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Konsole/PC Elden Ring

RockManX

Strawberry Cheesecake
Also doch ein Must-Have für Souls-Noobs wie mich?
Bin ein Souls Noob und habe einen riesen Spaß damit. Hatte schon lange nicht mehr ein Spiel das mich in den Gedanken im Alltag bis ins Bett begleitet hat. Ob ich irgendwann an eine Grenze stoße? Nach 20 Stunden habe ich noch nicht das Gefühl, fühle mich kompetent genug mit Übung und den richtigen Items/Summons das Meiste zu packen. Und wenn nicht, dann hatte ich bis dahin sicher 50 Stunden meine Freude.

Ich fände es aber sehr schade mir einige Dinge, die in diesem Spiel passieren, zu sehen/erleben sind und einen förmlich ins Staunen versetzten wie nie zuvor, entgehen zu lassen.
 

Dr Hobel

Bekanntes Mitglied
Soooooooooooo.
Zwei Bosse fehlen noch in Limgrave (Drache und der komische Kreisel-Fight) und dann ist das (Start-)Gebiet nach mehr als 20 Stunden 100% complete und ich zieh mal weiter. :)
 

Dr Hobel

Bekanntes Mitglied
Es sind sooooo viele Parallelen zu BotW vorhanden und ich hab' mich die Nacht gefragt, warum ich dieses Spiel so mag, aber BotW als durchschnittlich empfinde. Das soll kein Rant auf BotW sein. Den könnt ihr ja in 3000 anderen Beiträgen lesen. Ich versuche mal darzustellen, was ich hier deutlich besser finde:

1. Waffen. So im Nachhinein mein absoluter Kritikpunkt bei BotW. Ich liebe hier das Gefühl, mit meiner Waffe stärker zu werden. Nicht nur in den Stats sondern auch im Skill. Diese Option hat man abseits des Master-Schwerts bei BotW kaum - zumindest in den Anfangsstunden nicht. Während ich hier die Welt und die Kämpfe genießen kann, war ich bei BotW dauerhaft gezwungen, in Downtime zu gehen und mich an eine andere Waffe zu gewöhnen oder dauerhaft die Waffe im Block zu haben. Auch die Kämpfe haben deutlich an Pace verloren.

2. Die Physik. Viele haben das bei BotW super gefunden, mit den Skills (Gravitas, Eis, whatever) und der Welt zu interagieren und diese auch in den Kämpfen zu nutzen. Ich fand auch hier das Gameplay "semioptimal". Der "Klick" in ein Submenü. Der Kampf hat sich nicht organisch sondern eher künstlich angefühlt. Hier bei Elden Ring bin ich selbst Teil der Physik. Die mag nicht immer realistisch sein, aber muss sie auch nicht. Am Ende ist das Spiel eine unglaubliche Reduktion aufs Wesentliche. Man sagt bewusst "Nein" zu allem Schnickschnack und lässt den Spieler offensichtlich das tun, für was die Marke im Innersten steht: Kämpfe, Skills, Varianz der Waffen und Gatekeeping durch Bosse.

3. Die Welt. Viele sagen ja, dass es so toll wäre, die Welt von BotW zu entdecken und man doch für vieles belohnt werden würde. Das sehe ich anders. Zumindest macht es Elden Ring deutlich besser. Auch hier liefert man dem Spieler, was er möchte: Erweiterungen fürs Gameplay. Ich hab' mich erst gefragt, ob ich das Nutzen von Katakomben und Höhlen etwas "einfach" finde, aber im Endeffekt ist es das nicht. Stattdessen spricht man auch hier von Anfang eine klare Sprache: Möchtest du stärker werden, dann musst du hier rein. Und am Ende wirst du mit etwas neuem herauskommen. Das hatte ich bei BotW nicht. Sowohl bei den Samen, die über die Welt verstreut waren als auch den 100en Tempeln, fand ich Belohnung nicht befriedigend. Ein paar Herzchen mehr. Und der Grat ist sehr schmal. Auch bei Elden Ring. Bemängelt habe ich die mangelnde Führung, aber am Ende packt dir Elden Ring eben ein knallhartes Gate rein und sagt ganz klar: "Ey Kollege, du kannst mir schon auf die Fresse hauen, aber entweder musst du wie ein Pro spielen oder halt dich mal bissl umgucken. Hier geht es sonst nicht weiter!" DIESES Gefühl der sukzessiven Targets hatte ich so bei BotW nicht. Ich fand es dort DEUTLICH weniger geführt als hier. "Ja komm. Die Titanen und die Ganondorf und so..." Sicher. Aber die Teilziele waren nicht granular genug. Zumindest mir.

Desweiteren finde ich die "Grenzen" bei Elden Ring DEUTLICH besser definiert als bei BotW. Viele Wege haben sich bei BotW wie Glitching angefühlt. Du nimmst einen Ausdauertrank und kletterst jetzt halt die Wand an der Map hoch bis zum Nimmerlandswand und schwupps bist du im Highlevel-Gebiet. DAS habe ich so BISHER nicht bei Elden Ring. Das Mapdesign ist - so paradox es klingen mag - deutlich schlauchiger als bei anderen Open-World-Spielen.

4. Die Dungeons. Elden Ring liefert hier ab. Und was ich BESONDERS schön finde, dass es fließend passiert. Natürlich wird mit Fahrstühlen und Treppen getrickst, um das Laden zu verstecken, aber es fühlt sich total seamless an. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn du irgendwo reinläufst und fest stellst, dass du jetzt Teil eines eigenen Bioms/Komplexes bist und das jetzt eben "lösen" musst. Und wieder sind wir bei den Tempeln von BotW. Laaaaaaangweilig. Unorganisch. Instanziiert. Aus dem Spiel herausgenommen. Weg vom Pace.

5. Das Setting

Subjektiv. Sehr subjektiv. Aber ich finde das einfach nur megageil. Überall sind Geschichten versteckt. Ja. Gabs bei BotW auch. Aber hier ist es erwachsener. Schicksale. Ich ertappe mich doch wieder, dass ich versuche die Lore nachzulesen.

Summa summarum ist Elden Ring - das kann ich nach knapp 20 Stunden jetzt schon sagen - eines der besten Spiele, die ich in MEINEM LEBEN bisher gespielt habe.
 
Zuletzt bearbeitet:

mcpete

Wohnzimmertisch
Das sind die Gargoyles oder? Die habe selbst ich geschafft :D

Ich hab mittlerweile Bock drauf. Viel zu viele Leute um mich herum schwärmen ähnlich wie Jeff davon.
 

Enrico Pallazzo

Das Herzstück des Forums
Das schöne an Elden Ring: Man kann es spielen wie ein klassisches Souls. Man kann es aber auch sehr einfach easy going spielen mit nem Mage Built und zur Hilfe name diverser Hilfsmittel zum Beispiel.
 
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