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Konsole/PC Cyberpunk 2077

  • Ersteller Ersteller Enrico Pallazzo
  • Erstellt am Erstellt am
Wieder schwierig wenn die Begriffe für jeden was anderes bedeuten.

Für mich ist das ein Open World FPS mit leichten RPG Elementen.

Die Steam Seite spricht aber von Open-World-Action-Adventure-RPG - unter der Bezeichnung würde ich mir aber was ganz anderes vorstellen 😅

Aber stimmt schon, wenn man z.B. Netrunner macht, kommt man irgendwann auch ohne Waffen gut klar. Aber dann lässt man ja auch einen Teil des Spiels aus :breit:
 
Den Gedankengang versteh ich immer nicht. Betrifft aber alle Rollenspiele. Wieso ist es denn "Falsch", wenn man einen Magier spielen will, der draufschlägt? Das is doch die Idee von Rollenspiel. Dass man spielt, wie man selbst will und nicht wie das am effizientesten is!? Am Ende guckt man dann in einen Guide und hat die gleiche Ausrüstung, wie alle da draußen. Klasse. Dann kann man auch gleich ein Action Adventure ohne RPG draus machen.

Die Sorge etwas "falsch" zu machen ist schon idiotisch und so gut wie immer unbegründet. Trotzdem ist das etwas das mich bevor ich ein Spiel mit RPG Elementen spiele, und in den ersten Spielstunden, immer etwas das mich stresst. Das löst sich auf, was aber immer bleibt ist eine Mischung aus FOMO und der Sorge "anders hätte ich unter Umständen mehr Spaß, aber ich weiß nicht ob und wie", die bleibt. Ich kann so gut wie alles was @Tscheff hier diesbezüglich geschrieben hat unterschreiben und hätte es nicht besser ausdrücken können!
Cyberpunk macht in den ersten Spielstunden diesbezüglich, für mich persönlich, alles falsch. Man wird mit Infos und Möglichkeiten zugeschissen bezüglich Skillpunkten, Spezialisierungspunkten, Street Credibility, XP, Skilltrees. Die Wahl zwischen Melee, Katanas, Messern, Handfeuerwaffen, Netrunner. Jede Waffe mit Mods usw. zu verbessern. Als Netrunner das gleiche mit Cyberdecks, Quickhacks, blablabla. On top dann die ganze Cyberware. AAAAAAAHHHHH!!
 
Das "mache ich was falsch" ist, wie schon erwähnt, genauso doof wie das "den Trank spare ich mir für eine schwere Situation irgendwann später auf", nur um am Ende 10000 Tränke spazieren zu tragen :D

Ich finde es gut, dass man sich auf dem normalen Schwierigkeitsgrad im Prinzip nie Gedanken machen muss, ob man sich vielleicht irgendwo verskillt hat, weil da eh alles funktioniert. Wie auch schon erwähnt ist das eher relevant, wenn man dann mal die hohen Schwierigkeitsgrade spielen will - und das macht man dann eher im zweiten oder dritten Durchgang - und da weiß man wie alles funktioniert :)
 
Was ich damit meine, ist, dass es als "Cyberpunk" dann scheiße is, weil man einen Großteil quasi auslässt.
Also ich muss sagen, das mir das Gameplay auch erst wirklich spaß macht, seit ich das Cyberdeck nach 2/3 der Story dann gegen ein Sandevistan ausgetauscht, und die Knarren gegen das Katana getauscht habe. Das Gunplay ist mit dem Controller einfach nicht gut bzw. spaßig genug. Wenn einen Bungie nach 10 Jahren Destiny für eins "verdorben" hat, dann wie gut sich Gunplay mit dem Pad anfühlen kann.

Klar ist man ohne die Option zu hacken in manchen Momenten dann eingeschränkter bzw. macht sich das Leben vielleicht schwer, sofern man doch mal stealthy unterwegs sein muss/will aber das nehme ich in kauf. Mir gibt da die Powerfantasy vom unbesiegbaren Cyberninja einfach mehr.
 
Die Sorge etwas "falsch" zu machen ist schon idiotisch und so gut wie immer unbegründet. Trotzdem ist das etwas das mich bevor ich ein Spiel mit RPG Elementen spiele, und in den ersten Spielstunden, immer etwas das mich stresst. Das löst sich auf, was aber immer bleibt ist eine Mischung aus FOMO und der Sorge "anders hätte ich unter Umständen mehr Spaß, aber ich weiß nicht ob und wie", die bleibt. Ich kann so gut wie alles was @Tscheff hier diesbezüglich geschrieben hat unterschreiben und hätte es nicht besser ausdrücken können!
Cyberpunk macht in den ersten Spielstunden diesbezüglich, für mich persönlich, alles falsch. Man wird mit Infos und Möglichkeiten zugeschissen bezüglich Skillpunkten, Spezialisierungspunkten, Street Credibility, XP, Skilltrees. Die Wahl zwischen Melee, Katanas, Messern, Handfeuerwaffen, Netrunner. Jede Waffe mit Mods usw. zu verbessern. Als Netrunner das gleiche mit Cyberdecks, Quickhacks, blablabla. On top dann die ganze Cyberware. AAAAAAAHHHHH!!
Nachvollziehbar, gerade wenn man die Skillpunkte nicht (bzw. jetzt einmalig) zurücksetzen kann. Die Skillung selber kannst du ja inzwischen zum Glück komplett frei switchen. Wenn dir dann aber zu spät einfällt, das du doch keinen Bock mehr auf normale Waffen hast und auf nen kompletten Netrunner-Build gehen willst, bist du halt unter Umständen doch gefickt, wenn du bis dahin nichts in Intelligence investiert hast. Für mich wäre das jetzt zB. nicht mehr möglich, da ich je 20 Punkte in Reflexes, Body und Technical Ability oder wie das heißt gesteckt habe.
 
Klar ist man ohne die Option zu hacken in manchen Momenten dann eingeschränkter bzw. macht sich das Leben vielleicht schwer, sofern man doch mal stealthy unterwegs sein muss/will aber das nehme ich in kauf. Mir gibt da die Powerfantasy vom unbesiegbaren Cyberninja einfach mehr.
Nahkampf Zeug hab ich z.b. immer instant verkauft oder zerlegt :D
 
Ich überlege es nochmal von vorne zu beginnen. Ich hab so viel vergessen und paar shorts auf YouTube geschaut. Mal sehen. Ausnahmetitel jedenfalls.
 
Ich hab so viel vergessen...

Questlines? Bin ja auch gerade am zocken und habe meine typische Unsicherheit wie schnell ich die Main Missions angehen soll. Auf der einen Seite könnt ich Tolles verpassen, auf der anderen Seite die Gefahr noch vor dem Ende der Story übersättigt zu sein und es nie fertig zu spielen.
 
Wobei ich das jetzt nicht alles als inhaltlich wertvoll oder gar als Questline in dem Sinne bezeichnen würde. Ich hab die Kampagne vor 2 Wochen ebenfalls beendet und stand nach 75h ungefähr bei 200 abgeschlossenen Missionen. War für mich auch ein versöhnlicher Abschluss - wobei ich, wie auch beim DLC noch immer nicht weiß, ob ich das "beste" Ende auch wirklich am befriedigendsten finde. Spielen muss ich den anderen Kram aber jetzt auch erstmal nicht denke ich. Vielleicht packt es mich irgendwann noch mal aber für den Moment ist dann auch mal gut.

Ich hätte aber nach dem desaströsen Start auf Konsolen niemals erwartet, dass ich das Spiel überhaupt noch mal anfassen, geschweige den durchspielen würde. Im Prinzip hat mich auch nur Phantom Liberty dazu bewegt, der Sache noch mal eine Chance zu geben. Der eigentliche Plan war für mich ursprünglich, den DLC als "stand alone" zu spielen und es dabei zu belassen. Glück gehabt, das ich damals dann doch schon weiter war mit der Story als ich dachte, sonst hätte ich jetzt echt viel verpasst. Dank der ganzen Updates auch für mich nun ein echtes Meisterwerk.
 
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