• Das großartige Treffen dieses Jahr wird nächstes Jahr wiederholt. Wir treffen uns wieder im Sauerlandpark. Diesmal ist der Termin noch nicht fixiert. Also schau im Thread vorbei und gib Bescheid, ob und wann du teilnehmen willst und kannst. Ich will auch!

Der ZULETZT-DURCHGESPIELT-(ohne eigenen Thread-)Thread


Nä. Aber das war unterm Strich auch eine Enttäuschung.

Vielleicht hätte ich "Horizon: Zero Dawn" vor fünf Jahren besser gefunden als heute. Inzwischen sind mir offene Spielewelten auch zu gleich: Überall muss ich gegnerische Lager zerstören, überall gibt es Sammelitems, überall muss ich meinen Charakter leveln, überall bekomme ich von Nebenquestgebern ähnliche Nebenquests, überall muss ich Ressourcen sammeln, um Gegenstände zu craften... more of the same since GTA III.

Interessant, der Gedanke kam mir in den kompletten 40h Spielzeit die ich hatte nicht ein einziges Mal.
Was wäre denn dein Alternativvorschlag für sowas?
Einfach kein Gestöhne wie im Schlafzimmer. Hier war die Sprecherin einfach zu überambitioniert und es ging mir derb aufn Sack. Fiel mir nie so krass negativ auf wie bei diesem Spiel hier.

Hast du den DLC auch gespielt?
Boah nee, bin froh, dass ich die Hauptquest beendet hab. Viel mehr als diese hab ich ab einem gewissen Punkt auch nicht mehr gemacht. Ich wollte einfach nur noch den Abspann sehen.

Beide Spiele sind aber toll.

In BotW fehlten mir die Dungeons und die Spielwelt war zwar riesig, aber insgesamt viel zu leer und mit unnötigem Billigloot. Zu "H:ZD" hab ich ja nun alles gesagt. Objektiv gesehen sind beide Spiele sicherlich toll. Rein subjektiv und mit 32 Jahren Videospielerfahrung waren beide für mich eher :flop:
 
Forza Horizon 5 (Xbox Series X)

Wie üblich ist es schwer zu definieren, wann ein "Forza Horizon" durchgespielt ist. Ich hab die Haupt-/Storyevents hinter mich gebracht, bin somit in die Ruhmeshalle eingezogen und habe zudem alle 578 Straßen befahren. Also mach ich einen Haken dran ohne einen Haken dranzumachen, denn das Spiel lockt weiterhin mit der ausufernden Spielewelt, den versteckten Schildern und der grandiosen Festivalatmosphäre.

Die Schwächen wurden im Thread ja bereits diskutiert: Zu viele Aufgaben auf einmal. Und die im Spiel angepriesenen Highlights entpuppen sich für mich als langweiliges Lowlight: In den früheren Teilen gab es gegen Ende ein riesiges Rennen, bei dem quasi einmal die komplette Map umrundet werden musste. Jetzt gibt es dieses für jedes Rennevent extra. Das heißt: Man fährt am Ende jedes Storyevents gut 50km der Karte ab, was je nach Rennklasse gut 25 Minuten dauern kann. Das zieht sich wie ein Kaugummi und ist relativ spaßbefreit, so lange man an der Pole Position verweilt. Den Schwierigkeitsgrad erhöhen wollte ich an der Stelle jedoch nicht, denn wer hat schon Bock, kurz vor dem Ende der 50 km und 25 Minuten überholt zu werden, um dann alles noch einmal zu fahren?

Playground Games sollte sich für einen sechsten Teil davon verabschieden, das Spiel noch größer machen zu wollen, im Gegenteil: Bitte kompakter und gerne mit vielen Aufgaben, aber nach Möglichkeit nicht 19 neue Icons auf einmal. Lasst dem Spieler den Überblick, lasst es zu, dass Events nacheinander gefahren werden, bevor sich neue freischalten. Masse ist nicht alles.

Obgleich ich Teil 4 ausgelassen hatte, bemerke ich Abnutzungserscheinungen. Ja, mein Series X-Kaufgrund macht gigantisch viel Spaß, sieht super aus und bietet sehr viel Spiel fürs Geld. Als Fan der Teile 1-3 bekam ich genau das, was ich erwartet hatte und wollte. Danke dafür. Doch beim nächsten Mal darfs gerne kompakter und dichter und ohne Leerläufe werden. Mit Teil 5 versuchte man mangelnde Innovation mit purer Masse zu kaschieren. Auf Dauer geht das nicht gut.

EDIT: Soeben habe ich alle 250 Schilder noch eingesammelt.
 
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Marsupilami Hoobadventure (PS4)

Zu Beginn der Quarantäne gegönnt und direkt mal die Platin-Trophäe geholt :)
Wer Lust auf "Donkey Kong Country"-Vibes hat, kann sich das kindgerecht designte Jump'n Run im Tropensetting gerne mal anschauen. Vom Start bis zu Platin braucht man für die drei Welten zwar nur gute sechs Stunden, die haben dafür keinen Leerlauf und werden am Ende auch fordernd - vor allem, wenn man dem Spiel alle Geheimnisse und Trophäen entlocken will.

Da ich selbst einen großen Schwanz habe ( :cool: ), kam ich mit dem Spielprinzip sofort zurecht. Der Schweif des Marsupilamis dient nicht nur zum Wegbashen der Gegner, sondern auch als Peitsche, um bestimmte Plattformen zu erreichen. Innerhalb der Levels gibts je fünf Federn zu sammeln und Bonusräume zu entdecken. Wie gesagt, DKC-Liebhaber fühlen sich hier sofort heimisch. Allerdings schafft selbst die PS4 nicht immer 60FPS, manchmal ruckelt das Lizenzspiel so sehr, dass die Steuerung unpräzise wird und man immer an der gleichen Stelle kaputtgeht. Ich war öfter kurz davor, aggressiv ins Joypad zu beißen. Außerdem ist das Spiel mit 40€ relativ hoch bepreist.

Wer Lust auf einen kurzweiligen Hüpfer hat, darf sich das gerne mal anschauen - er erschien für alle gängigen Plattformen.
 
2021 Roundup, ich hoffe ich habe nichts vergessen :D

Persona 5 Strikers 9/10 (PS4)
Ein außergewöhnliches Musou Spiel das sich fast wie ein vollwertiges Persona mit einem actionreicheren Kampfsystem anfühlt. Dabei ist das Kampfsystem wirklich gelungen und verschmilzt die bekannten Rundengefechte hervorragend mit den Massenkämpfen. Eine schöne Geschichte, der aus P5 bekannte Cast und eine wieder hervorragende Präsentation runden das Spiel ab. Mag man P5, mag man auch P5S.

Outriders 8/10 (PS5)
Schöner Loot Shooter, der im Gegensatz zur Konkurrenz den Fokus eher auf die Spezialkräfte der Klassen setzt und dadurch ziemlich frisch wirkt. Durch den Fokus spielen sich die Klassen auch wirklich unterschiedlich. Dazu eine optisch abwechslungsreiche und durchaus umfangreiche Kampagne. Schwächelt leider etwas im Endgame. Eine DLC würde ich definitiv begrüßen.

Spider-Man Miles Morales 9/10 (PS5)
Mehr extrem hochwertige Spiderman Kost, wie man es aus dem Haupttitel gewohnt ist. Fantastische Präsentation, liebenswerte Charakter und fluffiges Gameplay, die Zeit vergeht wie im Flug. Freue mich auf den Nachfolger obwohl der Latexschwinger nicht unbedingt zu meinen favorisierten Comicfiguren zählt. Aber das schwingen ist einfach genial.

Resident Evil Village 7/10 (PS5)
Erste Hälfte hui, zweite Hälfte pfui. Die erste Hälfte Punktet mit atmosphärischen Settings, denkwürdigen Momenten, hervorragendem Pacing und mit Lady Dimetrescu. Bis nach dem Puppenhaus war Village auf dem Weg das beste RE ever zu werden, was dann allerdings folgt ist selbst für RE Evil Verhältnisse einfach zu trashig und zerstört die zuvor aufgebaute Atmosphäre nahezu komplett, schade. Alleine aufgrund der ersten Hälfte aber absolut spielenswert.

Final Fantasy 7 Remake Intergrade inkl. Intermission DLC 10/10 (PS5)
Wenn ich ein Spiel tatsächlich zwei mal durchspiele dann muss es schon was ganz besonderes sein und FF7 ist für mich so ein besonderes Spiel. Das gilt auch für den hervorragenden DLC der eine schöne Brücke zum hoffentlich irgendwann erscheinenden zweiten Teil schlägt. Wäre mein GOTY, aber zwei mal in Folge das selbe Spiel ist nun auch doof.

Returnal 9/10 (PS5)
Verbindet meisterlich Roquelike mit intensivem Storytelling. Das Gameplay zusammen mit der audiovisuellen Präsentation und dem haptischen Feedback des Dualsense sorgen für eine außergewöhnliche Symbiose bei der man sich so richtig in einen Flow spielen kann und mit einem Erlebnis belohnt wird das einem so nur Videospiele bieten können. Jetzt endlich auch mit Savefunktion, daher rotiert das wieder regelmäßig in der Konsole.

Mario Golf Super Rush 7/10 (Switch)
Routiniertes Mario Golf ohne wirklich vollumfänglich zu überzeugen. Die Kampagne ist nett, aber durch den Fokus auf die Rush Partien, die mir nicht so gut gefallen wie klassisches Golf, nicht richtig überzeugend. Warum nicht einfach eine Art Karrieremodus anbieten, mit Ranglisten und Co., das wäre um Welten motivierender.
Mit menschlichen Gegenspielern aber ein echter Kracher.

Deathloop 9/10 (PS5)
Spannende Prämisse, kreativ umgesetzt und spielerisch hochwertig. So frisch hat sich 2021 kein Spiel für mich angefühlt. Dazu noch ein toller Stil und Eine spannende Geschichte, wenn nur die schwache KI nicht wäre, ich würde eine 10 vergeben.

Ratchet & Clank Rift Apart 8/10 (PS5)
Optisch ein Genuss und das bislang grafisch beeindruckendste was diese Konsolengeneration zu bieten hat. Spielerisch more of the same, was im Falle von R&C aber durchaus OK ist. Von der Rift Mechanik hätte ich mir allerdings etwas mehr versprochen.

Call of Duty Vanguard 8/10 (PS5)
Back to the roots heißt es in diesem Jahr für die CoD Kampagne, nicht nur thematisch. Nachdem mir die letzte Kampagne nIcht so gut gefallen hat ist das wieder 6 Stunden Actionbombast pur. Klar, das Ding ist weiter simpel gestrickt, aber ich hab da einfach jedes Jahr ein Mal Bock drauf.
MP gefällt mir auch sehr gut, Zombie ist aber deutlich schwächer als im Vorgänger. Alles in allem aber wieder ein rundes Paket.

Guardians of the Galaxy 8/10 (PS5)
Oha, die Überraschung des Jahres. Nach dem Avengers Debakel hatte ich das bis zum Release gar nicht auf dem Schirm. Die Inszenierung ist absolut spitze und braucht sich vor Vorbildern wie Uncharted nicht verstecken. Dafür ist es spielerisch maximal leichte Kost.

Psychonauts 2 9/10 (Xbox Series X)
Schon den Vorgänger habe ich sehr gerne gespielt, Psychonauts 2 legt in fast allen Bereichen nochmal eine ordentliche Schippe drauf. Die Welten begeistern mit ihrem abgedrehtem Design, viel spielerischer Abwechslung und vielen Überraschungen. Zudem scheut sich die Geschichte nicht auch mal ernstere Themen anzusprechen, dabei aber nie den kindlichen Charme des Spiels zu verlieren. Ganz tolles Spiel!

Forza Horizon 5 8/10 (Xbox Series X)
Ja, wer noch keins gespielt hat vergibt gerne ne 10/10, denn Forza Horizon ist auch mit dem 5. Teil die absolute Speerspitze im Genre. Dazu ausgestattet mit einer traumhaften Optik, ein absoluter Blockbuster eben. Allerdings kann ich nicht verhehlen das sich bei mir etwas Müdigkeit ob der Gleichförmigkeit eingeschlichen hat. Zu sehr ähnelt FH5 dem Vorgänger, zu wenig neue Impulse setzt das Spiel. Für den Nachfolger würde ich mir eine komplett auf links gedrehte Spielstruktur und endlich eine vernünftige KI wünschen.

Gears Tactics 7/10 (Xbox Series X)

XCom meets Gears, wobei die Gears weder von der spielerischen noch der taktischen Tiefe mit XCom mithalten kann. Leider auch inszenatorisch schwächer als erhofft. Trotzdem ein solider Vertreter des Genres an dem man als Rundentaktiker Spaß haben kann.

Metroid Dread 8/10 (Switch)
Die Königin ist zurück, verpasst den Thron aber knapp. Auf dem sitzt für mich nach wie vor Ori 2, trotzdem ist Metroid Dread ein hervorragender Vertreter des Genres. Gerade die Wegführung hat mir sehr gut gefallen. Noch nie habe ich in einem Metroidvania weniger nach dem Weg gesucht, Puristen könnte es aber deswegen etwas zu linear sein.

Monster Hunter Rise 8/10 (Switch)
Monster Hunter geht immer! Auch dieser Teil besticht wieder mit astreinem Gameplay, abwechslungsreichen Waffen und viel Loot. Kritiker nennen es „Grind - das Spiel“, ich habe weiterhin viel Spaß mit der Serie. Allerdings fällt es mir schwer viel Zeit in Rise zu stecken, da das grafische Downgrade zu World schon deutlich ist und ich im Zweifel dann doch eher bei World lande, auch wenn Rise zu den optisch besten Spielen auf der Switch zählt.

Halo Infinite 9/10 (Xbox Series X)
Das beste Halo seit Reach und das gilt sowohl für die Kampagne als auch für den MP. Die Kampagne versprüht mehr Halo Feeling als 4 und 5 zusammen, beides waren keine schlechten Shooter aber imo keine guten Halos.
Es gibt für mich keinen zweiten Shooter der mir so dynamische und spaßige Feuergefechte serviert. Dazu finde ich Setting und Story sehr gelungen.
Hätte man jetzt die Open World, die ich per se gar nicht schlecht finde, mit etwas abwechslungsreicherem und spannenderen Inhalten gefüttert, es hätte eine außergewöhnliche Kampagne geben können. So bleibt die offene Welt doch ein Stück hinter den Erwartungen bzw. bestätigt die Befürchtungen.

Der MP ist imo frei von jeglicher Kritik. Das ist wirklich toll. Schöne Maps, spannende Modi, fantastisches Gunplay, wenig Level- und Freischaltkram, keine Killstreaks oder sonst ein generve, einfach nur Old Shool Shooterfeeling at it’s best.


Nicht durchgespielt:

Kena - Bridge of Spirits 6/10 (PS5)

Grafische nettes und spielerisch solides Action Adventure. Leider ist der Schwierigkeitsgrad komplett unausgewogen. Die meiste Zeit ist das Spiel auf dem Standardschwieirigkeitsgrad sehr einfach und dann hauen die Bosse einen aus den Schuhen wie in Dark Souls.
Ansonsten ist das schon ganz nett, hat aber keinerlei Eigenständigkeit oder etwas besonderes. Werde ich aber trotzdem mal beenden, bin schon recht weit.

Tales of Arise 7/10 (PS5)
Ich finde es nicht schlecht, aber richtig gepackt hat es mich nicht. Ich weiß auch gar nicht warum, aber für mich fühlt sich alles ein Stück weit belanglos an. Story, Charaktere, Kampfsystem, Welt… alles wie aus einem JRPG Generator. Aber ich habe es noch nicht ganz abgeschrieben. Eventuell spiele ich das doch noch weiter und dann gibt’s ein Update.

Far Cry 6 5/10 (PS5)
Nach gut 10 Stunden abgebrochen. Da passt für mich rein gar nichts zusammen. Ein wild zusammengeklaubtes Spiel, dessen Versatzstücke allesamt nicht wirklich schlecht sind, aber eben kein homogenes Gesamtbild ergeben. Zudem wieder Ubi Formel Schema F, ich kann es so langsam nichtmehr sehen. Wer noch nie ein FC gespielt hat sollte sich lieber dem deutlich besseren FC5 zuwenden.


TOP 3 - 2021:
Halo Infinite
Deathloop
Returnal
 
Bei Tales gehe ich mit. Habe nach etwa 15 Stunden aufgehört. Aber Lust hab ich trotzdem noch drauf, werde da bestimmt nochmal einen neuen Anlauf wagen.
 
The Artful Escape
Der komische Knut jammt in Unterhosen und Strapsen mit dem Glamourgonn:
Unbezahlbar.

The Forgotten City
Die Welt braucht mehr solcher storylastigen Abenteuerspiele.
Einfach nur großartig.
 
Gunk

Nettes Explorations jump & run mit ziemlich leichtem Schwierigkeitsgrad.
Nach etwa 5h war ich durch.

Gibt es im Game pass
 
Trüberbrook 3/10

Meine Fresse, was für ein Schrott. Stilistisch betrachtet top, inhaltlich jedoch kompletter Flop, hat mich wohl auch dazu geführt, den videospielerischeen Point&Click-Unfall durchzuspielen. Story quasi nicht vorhanden bzw. ungenügend erklärt, Rätsel teilweise logisch nicht nachvollziehbar, inklusive vorbestimmter Reihenfolge, d.h. manche Sachen lassen sich überhaupt nicht aktivieren, bevor ich andere Szenen getriggert habe. Jetzt kann man natürlich hingehen und das innovative Handling der Rätsel und des Inventars loben, es gibt auch viele Kleinigkeiten zu entdecken in der Umgebung die darauf hindeuten, dass etwas nicht stimmt. Ja, das wäre super, wenn der Rest nicht eine komplette Scheiße wäre. Dazu kommt noch eine - zumindest auf der Switch - glitchige, hakelige Steuerung durch die Szenarien. Dazu passt der Umfang nicht mal im Ansatz, eine Handvoll Szenarien, wenig wirklich relevante Charaktere, Dialoge und Szenen aus der Vorhölle (das "Konzert" ... WTF, wie schlecht war das?)

Btw. auch wieder ein Indiz für nationale Wertungsboni, hat ja hierzulande einiges an Lob eingeheimst. Vollkommen ungerechtfertigt.
 
Lake
Extrem chillig, aber Stil und Setting voll mein Ding.. erwartet halt nur nicht große Systeme. Das Spiel hört immer knapp davor auf, wenn es euch ein System oder Loop anbietet. Und das ist auch in etwa die Aussage.

Wäre noch mehr möglich gewesen.

Technik leider nicht wirklich gut, aber glücklicherweise stört es den Stil nicht.

Entschleunigungs-Zen-Spiel mit Dialogoptionen. Bei den Dialogen wäre aber – gerade am Ende – noch mehr drin gewesen!

Weiterhin gut: Themen werden "locker" gehandhabt, da passiert also nicht DAS MEGA DING mit den Plots... Genau richtig!
 
Cyberpunk 2077 (PS4/PS5)

Da haut CD Project Red die NextGen-Fassung als Shadowdrop raus, doch mein Mitbewohner und ich können diese nur für die letzten Missionen genießen, nachdem wir schon gut 28 Spielstunden mit der PS4-Version (gespielt auf der PS5) verbrachten. Das Spiel war für mich bereits in der alten Version in Ordnung, vor allem technisch, aber ich bin da offensichtlich recht genügsam. Also es war besser als sein Ruf. Natürlich gibts mit dem Upgrade technische Verbesserungen, vor allem der Dual Sense-Controller untermalt einige Spielsituationen nun mit passenden Geräuschen. Für mich ein Mehrwert.

In die dystopische Spielewelt bin ich dennoch nicht so wirklich abgetaucht. Die Welt war zu unbelebt (was durch das Upgrade etwas besser wurde) und lud zu wenig zum Erkunden ein, das Menüdesign war zu unübersichtlich und es fiel mir schwer, den Missionen und Storylines ordentlich zu folgen. Dabei waren einige davon wirklich spannend inszeniert. Andere wiederum nicht. Hauptstory und Spielewelt erinnerten mich an die "Deus Ex"-Reihe und warfen in ihrer Entwicklung immer wieder philosophische Fragen auf. Der Schluss gefiel mir sehr.

Ob dieser Titel mal einen ähnliche Kultstatus erreichen wird wie "The Witcher 3"? Ich denke nein, dazu wurden zu Release zu viele Fehler begangen und etliche Spieler ließen den Titel links liegen. Einige bezeichneten ihn einst als ihr GOTY, was ich zu Teilen verstehen kann. Es liegt schon ein immenser Aufwand in der Entwicklung von "Cyberpunk 2077", nur hat man eben nicht alle Versprechen gehalten. Das merkt man und macht aus dem Spiel einen guten RPG-Shooter mit Blade Runner-Einschlag, was die soliden 80%-Wertungen diverser Tester für mich nachvollziehbar machen.
 
Oxenfree

Lag schon seit Jahren in der Bibliothek, mal kurz angespielt und "nett" empfunden. Vor ein paar Tagen dann noch mal gestartet und direkt durchgesuchtet. Toller, recht einzigartiger Stil und vorallem: Ein dynamisches, sehr immersives Dialogsystem. Alles andere als ein Geheimtipp, aber:; Unbedingt mal spielen.
 
Cyberpunk 2077

Geil war’s, hab das Panam Ende gehabt und entschlossen weiter zu leben.
Gegen Ende ging’s aber irgendwie ein bisschen zu flott für meinen Geschmack.
Irgendwie fühlte es sich an, als würde etwas fehlen nach der Entscheidung. Wurde aus dem Cyberspace teleportiert und bin dann wieder im Wagen aufgewacht. Hätte da jetzt ne Cutscene erwartet, wo das Ergebnis des Angriffs thematisiert wird, aber was aus Johnny und der KI wurde und was mit Arasaka passiert ist bleibt völlig dunkel. Nur im Radio kam eine Durchsage, das die Schwester tot ist.
Normal oder Bug?
 
The House of the Dead Remake (Switch)

Yeah, mein erstes selbst durchgespieltes Spiel 2022. Dauert auch nur gut 30 Minuten, im leichten Modus bekommt man zudem 10 Continues geschenkt, jedes weitere kostet 5000 Punkte des Scores.

Keine Open World, keine Quests, keine Nebenmissionen, keine Rätsel, sondern gutes, ehrliches Lightgunballern - nur halt ohne Lightgun.

Das Zielen mit den Joycon ist ein Kompromiss, ersetzt eine echte Lightgun jedoch nicht. Als Kenner des Saturn-Originals erkenne ich viele Dinge wieder und wie damals ist die technische Umsetzung allenfalls zweckdienlich. Aber es macht halt einfach Spaß, das Spiel hin und wieder einzulegen und Zombies abzuknallen. Ob einem das 24,99€ für den Download bzw. 39,99€ retail wert ist, entscheidet wie gehabt jeder für sich.
 
Guardians of the Galaxy (Xbox Series X)

Ich kannte das Franchise nur vom Namen her, die passenden Filme gar nicht, aber das Spiel ist wirklich hervorragende und humorvolle Unterhaltung für gute 15 Stunden. Es wirkt aufgrund der ständigen und stets passenden Dialoge zwischen den sympathischen Charakteren während des Spiels ohnehin so, als würde man einen Science-Fiction-Film spielen. Das muss ein gehöriger Aufwand gewesen sein, diese Fülle an Text für die Charaktere zu schreiben.

Das Spiel besteht überwiegend aus Geballer mit einigen kleinen Rätseleinlagen, Rutschpartien und Quick-Time-Events. Zum Erkunden gibts nun nicht so viel, aber es darf sehr gerne linear sein, wenn dies so unterhaltsam präsentiert wird wie hier. Die Grafik ist schön plastisch und der vorhandene 80's-Soundtrack gepaart mit dem Humor macht gute Laune.

Und wie episch war bitte der letzte Quick Time Event zu "Final Countdown" von Europe?

Definitiv ein empfehlenswertes Spiel, selbst wenn man die "Wächter der Galaxy" bisher nicht kennt.
 
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Ara Fell: Enhanced Edition

Mal wieder Lust auf ein schönes 16 Bit Rollenspiel, die ganzen Klassiker aber schon durch? Ich empfehle Ara Fell, das ich in den letzten Wochen immer wieder mal ein paar Stunden gespielt und gestern nach rund 30 Stunden durchgespielt habe. Schicke 16 Bit Optik, klassische Rundenkämpfe, eine sympathische Truppe, eine nette Story, ein paar schöne Dialoge und Gags und reichlich Abwechslung im Monsterdesign. Dazu spielt es sich schön fluffig weg, weil es zwar fordert, aber nicht zum Grind neigt. Und es hat halt ein paar moderne Features die damals nicht selbstverständlich waren. Man kann zum Beispiel jederzeit speichern, Kämpfen aus dem Weg gehen und ne Schnellreise gibts auch. Nen kleines Resourcenfeature mit dem man seine Ausrüstungen und Skills verbessert gibt es obendrauf. Alles in allem ne Runde Sache. Habs für unter 5 Euro auf der Switch gekauft, gibt es zu dem Kurs aber sicher auch auf allen anderen Plattformen

 
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