Konsole/PC Final Fantasy XVI

Wunder mich gerade über eure Spielzeiten. Meine PS5 sagt aktuell 70% bei 23 Stunden würde bei mir also von einer Gesamtspielzeit von rund 30 Stunden ausgehen. Und ich hab bisher alles an Sidequest und Monstermissionen mitgenommen was geht. Wie kommt ihr also auf 50 Stunden plus? Streckt sich das hinten raus oder gibts grind? Oder Metal Gear eske Zwischensequenzen? :D

Ne, ich neige nur dazu, keine Reittiere und Schnellreise zu nutzen. War eigentlich schon sehr straight mit allen Nebenmissionen, nicht mal allen Monstern, keine Ahnung... vielleicht einfach alt und langsam. Bisschen Leerlauf gabs auch immer wieder auf der PS5, zieh ggf. mal 5-10 Std. max. ab.
 
Den Chocobo nutze ich auch nie. Wozu auch? Schnellreise und kurze Wege machen den ziemlich obsolet
 
Endlich bin ich mal zum Weiterspielen gekommen und ich verstehe, was ihr meint, wenn ihr vom repetitiven Gameplay sprecht, das es schwer hat, über viele Stunden interessant zu bleiben. Da ist es vom Niveau her ein Einsteigerrollenspiel, ähnlich wie es das damals "Mystic Quest Legend" auf dem SNES war. Dafür gestaltet sich die Story komplex und spannend und die Inszenierung ist nach wie vor über jeden Zweifel erhaben. Also bleibe ich dran.
 
Ich glaube der Kampf gegen
Bahamut
ist das optisch geilste, das je über meinen Bildschirm geflimmert ist :eek: Alter, Falter ging das ab!
 
Hab laut Anzeige auf dem Homebildschirm 58% der Hauptstory durch und ja, so kleine Hänger gibts inzwischen. Dennoch bleibt das Spiel definitiv über jeden Zweifel erhaben. Und darf ich nochmal erwähnen, wie genial ich die Funktion finde, jederzeit storyrelevante Erklärungen mit längerem Druck auf das Touchpad abrufen zu können? Wäre wünschenswert, wenn sich das möglichst viele Entwickler abgucken würden.
 
Gestern das unbeständige Wetter genutzt und Final Fantasy 16 durchgespielt und ich muß sagen ich hatte echt viel Spaß mit dem Titel. Zwischendurch war ich etwas ernüchtert weil mir im vornherein nicht klar war, wie wenig Rollenspiel im neuen Serienableger drin steckt. Nach den tollen ersten zwei, drei Stunden gibts leider eine Phase in der das Spiel nicht in die Puschen kommt. Eingeschränktes Kampfsystem, sehr kleine, schlauchige Level, lahme Nebenquest ... da kann man schon die Lust verlieren. Irgendwann öffnet sich das Spiel aber, es gibt mehr zu tun, die Level werden größer, die Story zieht noch mal an und man bekommt mehr Fertigkeiten zur Hand. Über das Kampfsystem wurde ja viel gemeckert, aber eigentlich fand ich das ganz spaßig. Schön kurzweilige, schnelle Schnetzteleien gegen die mobgegner, Bosse und Zwischengegner erfordern dann auch mal ein paar Skills. Richtig geil wirds aber leider nie. Zum einen spielen sich fast alle Bosse gleich, es ist der immer gleiche Mix aus ausweichen, draufhauen bis der Gegner gestunt ist und dann ballert man ihn mit Specialattacken zu. Dann das gleiche von vorne. Das man mal Skills durchwechseln muss, weil Gegner gegen bestimmte Elemente oder Angriffe anfällig sind kommt so gut wie gar nicht vor. Auch der Einsatz von Gift, Verwirrung oder ähnlichen Zauber fällt aus. Was schade ist, da wäre echt mehr drin gewesen. Trotz all der Meckerei machten mir die Kämpfe aber doch Spaß, zum einen weil ich es nett fand das man den meisten Attacken schön ausweichen konnte und dann so eine Art Kampfballett ensteht und zum anderen weil sie einfach spektakulär ausschauen. Zündet man mal ein paar Fertigkeiten explodiert der Bildschirm gerne mal vor Farben und Effekten und das schaute halt einfach fantastisch aus. Ganz großes Kino natürlich wenn es gegen die superfetten Endgegner ging, die Epik auf Level 3000 gedreht wurde und man sich einfach einem Rausch der Effekte hingeben konnte. Da war das simpel gestrickte Kampfsystem halt auch passend, weil man sich voll auf das gezeigte einlassen konnte. Zu erwähnen wäre noch die imo sehr gute musikalische Untermalung. Hier werden auch die ganz schweren Geschütze aufgefahren und man fühlt sich während der Schlacht genau in der richtigen Stimmung. Ich mochte auch das in vielen Stücken immer mal wieder ein paar wiedererkennbare Themes der Reihe eingebaut wurden. Insgesamt hätten es ruhig ein paar Musikstücke mehr sein dürfen, nach hinten raus wiederholen sie sich schon oft.

Warum mir Final Fantasy 16 richtig giut gefallen hat ist der Weltenaufbau, die Charaktere und die Story. Ich glaube das hatte ich noch nie in einem Rollenspiel das mir im Grunde jeder Charakter meiner Partie gefallen hat. Die waren mir alle sympathisch, ich habe mitgefiebert, ich mochte die Beziehungen unter einander. Geholfen hat da natürlich die phantastische englische Vertonung, die fiel echt kein Charakter ab. Ich mochte, das alle so schön geerdet und "normal" waren. Hier gibts keine flippigen Teenager, hier gibts keine halbnackten Damen, keine bunten Frisuren oder cringe Charaktere. Da griff imo ein Rad ins nächste. Die Beziehung zwischen Clive und Jill hätte etwas besser ausgearbeitet sein können, zwischendurch habe ich mich immer wieder gefragt ob sie denn nun ein Paar sein sollen oder nicht, weil sie öfter mal so distanziert zueinander waren. Liegt vielleicht aber auch an den japanischen Entwicklern, da geht man ja allgemein etwas dröger, stoischer an solche Dinge heran. Ich mochte auch die Gegenspieler, die alle schön ausgearbeitet waren, ich mochte die Konflikte in der Welt zwischen Arm und Reich, zwischen Adel und Pöbel. Die Geschichte rund um die Sklaven hätte meiner Meinung nach mehr im Fokus stehen können, zum Ende hin war es dann ja doch eher eine Randnotiz. Ich mochte das viele Geschichten über die Nebenquest erzählt wurden. Gerade zum Ende hin, gabs da ein paar wirklich nett geschriebene Storylines. Ich fand die Kostüme und Rüstungen toll. Das ganze Design hat mir unheimlich gut gefallen. Nie zuviel, immer passend. Sahen alle toll aus. Der Aufbau der Welt war nett, es gibt ein paar wirklich schöne Landschaften zu entdecken. Leider waren die schicken Gegenden häufig recht leer, womit wir beim imo größten Problem des Spiels wären: Das Loot!

Das ganze Lootsystem grenzt schon fast an einer Frechheit. Ich fands sogar fast schon broken. Im kann mich an kein Rollenspiel erinnern, bei dem das Erkunden der Welt so wenig Belohnung geboten hat, wie FF16. Selbst im Endgame findet man immer wieder Truhen in denen sich dann so spektakuläre Dinge finden lassen wie drei goldstücke oder fünf Felle, von denen man dann schon dreistellige Anzahlen im Inventar hat. Und selbst wenn man dann tatsächlich mal irgendeinen Anhänger oder ein Rüstungsteil findet, dann erhöht der irgendeinen Wert um fünf Prozent. Das ganze Inventar ist irgendwann zugemüllt mit Gegenständen die man nicht braucht, weil man mit Ihnen fast nichts machen kann. Aus lauter Verzweifelung kauft man dann beim Händler irgendwelche Musikstücke damit man wenigstens irgendetwas für seine Goldmünzen kauft. Das ganze wirkt als wäre das Lootsystem nicht fertig geworden, als hätten sie irgendwann in der Entwicklung gemerkt, das ihnen die Zeit davon rennt und sie die Truhen dann Random mit Kram gefüllt haben. Das sie es besser können zeigen sie zum Beispiel bei den Monsterjagden. Erfüllt man diese bekommt man da meist tatsächlichen einen seltenen, wichtigen Gegenstand mit dem sich dann neue Schwerter oder Rüstungen craften lassen. Da macht es dann tatsächlich Sinn die Welt nach diesen Bossen zu durchforsten. Den Rest hätten sie besser einfach weggelassen, da passt vorne und hinten leider nichts zusammen.

Aber genug gemeckert, insgesamt hatte ich echt viel Freude mit dem Spiel. Imo geht da ne knappe 80er Wertung in Ordnung, je nachdem wie man die Schwächen gewichtet, vielleicht auch ein mittlerer 70er. Die hohen 90er WErtungen die der Titel teilweise eingefahren hat wundern mich doch sehr, dafür sind die Schwächen zu deutlich als das man diese übersehen oder für nicht relevant halten könnte. FF16 ist ein Bombast Abenteuer das mit seiner Welt, seinen Charakteren, seiner Geschichte bei mir Punkten kann. Leider ist es kaum Rollenspiel, was ich bei einer Marke die wie keine andere für Rollenspiele steht, sehr schade finde. Es macht Spaß, es bietet eine Menge für Auge und Ohren, aber so ein wenig muss ich auch eine Träne verdrücken in welche Richtung sich Square hier entwickelt hat. Statt epischen Ausnahmewerk gibt es hier dann doch nur Popcorn"kino" für die Maße
 
Hast du das von Chat GPT schreiben lassen? Oder alles selbst getippt! Bro, Willkommen im Club!

Zum Thema: Ich fange das erst gar nicht an jetzt ;) ... Halte ich mir für 2024 warm ;) ... Ich selbst denke jedoch, dass es kaum ein besseres JRPG von SE geben kann als Shadowbringers und Endwalker (auch im Single-Player), deswegen sind meine Erwartungen auch darunter, ich kann also eher nur überrascht werden.
 
Zitat aus dem Artikel:

"Als Reaktion auf den starken Wunsch der Community, die Geschichte von Valisthea und ihren Bewohnern weiter zu erkunden, hat das Entwicklungsteam außerdem mit der Arbeit an zwei kostenpflichtigen DLCs begonnen." :dozey:

Ich mag das Spiel, aber an den DLCs hab ich auch kein Interesse.
 
Ich hab jetzt über 20 Stunden drauf und die Inszenierung an sich ist noch immer über alle Zweifel erhaben. Aber es ist einfach schade, dass die Entwickler so wenig aus ihrer schön modellierten Welt herausholen. Da hast du großartig gestaltete Städte, aber es gibt nicht wirklich etwas darin zu entdecken. Und wenn es eine Aufgabe gibt wie "Rede mit den Bewohnern", dann sind die entsprechenden Bewohner markiert und du musst nur die Marker ablaufen. Ähnliches gilt für die Nebenquests, die zumeist keine tollen Storys erzählen, sondern sich simpel auf das Beschaffen von Gegenständen oder das Reden mit anderen Figuren beziehen.

Und Loot? Brauchste eigentlich gar nicht, du wirst überschüttet mit Gegenständen. Die Landschaft erkunden lohnt auch kaum, denn das dort befindliche Loot beschränkt sich auf Materialien, die du sowieso schon im Überfluss mit dir herumträgst oder auf eine Handvoll Gil.

Alles in allem sehr viel verschenktes Potenzial.
 
Ja, das ist der größte Kritikpunkt den ich auch am Spiel habe. Erkunden lohnt sich überhaupt nicht und wenn es doch mal etwas in der Welt zu finden gibt, bringen einen die Sidequests oder die Aufträge am Jagdbrett da eh irgendwann hin.

Die Nebenquests sind zwar simpel und einfallslos, aber immerhin finden sie am Ende der jeweiligen Reihe einen netten Story-Abschluss für die involvierten Figuren.

Habe es Anfang der Woche nach knapp über 50 Stunden mit allen Nebenquests und Monsterjagden abgeschlossen. In der zweiten Hälfte bin ich mit dem Spiel erst so richtig warm geworden. Sobald man die Esper-Attacken genug gelevelt hat und sie frei belegen kann, bockt das Kampfsystem, so stumpf es auch sein mag. Die Story hat an sich funktioniert, nur dass man einen Kristall nach dem anderen zerstört und sich danach quasi nicht mehr um Land und Leute schert, hat mich gestört. Aber die Gruppe rund um Clive konnte mich packen.
 
das spiel lohnt sich meiner meinung nach fast nur wegen der tollen bosskämpfe.
das dazwischen fand ich ganz gut aber auf dauer nicht motivierend.
 
Ja, ist aber imho nicht so ganz verkehrt, man muss nicht immer hunderte Stunden irgend einen Kram machen, wenn es dann "eh" um die Bosse geht und die Story. Beides scheint hier zu passen. Wie gesagt, eigentlich voll mein Ding, weil ich keine Lust haben in noch einem Spiel an Ausrüstung und Perks zu feilen und Fetch-Quests zu machen... Nur grad so gar keine Zeit, läuft glücklicherweise ja nicht weg!
 
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