• Hallo zusammen, bitte prüft mal die im Forum hinterlegte Mail Adresse auf Aktualität. Es ist jetzt schon mehrfach passiert, dass Mails (z.B. für Benachrichtigung neuer PNs) nicht zugestellt werden konnten, weil die Konten nicht mehr existieren oder voll gelaufen sind. Danke!
  • Hallo Gast, falls du dich wunderst, wieso Bilder und Videos nicht mehr sofort angezeigt werden, schau mal hier.

Konsole/PC Battlefield 6

Caesar III

Oh Noes
Heute gibt es den ersten Gameplay Reveal Trailer. Ob sie wohl den Bogen kriegen? Scheinen ja viele teams dran mitzuwirken gerade.

 
Heute gibt es den ersten Gameplay Reveal Trailer. Ob sie wohl den Bogen kriegen? Scheinen ja viele teams dran mitzuwirken gerade.

Announcement fürs nächste Announcement lol



Weiß nich nicht, was ich davon halten soll. Klar, cool, Zerstörung etc.
Allerdings is mir das alles bissl zu real. Wieso spielt das nich auf einer fiktiven anderen Welt? Gleiche Waffen, aber irgendwo anders? Wieso reale Schauplätze, Länder etc... weiß nicht.
 
Spielt imho keine Rolle, wenn das Match anfängt, ist es egal, wie das Land heißt. Realistischer Stil ist Markenkern.

Bad Company 1+2 sind in meiner Top Ten.

Dann noch sehr viel BF3 gespielt. Seitdem ging imho abwärts :/. War aber eh immer der Colse Quarters Typ, das ewige hinfahren oder fliegen zur Action war doof.

Die WW Teile waren eigentlich auch ziemlich gut imho, der letzte ne Katastrophe irgendwie.
 

Realistisch: Markenkern

Gegenfrage: wieso nicht? Man muss sich keine albernen Namen ausdenken wie States of Freedom und für einige hilft das der Immersion. Kategorische Pazifisten sind jetzt nicht die Zielgruppe imho. Außerdem kann man Stilmittel einsetzen, z.B. Sowjet Architektur usw.

Nur Umbenennen ist albern, und das ganz neues ist anstrengend.

PS: Handy getippte
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach keine Ahnung. Weiß schon, dass das alles doof is. Dennoch schräg da dann als Nato typen gegen Russen zu kämpfen in der aktuellen weltlage . Am Ende muss man ja auch die "anderen" spielen. Finde das nicht weit genug weg irgendwie
 
Ich weiß, was du meinst. Aber so eine richtig gute Lösung gibt’s irgendwie nicht. So kann man halt auch mal der böse sein. Ist ja bei marines vs. Zombies nicht anders. So gesehen, ist das Spielen eines Amis ja auch schon problematisch per se. Stichwort Nam oder gar Irak. Ich hatte auch jetzt keine Mega moralischen Probs die Achsenmächte zu spielen. Ist ja nicht echt.
 
Sowas braucht die Welt gerade überhaupt nicht. Grenzt imo an volksverhetzender Destabilisierung.
 
Sowas braucht die Welt gerade überhaupt nicht. Grenzt imo an volksverhetzender Destabilisierung.

Das sagen aber auch echt nur (Ex)Linke? Klar, ist total relevant, wenn ich in einem Videospiel einmal das „Trikot“ wechsle und den Namen der Einheit und Hersteller des Helis ;). Da denke ich sofort an tote Soldaten und deren Familien und an die Merkel und die CIA. Genauso wie ich an den Genozid der Indianer denke, wenn ich zu einer Westernparty meinen Stetson aufsetzt.

US. vs. RUS ist wie Orks vs. Humans. Schon ein Allgemeinplatz ansich. Klar, China ebenfalls. Allein, dass man alle Seiten spielen kann, sorgt doch quasi für einen Ausgleich im MP? Kampagne ist eh gaga.

Weil es bisher auch voll den Impact hatte, was Jugendliche zocken.

Ist eine valide, persönliche Meinung. Teile ich aber nicht, ich unterscheide da zwischen Entertainment und Realität. Und, oh Wunder, seit jeher sind Krieg und Gewalt die liebste Unterhaltung der Menschen.
 
ich unterscheide da zwischen Entertainment und Realität. Und, oh Wunder, seit jeher sind Krieg und Gewalt die liebste Unterhaltung der Menschen.

Du ja, viele andere nicht. Vielleicht nur ein sehr kleiner Baustein, das treibt Völker jedoch noch weiter auseinander und wirft weiteres Öl ins Feuer der internationalen Konflikte. Hoffentlich ruft das die BzKJ auf den Plan, absolut ekelhaftes Produkt.

Das sagen aber auch echt nur (Ex)Linke?

Vielleicht einen Ticken konservativer mit dem Jahren, aber immer noch klar links :)
 
Vielleicht nur ein sehr kleiner Baustein, das treibt Völker jedoch noch weiter auseinander
Die Handlungen der Leader der Völker, Desinformation und Propaganda sorgen schon dafür. Da haben Games echt Null Anteil.

und wirft weiteres Öl ins Feuer der internationalen Konflikte.
Wie denn? Wirklich.. wegen ein paar zockenden Kids und älteren Männern, die gern AUF UNTERSCHIEDLICHEN, WECHSELNDEN Seiten sich fraggen? Das Argument ist 1:1 das selbe wie bei Killerspielen imho. Zu 99,9% sind andere Faktoren wichtig, lasst doch den Gamern jetzt ihr Battlefield.

Hoffentlich ruft das die BzKJ auf den Plan, absolut ekelhaftes Produkt.
Wie Minecraft? Oder schlimmer? Was ist eigentlich mit den ganzen Nekromanten und Satanisten aus den CRPGs, die du so zockst? Und das Setting im Dunklen Mittelalter, indem Frauen quasi Freiwild waren und es gar keine Demokratien gab? :D

Gibts heute noch so in weiten Teilen Afrikas und Indiens usw. Kann man ewig so weiter spinnen.

In der heuten Welt sollte man ggf. bei allen "Cyborg-Shootern" mal schauen ;) Cyberdyne, ich hör dir trapsen.

Vielleicht einen Ticken konservativer mit dem Jahren, aber immer noch klar links :)
Jaja, akzeptiere ich ja auch, deine Meinung. Hab eben nur eine andere.
 
Jetzt habe ich den Trailer einmal geschaut....

????

Was ist denn das Problem? Mal ehrlich? Ich weiss gar nicht, wer die "Seite" ist... die USA werden von irgendwelchen "Söldnern" angegriffen bla bla. Der Rest ist halt Battlefield, ich hoffe, es wird gut.

Als Setting habe ich jetzt nur die USA und "irgendwo" ausgemacht, weder konkret RUS oder PRC? (Und wenn schon – ist ja realistisch und plausibel).

Ganz ehrlich, ich hoffe sogar, dass sich mehr Jugendliche im Westen animiert fühlen, schließlich fehlt es ja an Soldaten.

Man kann als Ganzes Pazifist sein, sich gern Russland oder China ergeben wollen – oder selbst den USA – irgend einer Großmacht. Ist okay.. aber da kann das Spiel doch nix für. Wäre ich Veganer, könnte ich auch "The Sims" ekelhaft finden, weil man da nen Steak braten kann!
 
Die Handlungen der Leader der Völker, Desinformation und Propaganda sorgen schon dafür.

Sicherlich und einfach nur bemerkenswert, dass immer noch Einzelpersonen die Welt ins Unglück stürzen können (es steckt immer bisschen mehr dahinter, Macht muss jedoch immer von außen zugestanden werden (gestützt durch z.b. Charisma etc.))

Da haben Games echt Null Anteil.

Falsch! Medien sind klar politisch meinungsbildend! Auf die Schnelle mal den GPT Kollegen angestochen:

🔍 Warum Computerspiele politisch meinungswirkend sind:

1. Immersion statt Distanz


Spiele sind interaktive Medien – du „bist dabei“ statt nur zuzuschauen. Das verstärkt:


  • emotionale Beteiligung
  • Identifikation mit Rollen (z. B. Soldat, Rebell, Besatzer)
  • implizites Lernen von Werten, Zielen und Feindbildern

➡️ Das führt oft zu tiefer verankerter Meinungsbildung als z. B. durch Nachrichtensendungen.


2. Rahmung (Framing) von Konflikten


Wie ein Spiel einen Konflikt inszeniert, beeinflusst die Wahrnehmung:


  • Wer sind „die Guten“?
  • Welche Narrative gelten als legitim?
  • Gibt es Raum für Ambivalenz – oder nur Gut gegen Böse?

Ein Spiel wie Battlefield 6, das z. B. den Ukrainekrieg, Nahost oder Taiwan thematisiert, rahmt automatisch politische Konflikte – auch wenn es „nur“ Unterhaltung sein will.


3. Normalisierung durch Spielmechanik


Wenn reale Konflikte zu Arenen für Punkte, Upgrades und Rankings werden, besteht die Gefahr der Trivialisierung oder Verrohung:


  • Gewalt wird als effizientes Mittel belohnt
  • Strategien der echten Kriegsführung (z. B. Drohneneinsätze, asymmetrische Kriegsführung) werden spielerisch trainiert
  • Der Krieg wird zu einem ästhetischen Erlebnis – ohne Kontext

➡️ Das kann politische Einstellungen langfristig beeinflussen, besonders bei jungen Spielern.




📈 Wie hoch ist der gesellschaftliche Impact?​


✳️ Zunehmend hoch – aber unterschätzt.​


Der gesellschaftliche Einfluss von Games ist massiv gewachsen, weil:


  • sie größere Reichweiten als viele Filme haben (z. B. Call of Duty > 400 Mio. verkaufte Einheiten insgesamt)
  • sie eine junge Zielgruppe prägen, die noch in Meinungsbildungsprozessen steht
  • sie nicht als politisch wahrgenommen werden, obwohl sie es oft sind

➕ Positivbeispiele:​


  • Papers, Please → reflektiert autoritäre Systeme und moralische Dilemmata
  • This War of Mine → zeigt den Krieg aus Sicht der Zivilbevölkerung
  • Life is Strange → thematisiert soziale Gerechtigkeit, LGBTQ+-Themen, Trauma

➖ Negativpotenzial:​


  • America’s Army (ein vom US-Militär entwickelter Shooter) → direktes Rekrutierungsinstrument
  • realitätsnahe Shooter mit Schwarz-Weiß-Moral → können zu militarisierter Weltsicht beitragen
  • fehlende kulturelle Differenzierung → Klischees und Stereotype werden gefestigt (z. B. „der arabische Terrorist“)



🧠 Fazit​


Ja, Spiele wie Battlefield 6, die reale Konflikte inszenieren, haben politische Wirkung – oft subtil, aber nachhaltig. Sie können Weltbilder formen, legitimieren oder herausfordern.

Ob der Impact positiv, kritisch oder problematisch ist, hängt davon ab:


  • wie differenziert das Spiel mit Realität umgeht
  • ob es Reflexion ermöglicht – oder nur Bestätigung liefert
  • wie bewusst sich Spieler und Öffentlichkeit mit dem Medium auseinandersetzen


Edit: Jetzt nicht jeden Satz auf die Goldwaage legen, im Kern jedoch absolut korrekt.
 
In dem Zusammenhang aber kein Bezug zum MP, um den es hier doch hauptsächlich geht? Einmal bin ich Russe, dann Chinese und dann Ami. Und immer will ich gewinnen und hab „Ziele“.

Ist doch voll basisdemokratisch.

Und da gerade die Russen und Chinesen den Status Quo angreifen, hab ich nix gegen politische Allüren des Westens tbh.

Und falls ich etwas dagegen habe, und den Status Quo anzweifle, weil der Westen seit der Industrialisierung die Welt unterjocht … dann bin ich bereit auf meinen Wohlstand zu verzichten und will aktiv in Putins Menschenwolf geworfen oder zu Xis Arbeitsdrohne werden?

Weißt, es ich meine? Eine Seite muss man wählen, dann doch lieber die Amis/ NATO (noch).

Sonst wird’s ganz schräg. Sollten wir bei einem Alien-Shooter doch lieber auf der Seite der Aliens sein, schließlich haben die Menschen den Planeten quasi bald unbewohnbar gemacht und sind als Spezies kontraproduktiv?

Bleibe dabei, die Menge an Öl im Feuer seitens dieser Medien (Film, Literatur und Games) ist imho gering.

Und dass die Amis von Geburt an auch ohne Games geframt sind af …
 
PS: Du gehst nicht wirklich auf meine Vergleiche ein. Willst du, durch deine Präferenz an Games, das dunkle Mittelalter zurück?
 
Ach. Diese westliche Ambivalenz ist einfach so herrlich ekelhaft. Ein Spiel, wie man als NATO da rum rennt und fröhlich um sich ballert, wird abgefeiert, aber ein Spiel, in dem das Russengelaber in einer Robotor-Welt propagiert wird, wird durch die Cancel-Kultur gedrückt (wie hieß das Game nochmal?).

Geht mir mittlerweile beides an Schwanz vorbei.
 
Zurück
Oben