Bin ich ganz anderer Meinung, hab mir die ersten paar Folgen gegeben und werde es nicht weiter angucken. Angefixt von den überschwänglichen Kritiken bin ich neugierig geworden aber alles was hinter der zugegeben netten Noir-Stimmung lauert wird durch den Holzhammer-Feminismus ins Lächerliche gezogen.
Nix gegen Frauenrechte und Gleichberechtigung, aber im ganzen JJ Universum sind die Frauen eben die Lenker & Denker und Männer müssen als Abziehbilder oder Bösewicht herhalten. Das ist mir zu einfach vom Vorbild ins Gegenteil verkehrt.
Die Protagonistin funktioniert für mich einfach nicht, dem zarten Persönchen nehme ich die toughe Trinkermentalität nicht ab und die Girlpower Dialoge geben mir dann den Rest.
Gutes Beispiel: Die Detektivin beobachtet eine Frau bei der Arbeit, ihre Stimme aus dem Off kommentiert die Szene folgendermaßen: "Ihr Mann verdient Millionen, eigentlich bräuchte sie überhaupt nicht zu arbeiten. Aber sie tut es trotzdem, so kann sie jederzeit abspringen falls sich ihre Ehe nicht so wie erwartet entwickelt. Sehr clever von ihr."
Dazu drehen sich die Subplots um ungewollte Schwangerschaft, Selbstverteidigung als alleinstehende Frau und eine bröckelnde Lesben-Ehe mitsamt schmutziger Wäsche. Das ist dann gebündelt doch irgendwie zuviel des Guten und nervt mich nur noch.
Nix für mich und mMn total overhyped weil es mit Stil auf der Frauenpower Welle surft, naja sollen die Mädels ihren Spass damit haben.