Caesar III
Oh Noes
Heute gibt es den ersten Gameplay Reveal Trailer. Ob sie wohl den Bogen kriegen? Scheinen ja viele teams dran mitzuwirken gerade.
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Announcement fürs nächste Announcement lolHeute gibt es den ersten Gameplay Reveal Trailer. Ob sie wohl den Bogen kriegen? Scheinen ja viele teams dran mitzuwirken gerade.
Eben. Wieso alsoSpielt imho keine Rolle, wenn das Match anfängt, ist es egal, wie das Land heißt. Realistischer Stil ist Markenkern.
Eben. Wieso also
Sowas braucht die Welt gerade überhaupt nicht. Grenzt imo an volksverhetzender Destabilisierung.
ich unterscheide da zwischen Entertainment und Realität. Und, oh Wunder, seit jeher sind Krieg und Gewalt die liebste Unterhaltung der Menschen.
Das sagen aber auch echt nur (Ex)Linke?
Die Handlungen der Leader der Völker, Desinformation und Propaganda sorgen schon dafür. Da haben Games echt Null Anteil.Vielleicht nur ein sehr kleiner Baustein, das treibt Völker jedoch noch weiter auseinander
Wie denn? Wirklich.. wegen ein paar zockenden Kids und älteren Männern, die gern AUF UNTERSCHIEDLICHEN, WECHSELNDEN Seiten sich fraggen? Das Argument ist 1:1 das selbe wie bei Killerspielen imho. Zu 99,9% sind andere Faktoren wichtig, lasst doch den Gamern jetzt ihr Battlefield.und wirft weiteres Öl ins Feuer der internationalen Konflikte.
Wie Minecraft? Oder schlimmer? Was ist eigentlich mit den ganzen Nekromanten und Satanisten aus den CRPGs, die du so zockst? Und das Setting im Dunklen Mittelalter, indem Frauen quasi Freiwild waren und es gar keine Demokratien gab?Hoffentlich ruft das die BzKJ auf den Plan, absolut ekelhaftes Produkt.
Jaja, akzeptiere ich ja auch, deine Meinung. Hab eben nur eine andere.Vielleicht einen Ticken konservativer mit dem Jahren, aber immer noch klar links![]()
Die Handlungen der Leader der Völker, Desinformation und Propaganda sorgen schon dafür.
Da haben Games echt Null Anteil.
Warum Computerspiele politisch meinungswirkend sind:
1. Immersion statt Distanz
Spiele sind interaktive Medien – du „bist dabei“ statt nur zuzuschauen. Das verstärkt:
- emotionale Beteiligung
- Identifikation mit Rollen (z. B. Soldat, Rebell, Besatzer)
- implizites Lernen von Werten, Zielen und Feindbildern
Das führt oft zu tiefer verankerter Meinungsbildung als z. B. durch Nachrichtensendungen.
2. Rahmung (Framing) von Konflikten
Wie ein Spiel einen Konflikt inszeniert, beeinflusst die Wahrnehmung:
- Wer sind „die Guten“?
- Welche Narrative gelten als legitim?
- Gibt es Raum für Ambivalenz – oder nur Gut gegen Böse?
Ein Spiel wie Battlefield 6, das z. B. den Ukrainekrieg, Nahost oder Taiwan thematisiert, rahmt automatisch politische Konflikte – auch wenn es „nur“ Unterhaltung sein will.
3. Normalisierung durch Spielmechanik
Wenn reale Konflikte zu Arenen für Punkte, Upgrades und Rankings werden, besteht die Gefahr der Trivialisierung oder Verrohung:
- Gewalt wird als effizientes Mittel belohnt
- Strategien der echten Kriegsführung (z. B. Drohneneinsätze, asymmetrische Kriegsführung) werden spielerisch trainiert
- Der Krieg wird zu einem ästhetischen Erlebnis – ohne Kontext
Das kann politische Einstellungen langfristig beeinflussen, besonders bei jungen Spielern.
Wie hoch ist der gesellschaftliche Impact?
Zunehmend hoch – aber unterschätzt.
Der gesellschaftliche Einfluss von Games ist massiv gewachsen, weil:
- sie größere Reichweiten als viele Filme haben (z. B. Call of Duty > 400 Mio. verkaufte Einheiten insgesamt)
- sie eine junge Zielgruppe prägen, die noch in Meinungsbildungsprozessen steht
- sie nicht als politisch wahrgenommen werden, obwohl sie es oft sind
Positivbeispiele:
- Papers, Please → reflektiert autoritäre Systeme und moralische Dilemmata
- This War of Mine → zeigt den Krieg aus Sicht der Zivilbevölkerung
- Life is Strange → thematisiert soziale Gerechtigkeit, LGBTQ+-Themen, Trauma
Negativpotenzial:
- America’s Army (ein vom US-Militär entwickelter Shooter) → direktes Rekrutierungsinstrument
- realitätsnahe Shooter mit Schwarz-Weiß-Moral → können zu militarisierter Weltsicht beitragen
- fehlende kulturelle Differenzierung → Klischees und Stereotype werden gefestigt (z. B. „der arabische Terrorist“)
Fazit
Ja, Spiele wie Battlefield 6, die reale Konflikte inszenieren, haben politische Wirkung – oft subtil, aber nachhaltig. Sie können Weltbilder formen, legitimieren oder herausfordern.
Ob der Impact positiv, kritisch oder problematisch ist, hängt davon ab:
- wie differenziert das Spiel mit Realität umgeht
- ob es Reflexion ermöglicht – oder nur Bestätigung liefert
- wie bewusst sich Spieler und Öffentlichkeit mit dem Medium auseinandersetzen
Eben nicht. Und deine Beispiele sind bereits ausgehebeltPS: Du gehst nicht wirklich auf meine Vergleiche ein. Willst du, durch deine Präferenz an Games, das dunkle Mittelalter zurück?
Gibt (wieder) Klamotten für/von allen Truppen. Nato, Amis, Frankreich, England etcIn dem Zusammenhang aber kein Bezug zum MP, um den es hier doch hauptsächlich geht? Einmal bin ich Russe, dann Chinese und dann Ami. Und immer will ich gewinnen und hab „Ziele“.