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Brettspiele Sammelthread

Dr Hobel

Bekanntes Mitglied
Erklär mal kurz. Avengers is schon mal super
Klassisches „Resourcen“-Spiel.

Ziel ist: Man braucht von allen Farben jeweils eines und gesamt 16 Punkte:
Die Helden werden nach Kategorien in drei Reihen aufs Brett gelegt.

Jeder Held kostet unterschiedlich. Auf dem Helden sind also unterschiedliche Kosten (Farben) drauf und die geben Punkte. Man bezahlt mit Chips.

Pro runde kann man entweder aus dem Chippool was nehmen oder einen Helden kaufen.

Wenn man einen Helden gekauft hat, dann darf man die Resourcenkosten nun mehr auch zum Einkaufen nehmen.
Die teuersten Helden geben als einzige die grüne Farbe.
Man kauft sich also von „unten nach oben“ hoch.

was witzig ist: Man darf auch Helden vom Brett „redervieren“ (Max 3 gleichzeitig) und die dann von der Hand später spielen. Damit kann man dem Gegner also die Fatben stehlen, die derjenige braucht.

nun ja. So wird gespielt!
 

thething

Kackafurz Pipinase
Das ist zwar mechanisch erst mal einfach, kannst aber schon recht komplexe Strategien aufbauen. SpaceBase kann ich dir da auch mal ans Herz legen und aktuell druck ich ein paar PlayerBoards für Terraforming Mars :love: (die Originalen sind eine Frechheit, tolles Spiel, aber in der normalen Box echt bescheidenes Material).
 

[digi]

Bekanntes Mitglied
hab mir letztens ruinen von arnak gegönnt.

nach 2 spielen gefällt uns der mix aus deckbuilding und worker placement auf jeden fall sehr gut.
freue mich auf die nächsten partien. mal sehen ob es auch dauerhaft motiviert :)
 

Caesar III

Oh Noes
Klassisches „Resourcen“-Spiel.

Ziel ist: Man braucht von allen Farben jeweils eines und gesamt 16 Punkte:
Die Helden werden nach Kategorien in drei Reihen aufs Brett gelegt.

Jeder Held kostet unterschiedlich. Auf dem Helden sind also unterschiedliche Kosten (Farben) drauf und die geben Punkte. Man bezahlt mit Chips.

Pro runde kann man entweder aus dem Chippool was nehmen oder einen Helden kaufen.

Wenn man einen Helden gekauft hat, dann darf man die Resourcenkosten nun mehr auch zum Einkaufen nehmen.
Die teuersten Helden geben als einzige die grüne Farbe.
Man kauft sich also von „unten nach oben“ hoch.

was witzig ist: Man darf auch Helden vom Brett „redervieren“ (Max 3 gleichzeitig) und die dann von der Hand später spielen. Damit kann man dem Gegner also die Fatben stehlen, die derjenige braucht.

nun ja. So wird gespielt!
Geiles Ding btw. Gabs zu Weihnachten!
 

Dr Hobel

Bekanntes Mitglied
Im November/Dezember durch den längeren Urlaub mal wieder zu Brettspielen gefunden, obwohl ich ja schon 100e verkauft hatte. Bin wieder enorm angefixt, muss aber aufpassen, da nicht wieder durch zu drehen.

Die folgenden Spiele haben den Weg ins Regal und auf den Tisch gefunden:

Azul

Kennt bestimmt jeder. Mein Sohn liebt es. Ich finde es auch mega, weil man echt bis zum Schluss aufpassen muss. Man wählt aus einem Pool von Steinen die passenden und muss am Ende ein vorgegebenes Muster mit Kombinationen damit bauen. Ist bei uns mittlerweile jeden 2. Abend aufm Tisch und wird nicht langweilig.

Eclipse

Klassiker. Kam mittlerweile die zweite Edition mit paar QOL-Changes. Früher hat mich die Epicness da abgehalten, aber im Endeffekt kann man das Spiel auf ein paar Mechanismen runter brechen. Es ist Stellaris als Brettspiel :) That’s it.
Haben wir letztes Wochenende gespielt und uns echt ne üble Weltraumschlacht über 7 Stunden gegeben. Absolute krasses Spiel. War spannend bis zum Schluss und es sind soooo viele Optionen, die man hat.

7th Continent

Adventurespiel. Ähnlich wie früher die Bücher, bei denen man sich entscheiden musste, wo man jetzt weiter machen will. Natürlich mit Crafting. Fights etc. Den Stand kann man jederzeit speichern und später weiter spielen. Die Map wird durch das Erkunden aufgebaut und man kann dann dort eben „Sachen machen“. Ich find es super geil. Kann man komplett solo spielen. Man sucht sich am Anfang einen Fluch aus, den man dann eben als Ziel hat, zu beseitigen. Und dann geht die Reise los. Aufgebaut in 1mins. Kampagne kann dann von 2 std bis 100 Stunden dauern :)

Nachfolger ist 7th Citadel. War auf KS oder Gamefound.

Sleeping Gods

Selbes Prinzip wie 7th Continent, aber deutlich mehr Interaktionen und Vielfalt. Kleines Worker Placement drin. Es hat einen anderen Ansatz als 7th Continent, dass man hier eher in einer Sandbox unterwegs ist und erstmal der Weg das Ziel ist. Das macht es nicht minder uninteressanter. Aufbau dauert länger, aber dafür nicht so „angespannt“ wie 7th Continent. Deutlich seichteres Thema und auch nicht so schwer. IMHO kann man das auch schon mit Kids spielen. Es ist NICHT leicht. Find das Game definitiv geil und es wird auch schon - aufgrund der kommenden deutschen Übersetzung als GOTY 2022 gehandelt, da es auf Englisch voll in die Top-Rankings eingeschlagen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

thething

Kackafurz Pipinase
Da zieh ich doch glatt mal mit :D 7th Continent ist top, hab mich durch den ersten Fluch aber ein bisschen durch beschissen. Hatte den Refresh Mechanismus durch das (logisch nachvollziehbare) jagen/rasten zuerst nicht gerafft. 7th Citadel natürlich bei Kickstarter am Start. Sleeping Gods liegt hier auch noch ungespielt rum aus der Kampagne, wollte ich mit meiner Frau angehen, wird ja mechanisch/erzählerisch gerne mit Zelda in Verbindung gebracht. Hattest du schon andere Ryan Laukat Spiele am Start?

Bei uns waren in den letzten Wochen die folgenden Titel am Start:

Fantastische Reiche:

Imo DAS Spiel des letzten Jahres. Klassicher Fall von easy to learn, hard to master. Im Prinzip: Engine Builder / Programmierspiel mit einer übersichtlichen Anzahl von Karten. Das Scoring am Ende kann einen etwas überfordern, eine Mobile App (aktuell glaub nicht mehr problemlos erhältlich wg. der Erweiterung) bzw. (üble) Web App. Mit etwas Übung bekommt man aber recht schnell die Kontrolle über die Kartenhand und kennt die Abhängigkeiten. Die Erweiterung liegt auch schon hier, hatten aber bisher noch keine Lust drauf, verwässert das Original etwas und scheint eher unnötig zu sein. Wer es noch nicht hat: Pflicht! Kleiner Wermutstropfen: Die Illustrationen sind aus der Design-Vorhölle, nicht grundlos: Wer Bock hat, einfach mal das Studio aus der Anleitung googeln. WTF.

Red Rising geht btw. mechanisch in eine ähnliche Richtung, ist dabei aber etwas komplexer und aufgrund der Vielzahl an Karten wohl (erst einmal gespielt) schwerer zu handeln. Könnte sich aber mit mehr Spielerfahrung noch ausgleichen.

Fort:

Ich liebe die Illustrationen von Kyle Ferrin (fantastisch: Root, Oath). Ebenfalls ein kleiner, thematisch spaßiges Set Collection / Engine Builder Card Drafter. Im Prinzip: Zwei Kinderbanden, jeder will sein Fort bauen und braucht dafür Buddies vom Spielplatz. Bezahlt wird in Pizza / Spielzeug und es spielt sich recht schnell und easy (außer man hat so nen minutenlang Überstrategen wie meine Frau am Tisch :D) in 30-45 min. Tooles Ding, recht günstig (< 30 EUR), mit tollem Spielmaterial und einer kleinen, gut sortierten Schachtel. Love it.

Root:

Passend dazu, endlich mal wieder Root auf den Tisch gebracht. Ganz klar ein rundes, asymetrisches Meisterwerk mit durchdachten Fraktionen. Wir haben ganz klassisch Marquis de Cat vs. Eyrie (Vögel) gespielt. Schwer zu beschreiben: Es spielt sich einfach hervorragend. Die Katzen versuchen halt durch ihre Bauwerke überall Dominanz aufzubauen während die Vögel durch ihre Vorgaben nach und nach eine Übermacht aufbauen können, vorausgesetzt, keiner durchkreuzt die Pläne.

Streets:
https://boardgamegeek.com/boardgame/279720/streets

Ganz frisch gerade gespielt, ist "nett". Man baut mit den Karten Straßen nach vorgegebenen Anlegebedingungen, wenn man die Straße abschließt wird diese gewertet. Sieht toll aus, spielt sich fluffig, der Wertungsmechanismus scheint ein bisschen die Krux zu sein. Dazu kommt "eigentlich" tolles Spielmaterial aber total bescheiden Punkte/Geldmarker in einem komplett unnötigen Säckchen verpackt. Da wäre eine abwischbare Punktetafel o.ä. wesentlich sinnvoller gewesen.

FlipperMania:

Roll&Write mit abwischbaren Flippertischen und Extra Punkte Taffeln. Das Thema wird fantastisch umgesetzt, man wandert quasi mit seiner Spielfigur - einer Flipperkugel - über die Tafel und orientiert sich dabei an den Regeln eines Flippertisches, d.h. Ball fliegt grundsätzlich nach unten, bei Bumpern kann die Kugel zu einem anderen Element springen, falls mehre Elemente bei einer Reihe markiert werden gibt's Boni wie Multiball etc. Dabei wird gewürfelt und mit dem Ergebnis dann eines der Elemente angekreuzt und ggf. auch wieder weggewischt, irgendwann gibt's auf den Schlägern keine Wahl mehr und der Ball geht ins aus.

Funktioniert grundsätzlich wunderbar, aber: Es spielt sich leicht zäh, lag aber ggf. auch an der Runde mit ständig nachfragenden Kindern und - oben schon erwähnt - super optimierenden Frau. Das Spiel muss imo schnell gespielt werden damit es funktioniert, kleiner Nachteil: Geht asynchron nach dem dritten Ball zu Ende. Wenn es dumm läuft spielt einer noch ein paar Minuten nach.

Welcome to the Moon:

Pflichtkauf! Imo das besten aktuell auf dem Markt erhähtlich Flip&Write. 8 unterschiedliche, abwischbare, thematisch aufeinander aufbauende Tafeln inkl. einer recht umfangreichen (aber optionalen) Kampagne welche die einzelnen Spieltafeln und deren Mechanismen vorstellt. Gespielt wird dabei aber immer mit den gleichen Karten (+ bisschen extra aus der Kampagne, aber auch optional) und es ist mechanisch einfach großartig und wunderbar ausbalanciert.

Roll Player Adventures:

Mal endlich den Kickstarter auf den Tisch gebracht, die erste Mission solo gespielt. Hat einen tollen 80/90er Jahre Fantasyvibe und ist mechanisch "interessant". Orientiert sich dabei natürlich stark an den bekannten RollPlayer Mechaniken, Charaktere lassen sich sogar importieren. Wirkt auf den ersten Blick wie eine Materialschlacht, liegt aber an den unzählichen Kampagnenbüchern, ist auf dem Tisch sogar überraschend übersichtlich. Im Prinzip verfolgt man mit einem vorher generierten Charakter die Geschichte mit recht viel Storyelemente, legt dabei mit seinen Würfeln entsprechende Proben ab und kämpft mit diesen auch. Dazu kommt ein manipulierbarer Erschöpfungsmodus. Der Ersteindruck ist spannend und durchaus fordernd.

Aeons End:

Wir haben zu zweit die erste Legacy Box letztes Jahr ja durchgespielt und zocken jetzt ab und an mal das "normale" Spiel. Ist einfach ein tolles, kooperatives, hochvariables Deckbuilding-Spiel.

Die zweite Legacybox kam vor Weihnachten auch noch an via Kickstarter, aber leider extrem beschädigt, mit fehlenden Komponenten, zerdrückter Box usw. War tierisch angepisst, bekomm aber wohl Ersatz. Alles dokumentiert natürlich, bin gespannt.

Edit: Aber: Der ganz heiße Scheiß ist momentan Skip-Bo, das spielt der Kleine hoch und runter, läuft auch im Kindergarten. Ist auch recht spaßig :D
 

[digi]

Bekanntes Mitglied
7th continent hab ich auch hier. müssen es mal wieder spielen. immer mal wieder, wenn man vergessen hat, wo was ist :D

sleeping gods - da bin ich gespannt. hab es noch nicht gespielt. aber hab da meine zweifel dass es was für mich ist, da ich mit den kleinen ungebundenen quests ala eldritch nicht so viel anfangen kann. es ist nett - ich find eldritch auch klasse, haben es ja auch hier im schrank - aber eine gewisse geführte narrative find ich immer besser.

haben am wochenende besuch gehabt und king of tokyo und port royal gespielt. bei uns mit abstand das meist gespielte kartenspiel. ausserdem noch smart 10 - kommt auch immer gut
 

[digi]

Bekanntes Mitglied
achja, ich will mich mal an die regeln vom ringkrieg ranmachen. irgendwie drücke ich mich immer darum. soll ja so toll sein für 2 spieler und richtig episch.
da wir noch zusätzlich herr der ringe fans sind, ist es eigentlich pflicht für uns
 

thething

Kackafurz Pipinase
@[digi] @ChiefRayCrowNayBug Sagt mal, wie wär's eigentlich mal mit nem kleinen Brettspielwochenende, wenn der ganze Coronascheiß mal vorbei ist. Irgendeinen epischen Shit einfach mal locker durchziehen? :D

Btw. ganz vergessen:
Arche Nova

Angefangen zu spielen, aber nach einer Stunde und angepisster Frau / Tochter erst mal abgebrochen und solo versucht ein paar Runden zu drehen. Thematisch - der Vergleich zum genialen Terraforming Mars passt - ein Knüller. Mechanisch aber leider - zumindest auf den ersten Blick - weniger. Etwas überkomplex, komplizierte Icons und es wirkt etwas überdimensioniert, als wäre weniger mehr gewesen (analog zu Dinosaur World). Kann noch was werden, bisher aber keine Lust gehabt, es noch mal auszupacken.
 

[digi]

Bekanntes Mitglied
ich wär durchaus dabei ;)

@ark nova
wird ja momentan sehr gehyped... der vergleich mit tfm macht mich sehr neugierig. vielleicht bekomme ich ja die gelegenheit dazu es auch mal anzuspielen. wir kommen aber oft gar nicht mal dazu tfm zu spielen weil es bei uns meist länger geht. 3 stunden minimum.
 
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