seit Jahren das selbe Spiel spielt.

TLDR: Man hat nur Angst, "alt" zu werden und dadurch die Neugierde zu verlernen. Wie die anderen alten eben auch... die die selben CDs hören, die sie im Studium hatten, und auch Alien 2 weiterhin für den besten Film halten, weil sie nach Alien 4 keine mehr gesehen haben. Und generell, Halflife 2 ist das beste Spiel der Welt, oder WoW. Und, obwohl man weiss, was man mag, will man nicht so werden, und versucht weiterhin alles, nur um am Ender zu merken, dass HL2 das beste Spiel der Welt ist – und Actionfilme der 90 eben auch ungeschlagen sind ;). Und seit Master of Puppets kam auch nicht mehr wirklich Gutes!

Und "wenn es dir alles gibt", was du aus dem Hobby "rausholen" willst, dann ist das auch super. In meinem Fall ist das "Gameplay", eine"Community", "Adrenalin", "eine Übersprungs-Tätigkeit", aber halt vor allem eine "Lebendige Welt". Egal wie gut Solo-RPGs geschrieben sind, es fehlt mir das menschliche Chaos dahinter. Die Welt ist eben nie wirklich lebendig.

Ein paar Spiele natürlich dennoch gekauft für die Pile, kleine Indies auch gespielt.. aber ohne Rabbihole ist es immer nur wieder: 1-2 Stunden macht es Spaß und ist "neu", danach arbeitet man ab, ohne "mehr" zu bekommen. Es ist ABM und kein Spaß, meistens.

Ich möchte also auch entschlacken, muss ich aber auch kaum. FOMO my ass, das habe ich nur bei den dicken Open-World-Titeln, die ich neben MMOs einfach nicht mehr spielen kann zeitlich. Ich würde auch gern Elden-Ring spielen.

Und wenn dann die Leute kommen mit "Ich habe jetzt neben RPG1 auch noch RPG2 und RPG3 durch, musst du unbedingt spielen!".. dann kann man das so reinfressen, oder antworten: Naja, ich spiele ca. 10-20 Stunden in der Woche Spiel X, machst du das dann auch?

Für mich extrem wichtig: Mit Familie! Würde ich allein in meinem Kämmerlein da sitzen, das ist nichts für mich. Hat sich so entwickelt, glücklicherweise. Also teilen wir auch noch ein Hobby ;) ..

Gamepass und Co.. ist absolut nichts für mich, erinnert mich an die legale Disketten-Box von früher.... Wo die "Commodore"-Jungs dann in drei Stunden 20 Spiele ausprobierten (maximal, mit Datasette und den Ladezeiten nur maximal 5... haben die Konsolen-Guys schon halb Megaman durch.

Klar, man spart Geld. Aber das ist nicht mein Faktor.

Was also gibt mir das Hobby? Checkt es alle Boxen, dann braucht man kein FOMO.. es wird auch einfacher mit den Jahren, wobei ich immer wieder auf die selben Sachen reinfalle:

1. Es kommt ein neues HALO und ich kaufe mir immer wieder eine neue MS-Konsole dafür, obwohl ich weiss, dass ich es nur 2 Stunden spiele, weil es am Anfang so fluffig ist. Aber es hat schon seinen Grund, warum ich Teil 1 nur bis zur letzten Mission spielte ;)
2. Es kommt ein neues Forza Horizon. Ich erinnere mich daran, wie geil ich den ersten Teil fand... und vergesse, die doof ich alle anderen fand.
3. Es kommt ein neues GT raus... und nur weil ich GT3AS so genial fand, wiederholt sich das nicht.
...
10. Irgendjemand erzählt mir, wie geil X oder Y ist.. dabei weiss ich mit fast 45 schon gut, was mir gefällt.
 
Ich sehe das ähnlich. Ich schaue bei Netflix ja auch trotzdem Filme an die ich sehen will und die, die mir nicht gefallen, lasse ich links liegen. Deswegen werden die guten Filme nicht schlechter. Ich schaue vielleicht rein und lasse es dann aber sein. Manchmal werde ich von einem Film dann doch überrascht und wenn ich den in super Qualität haben möchte, dann kaufe ich den oftmals auch als 4k UHD Film auf Disc. Ähnlich sehe ich das mit Games, nur dass ich es eben dann digital kaufe. Hades. Komplett durch den Gamepass angefixt und sobald es raus war gekauft. The Artful Escape will ich nochmal durchzocken, deswegen das gleiche.
 
Aber ich DARF NICHT Spiele spielen, weil mir 100 Quellen sagen, dass es doch gerade der heiße Shit sei.
Korrekt. Das ist der größte Fehler. Ich hab (glaub ich) gut gelernt, was ich probieren will, nicht muss.
Ich finde, dass der Gamepass eine schöne Sache ist. Nicht mehr und nicht weniger. Niemand sagt "Hey, spring doch zwischen den Spielen wie ein Eichhörnchen hin und her und sei danach geistig ausgelaugt, weil du zwar vieles, aber nichts richtig gespielt hast." Das ist DEINE Sache, ob du damit ein Problem hast. Anders als mit Lootboxen ist es hier nicht so, dass es intransparent ist. Du zahlst deine 10 Euro und kannst relativ unbeschwert konsumieren und Spaß haben
Jepp. Genau so nutz ich den. Wie spotify. Hab da null fomo.
Es ist für mich wahrscheinlich genau DAS, was mich stresst: FOMO. Die Angst, etwas auf diesem Markt zu verpassen. Wir sind eben auch mega dümmlich, weil wir uns auch ALLES zu Spielen abseits der Spiele selbst rein ballern und deshalb genau DIESER Fomo noch weiter befeuert wird. Podcasts, hier im Forum, auf Reddit die Memes, whatever
Das drum herum ist bei mir meistens größer als das Spielen selbst. Find ich super. Hab nicht immer Bock auf zocken. Aber auf das Thema ansich. Und da schau ich noch nicht mal let's plays :D
 
Mich stört das gesteuerte, die von MS&Co. kuratierte Auswahl, der direkte digitale Zugriff über Shops, nicht per se das über den Tellerrand schauen und "Stündchen" mal probieren, um sich eine - wenn auch oberflächliche - Meinung zu bilden oder Gefühl für einen Titel zu bekommen. Letzteres hat mir persönlich nur über den Umweg des Konsums tatsächlich Spaß gemacht, war vor 10+ Jahren auch noch einigermaßen überschaubar. Jetzt ist es ein potenzielles "zumüllen" (ohne Rückschlüsse auf die Qualität der Titel, sind ohne Fragen einige Perlen dabei), lässt sich aber selbst recht einfach steuern, wird jetzt auch passieren.

War dieses Jahr schon relativ vernünftig - wieder leicht eskaliert in den letzten Wochen - und wird fortgesetzt. Mit meiner Frau auch vereinbart: Konsum runter (Brettspiele ist btw. hier noch beknackter, liegt aber hauptsächlich am Platzbedarf, der Wert ist greif- und theoretisch nutzbarer. Praktisch ... lassen wir das :D), Ausnahmen sind Bücher und Vinyl.

Gamepass und Co.. ist absolut nichts für mich, erinnert mich an die legale Disketten-Box von früher.... Wo die "Commodore"-Jungs dann in drei Stunden 20 Spiele ausprobierten (maximal, mit Datasette und den Ladezeiten nur maximal 5... haben die Konsolen-Guys schon halb Megaman durch.

Geiler Vergleich, passt :D

Klar, man spart Geld. Aber das ist nicht mein Faktor.

Same here, nicht weil es im Überfluss vorhanden ist, ich hab da einfach kein Gefühl für. Hab meiner Frau auch schon oft empfohlen, mir den Zugriff zu entziehen :D

Was also gibt mir das Hobby? Checkt es alle Boxen, dann braucht man kein FOMO.. es wird auch einfacher mit den Jahren, wobei ich immer wieder auf die selben Sachen reinfalle:

Absolut, triggert immer wieder, aber auch immer weniger bzw. bewusster/selbstreflektierter.
 
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