• Das großartige Treffen dieses Jahr wird nächstes Jahr wiederholt. Wir treffen uns wieder im Sauerlandpark. Diesmal ist der Termin noch nicht fixiert. Also schau im Thread vorbei und gib Bescheid, ob und wann du teilnehmen willst und kannst. Ich will auch!

Resistance 2

Qualitativ finde ich es durchwachsen, es wechseln sich regelmäßig sehr geile Passagen mit langweiligen Stellen ab

Wirklich geil sind eigentlich nur einige wenige Passagen der Rest ist ziemlicher Genrestandard, der nicht mal sonderlich gut in Szene gesetzt wird. Von den Bosskämpfen hatte ich mir auch mehr versprochen. Die sind viel zu leicht und schnell vorbei. Gut gefallen haben mir bisher die aufkommende Panik beim Alleingang durch den Sumpf gegen die Chamäleons und die Zombiehorde in der kleinen Stadt. Hoffe da kommt noch ein wenig mehr
 
Wann spielen wir denn mal Koop zusammen? ;) Das war doch dein Hauptkaufgrund.
Ja, aber die Zeit... :(

Wir können gern mal, aber dieses Jahr wohl eher nicht mehr (werde wohl kaum zum Zocken kommen, wegen Freundin, Arbeit, mehrerer Geburtstage, der Feiertage etc). Ich hab's ja noch nicht mal geschafft, Gears 2 im Koop mit meinem Zockpartner durchzuspielen, geschweige denn Resistance 2. :dead:
 
Also ich muss sagen, dass ich bisher doch recht angetan bin von Resistance 2, obwohl ich eigentlich gar nicht so sehr auf Ego-Shooter stehe.

Bin gestern in Chicago gelandet. Das Setting is ja mal richtig geil.
Es macht mir zudem echt jede Menge Laune die Horden an Gegnern wegzumetzeln. Wenn ich da nur an die Szene in dem alten Kino denke, wo auf einmal gefühlte 100 Zombies auf einen zurasen... :sabber:

Den Schwierigkeitsgrad find ich auf normal eigentlich in Ordnung. Geh zwar noch relativ oft drauf, aber auf easy ist es mir einfach nicht fordernd genug. Da gleicht das Ganze ja schon fast nem Sonntagsspaziergang.

Freue mich auf die ersten Coop-Sessions.

Kann mir jmd. sagen wie weit ich jetzt ca. bin?
 
Zuletzt bearbeitet:
Keine Ahnung, du hast mich schon überholt. :zahn: Bin jetzt gerade in der Szene wo das erstemal die Zombies erscheinen.

Was das Spiel imo nicht gut macht ist, die unterschiedlichen Locations miteinander zu verbinden. Gut, ich bin mit Hale und den anderen Spec-Ops unterwegs und kämpfe an allen möglichen Fronten, etwas spezifischer hätte es aber sein dürfen. Außerdem gehen die Funksprüche etc. oft im Ballergeräusch unter, so dass ich nix verstehe. Untertitel Option fehlt bei meiner Version (weshalb auch immer). Das ändert aber bisher nichts daran, dass das Core-Gunplay einfach massig Laune macht, die Steuerung ist richtig gut. Für mich ist das aber eher wie ein riesiger Trainingsspielplatz nachdem ich schon soviel im MP gespielt habe...mir ist es bisher auch schon fast zu einfach.

Obwohl die Story etwas unterentwickelt ist, kommt die Atmo imo bisher gut rüber, vorallem durch Stillman. Der Fight im Raumschiff, während das langsam abstürzt, war auch sehr geil. Und natürlich wie ich langsam mit der Shotgun durch den Orick-Wald geschlichen bin, auf jedes Geräusch achtend ob von irgendwoher so ein Vieh kommt... XD

Grafisch finde ich es gut bis hervorragend, im Schnitt also so bei sehr gut. Manche Sachen sehen etwas künstlisch aus, die weiter entfernte Umgebung schaut, wenn man sie denn sieht, etwas lowres aus ab und an. Das Lighting ist stellenweise wirklich klasse, manchmal wirkt es aber etwas...unfertig. Insgesamt hätte dem Spiel etwas weniger Farbe gut getan, stilistisch gesehen. Im Großen und Ganzen aber definitiv ein riesiger Schritt ggü. Resistance 1. Das eigentliche Highlight des Spiels ist aber wirklichd er fast perfekte Netcode. Insomniac hat ja eigentlich keine große Erfahrung in dem Bereich (vgl. Epic), schon erstaunlich, dass das Spiel selbst mit acht Spielern und Horden von Zombies auf dem Schirm noch lagfrei läuft.
 
Das mit den zu leisen Stimmen nervt mich auch.
Das hat mich auch schon kolossal bei Mirror's Edge genervt.

Bei meiner Version (UK mit deutscher Synchro) kann ich allerdings die Untertitel via. Optionsmenü einschalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Spielt man im Coop-Modus eigentlich die Singleplayer- oder ne eigenständige Kampagne?

Es sind eigene Missionen. Gibt insgesamt acht verschiedene Locations mit, keine Ahnung, vier oder fünf unterschiedlichen Missionen pro Location? Ich weiß es nicht genau. Du hast drei Klassen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, wenn du aufsteigst schaltest du neue Waffen etc. pp. frei.

Nur die Asia-Version hat keine Untertitel Option mehr. Was extrem seltsam ist. Vorallem ist mein Spiel ansonsten komplett auf Deutsch...ich hoffe, das wird im nächsten Patch gefixt. Ich krieg die Hälfte nicht mit weil ich es nicht verstehe. Schlechte Soundabmischungen nerven extrem, was ist daran eigentlich so schwer!?
 
Es sind eigene Missionen. Gibt insgesamt acht verschiedene Locations mit, keine Ahnung, vier oder fünf unterschiedlichen Missionen pro Location? Ich weiß es nicht genau. Du hast drei Klassen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, wenn du aufsteigst schaltest du neue Waffen etc. pp. frei.
Prima, hört sich gut an! Danke schon mal für die Infos.

Hab mir eben mal ein paar Multiplayer-Videos angesehen. Echt krass, was da teilweise ne Action aufm Screen ist.

Nur die Asia-Version hat keine Untertitel Option mehr. Was extrem seltsam ist. Vorallem ist mein Spiel ansonsten komplett auf Deutsch...ich hoffe, das wird im nächsten Patch gefixt. Ich krieg die Hälfte nicht mit weil ich es nicht verstehe. Schlechte Soundabmischungen nerven extrem, was ist daran eigentlich so schwer!?
Gute Frage. Das Problem gibts ja auch schon lange und tritt auch ziemlich häufig bei DVDs oder BDs auf. Rein technisch gesehen ist das alles andere als schwer umzusetzen.
 
bei resistance ist ja nicht nur die tonabmischung fürn popo, das spiel ist auch viel zu dunkel und bietet per optionsmenü nichtmal die möglichkeit nachzubessern. natürlich kann (muss) man im tv menü nachregulieren, aber das nervt einfach.
 
ausnahmen bestätigen die regel :znaika:

ich hab jedenfalls schon mehrfach von leuten gehört/gelesen die die gleichen probleme haben.
 
Das Spiel ist überkontrastiert, definitiv. Es ist also nicht per se zu dunkel, sondern nur die dunklen Bereiche sind zu dunkel. Wahrscheinlich haben sie sich gedacht, hey, die Leute empfinden krasse Kontraste als geil (siehe Gears of War), also machen wir das jetzt auch mal. Das stört mich an der Grafik noch am meisten (auch in Zusammenhang mit der Farbgebung, die dadurch ja auch noch betont wird).

Es ist nicht die ganze Zeit so, aber es gibt schon Bereiche da ist es eigentlich taghell draußen und in den Innenräumen musst die Taschenlampe anmachen. Resistance 1 war in der Hinsicht stilistisch das genaue Gegenteil (und ich denke ich mag diesen Stil auch lieber, ist angenehmer für die Augen, auch wenn der anfängliche Wow-Effekt fehlt).
 
Ist imo nur eine Zwischenlösung, die Entwickler sollen sich gefälligst anstrengen so etwas ordentlich zu machen. Bei Fallout 3 hat es auch schon genervt. Ich will nicht erst in den Optionen rumprobieren müssen bis ich einen Look habe der mir gefällt.
 
So, da ich inzwischen auch durch bin, hier mal noch mein kurzes Fazit:

Mit Resistance 2 hab ich mir seit Ewigkeiten mal wieder einen Shooter zur Brust genommen, wobei das eigentlich nicht wirklich mein Lieblingsgenre ist. Trotzdem hab ich mich seit der ersten Minute, die das Spiel im Laufwerk rotierte nur schwer von der Konsole wegreissen können.

Das Endzeit-Setting, das ein wenig an Filme wie Krieg der Welten erinnert, ist toll inszeniert. Da mir das World-War-2-Setting schon lange ausm Hals raus hängt, war das wirklich mal eine gelungene Abwechslung, auch wenn das Setting selbst auch nicht neu ist. Der Story fehlt es egoshooter-typisch leider etwas an Tiefe und auch das Ende war wenig überraschend und ich hätte mir auch eine etwas längere Cutscene am Ende gewünscht.

Das alles tut dem Spielspaß aber wirklich keinen Abbruch. Positiv hervorzuheben wäre hier auch das imo hervorragende Gunplay. Das Waffenhandling fühlt sich einfach gut an, wobei man mit einer Vielzahl unterschiedlicher Waffen versorgt wird, von denen man allerdings jeweils immer nur zwei gleichzeitig mit sich tragen darf, was den Spieler gerade im späteren Verlauf des Spiels zu jeder Zeit auffordert taktisch vorzugehen und immer schon einen Schritt weiter zu denken. Wenn man das alles richtig angeht, was allerdings nicht wirklich schwer fällt, macht es einfach unglaublich viel Spaß die teilweise riesigen Horden an Gegnern, die auf einen losstürmen, wegzumetzeln. Besonders beeindruckt war ich immer wieder von den riesigen Gegnern. So muss man z.B. einen gigantischen Tyrannen in Chicago ins Jenseits befördern, der den Größenvergleich mit Godzilla nicht scheuen müsste. Das trägt natürlich immens zur teils beklemmenden Athmosphäre bei.

Techschnisch bietet Resistance 2 sehr solide Kost. V.a. das Lighting ist klasse und die Tatsache, dass das Spiel auch bei ausgiebigstem Gewusel und teilweise geschätzten 60-100 Gegnern auf dem Schirm stets absolut flüssig läuft. Aber auch so mangelt es dem Spiel nicht an grafischen WOW-Elementen. Gerade die Außenpassagen sehen wirklich großartig aus. Und bei der stets flüssigen Performance kann ich auch problemlos über die teils etwas niedrig aufgelösten Texturen sowie die stellenweise nicht ganz so schön designten Innenareale hinwegsehen.

So gut der Singleplayer-Modus allerdings auch ist, so spielt Resistance 2 seine wirklichen Stärken erst in den verschiedenen Multiplayer-Modi aus. Gerade der Koop-Modus macht extrem viel Laune. Dort kann man mit bis zu 7 Mitspielern, die in 3 verschiedene Squads (Soldat, Spezialeinheit und Sanitäter) aufgeteilt sind noch mal zusammen eine Vielzahl von Missionen, die sich storytechnisch abseits der Singleplayer-Kampagne ansiedeln und den Krieg noch mal aus einer anderen Perspektive zeigen, angehen. Wer dort nicht taktisch vorgeht und nicht das Team als Ganzes im Auge behält, wird kein Land sehen. So muss man als Soldat an der vordersten Front z.B. ständig von den beiden anderen Squads mit Munition versorgt werden bzw. von den Sanitätern am Leben gehalten werden.

Wenn man schon im Singleplayermodus dachte "Wow, was da alles los ist aufm Schirm!", dem wird im Multiplayer-Modus regelmäßig die Kinnlade runter fallen.

Natürlich gibts bei Resistance 2 auch die gängigen Wettkampfmodi wie Deathmatch, Capture the Flag etc., in denen bis zu 60 (!!!) Spieler gleichzeitig gegeneinander antreten können.

Die Nettospielzeit für die Singleplayer-Kampagne lag bei mir bei knapp 10 Stunden.
Als Schwierigkeitsgrad hab ich "normal" gewählt, was ich als genau richtig, da schön fordernd aber nie unfair empfand. Auf "easy" gleicht das Ganze imo eher einem Sonntagsspaziergang. "Hard" dürfte eine wirkliche Herausforderung sein. Nach erstmaligem Durchspielen schaltet man zudem noch den "unmenschlich"-Schwierigkeitsgrad frei.

Alles in allem erhält Resistance 2 von mir eine solide

9/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die ausführliche Einschätzung! Steht auch auf meiner Liste (sobald ich mal bei NextGen ankomme). Hattest du auch den ersten Teil gespielt? Wie ist der im Vergleichzu 2?
 
Ich würde sagen der zweite Teil ist "moderner", gibt aber auch ein bisschen was davon auf was Resistance 1 ausgemacht hat (Atmo, Storytelling, Weapon-Wheel).
 
Mal ne evtl. blöde Frage zum Koop- bzw. Wettkampfmodus:
Wie setz ich denn die unterschiedlichen Berserker ein, die ich mir nach und nach freischalte?

Ich spiel inzwischen übrigens fast nur noch mitm Sani. Macht mir irgendwie am meisten Bock, da man da genau so wie als Spec-Op das Team als Ganzes im Auge behalten muss und auch mehr Erfahrung sammelt. Als Soldat hab ich im Schnitt immer nur zwischen 10.000 und 15.000 Punkten pro Mission ergattert. Als Sani schaff ich da im Schnitt immer so zwischen 30.000 und 50.000 Punkten.
 
Der Sani ist overpowerd was die XP angeht. Spec-Ops und Soldat werden in höheren Leveln ziemliche Killermaschinen. Habe bisher immer nur Spec-Ops gespielt.

Berserker musst du digital nach unten oder oben drücken, bin mir grad nicht sicher. Ich glaube nach unten.
 
Zurück
Oben