Konsole/PC Final Fantasy XVI

Naja, die Erkundungsmöglichkeiten halten sich schwer in Grenzen, läufst wahrscheinlich früher oder später erzwungenermaßen drüber :D
 
35 Std. und 2/3 grob durch laut Anzeige. Imo auch ein Vergleich: Hat bisschen Dragon Age Inquisition Vibes. Wunderbare cineastische Erfahrung, aber als Spiel imo klar weiter unten im Serien Ranking.
 
hab nun die demo gespielt und die story interessiert mich sehr. aber hab auch das gefühl, dass es wenig spielerisch bietet.
cineastisch beeindruckend, keine frage
 
Kam die Tage kaum dazu aber bin bald durch. Was ich nicht verstehe: warum ist die gesamte Spielstruktur so eintönig? Neues Gebiet. Man macht was für jemand. Bekommt eine Brosche. Gibt paar Nebenquests. Paar Hunts. Und dann geht's von vorne los. Das stört mich deutlich mehr als das repetetive Gameplay.
 
Definitiv, dafür versöhnen aber die Szenarien, Inszenierung der Bosskämpfe und ein klitzekleines bisschen auch die - wenn auch vorhersehbare - Story. Bin tatsächlich mit 90% und ca. 60 Std. Spielzeit durchaus zufrieden.
 
Ich hatte Zweifel, hab es mir aber doch bestellt.

Ist wahrscheinlich eins der, wenn nicht das epischste Spiel was ich bisher gespielt hab. Man muss sich aber auf jeden Fall drauf einlassen, dass es im Grunde eine Aneinanderreihung von cutscenes ist.

Mir gefällt's gut 👍
 
Bin durch nach 67 Std., alle Nebenquests und ca. die Hälfte der Jagdaufträge erledigt. Bin auch - sonst hätte ich es auch nicht so durchgesuchtet - durchaus zufrieden. Es bleibt aber ein kleiner, leicht fader Nachgeschmack übrig:

  • Die Welt und Szenarien sind beeindruckend visualisiert, im Kern aber zu statisch und leer. Wirkt da etwas aus der Zeit gefallen.
  • Gameplay ist zu actionlastig und chaotisch, fehlende Kontrolle über Gruppenmitglieder nervt und verhindert imo auch eine Identifzierung mit den Charakteren. Hat sich damit aus meiner Sicht zu weit von der Serie entfernt.
  • Es mangelt am abgedrehten JRPG Shit, Variation bei den Standardgegnern hält sich auch schwer in Grenzen und es ist wirklich erschreckend linear, da war sogar XIII im letzten Drittel offener afair.
  • Story, Charaktere & Entwicklung sind super generisch und die Beziehungen direkt im Spiel nicht wirklich nachvollziehbar. Hervorragend gemacht ist aber der gefilterte Zugriff auf die aktuell relevanten Zusatzinfos und später auch die Möglichkeit, das aktuelle Geschehen nachvollziehen zu können. Es bleibt trotzdem dünn und in den Infocards stecken dann auch Details drin, die man dem Spielgeschehen nicht entnehmen konnte.
  • Der Antagonist ist etwas zu blass und seine Motivation dringt nie so richtig durch.
  • Die letzte Mission hat kaum Inhalt und hinkt den anfänglichen Settings und Leveldesign komplett hinterher. Da wäre mehr drin gewesen, erinnert leicht an XV. Ging wohl auch bisschen die Zeit aus am Ende der Entwicklung würde ich mal vermuten.

Aber: Trotzdem gut unterhalten, hauptsächlich wegen den wirklich wunderschönen, detailliert gezeichneten Szenarien und den abgedrehten, cineastischen Esperkämpfen, die sind definitiv das Highlight des Spiels.

Ich bleib aber dabei: Schwächstes FF seit dem unsäglich schnarchigen XII.
 
Da ich ff seit x-2 nicht mehr gespielt hab, kann ich nicht mit reden

Ich finde allgemein dass man schon Eier haben muss, um das Spiel dermaßen linear und narrativ zu gestalten. Es ist halt wirklich so, der eine mag es der andere nicht. Es spaltet die Spieler.
Im Gegensatz zu @thething brauche ich keine Kontrolle über die anderen Charaktere. So hab ich eine bessere Identifikation mit Clive. Und so fordernd sind die kämpfe ja nicht, als dass man die anderen wirklich bräuchte.

Auch finde ich dass das Spiel einen guten Spagat zwischen jrpg und westlichen rpgs schafft.
Verrückte kämpfe? Ifrit gegen Titan? :D

Allerdings ist es etwas zu lang für so eine Art Spiel.

Nichtsdestotrotz finde ich es gelungen und spiele es weiter. Ich glaube so lang geht es nicht mehr :D
 
Also hinten raus geht mir das Spiel derbe auf den Sack. Immer größere Areale in denen NICHTS los ist. Gegnerwelle um Gegnerwelle ohne jeglichen Anspruch oder Variation.

Die ersten 5 Stunden wären für mich nah an der 10/10

Bis zum Ende vom zweiten Drittel noch so 8/10

Das letzte Drittel ist bisher maximal noch befriedigend. Die Illusion bröckelt auch an jeder Ecke. Man hat ja einen Hund dabei. Ist euch Mal aufgefallen dass der nicht klettern kann? Der teleportiert dann sobald man sich einmal so dreht das er aus dem Blickwinkel ist. Ich bin gerade auch in einem der letzten Gebiete. Die Landschaft ist atemberaubend. Eine riesige Maueranlage. Gigantischer Weitblick. Und was sehe ich? Nichts. Kein einzigen NPC. Und wenn die Mal da sind dann stehen die alle nur dämlich rum. Wie in einem MMO von vor zehn Jahren.
 
Jetzt wart mal ab, wenns mit den Nebenmissionen dann eskaliert. Denen ging schlicht und ergreifend die Zeit aus imo, Illusion trifft es ja schon ganz gut, zu tief hinter die Trickkiste des Esper-Bombasts darf man nicht schauen.

Wobei die Leere des letzten Bereichs ja auch storytechnisch erklärt wird.
 
Die sind schon eskaliert. Ich bin kurz vor dem Ende. Die meisten Nebenquests sind völlig belanglos aber gehen wenigstens schnell. Das fällt umso mehr auf wenn mal eine richtig gute kommt.
 
Und durch. Mindestens zehn Stunden zu lang. Hinten raus war ich nur noch froh als es vorbei war. Das Kampfsystem trägt so ca. 20-30 Stunden. Aber nicht 50. Wird auch alles ein bisschen sehr dramatisch. Schade dass man sich auch nicht getraut hat es wirklich düster zu machen. Gutes Spiel. Aber nicht ganz oben anzusiedeln in der Reihe.
 
Bin durch nach 67 Std


Wunder mich gerade über eure Spielzeiten. Meine PS5 sagt aktuell 70% bei 23 Stunden würde bei mir also von einer Gesamtspielzeit von rund 30 Stunden ausgehen. Und ich hab bisher alles an Sidequest und Monstermissionen mitgenommen was geht. Wie kommt ihr also auf 50 Stunden plus? Streckt sich das hinten raus oder gibts grind? Oder Metal Gear eske Zwischensequenzen? :D
 
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