Playstation 4 Days Gone

Joa, etwas mehr "sichtbare" Settings hätte man sich gewünscht. Aber ich gelaube das ist halt das Problem, wenn man so auf eine Plattform "optimiert" ... da ist ja nun nicht immer die Möglichkeit die Grafik zu pushen.

Für mich heisst es: Ich kann endlich mal die PS-Now-Version spielen? Oder hat die gar keinen PS5-Patch? Das ist nämlich der letzte Scheiss.. Da war ich schon bei Borderlands sauer...
 
Neee. Du kannst alle PS4 Spiele aus dem PS Now Katalog installieren. Bei PS Plus bekommst du nur monatlich ein paar zur Verfügung.
 
Ok. Die PS Plus Collection mit 20 Titeln gibts auch noch :D aber es ist dennoch was anderes. Days Gone ist aber scheinbar da drin, also alles gut.
 
Also noch gefällt es mir echt gut. Finde die Beschränkung bei den Waffen aber etwas nervig. Würde mir zumindest wünschen, etwas mehr Munition tragen zu können. Aber ich denke das kommt noch. Was aber echt nervt ist die Haltbarkeit der Nahkampfwaffen. Hab so nem Typen eine Art Streitkolben abgenommen, der hält nun immerhin ne ganze Weile bevor man ihn reparieren muss aber die normalen Waffen sind ja quasi immer sofort kaputt und das Messer nutzlos. So und in schlimmer stelle ich es mir bei Zelda vor :)
 
Ach ja, das Motorrad nervt auch. Hab sogar schon nen größeren Tank gekauft aber warum muss ich den ständig nachfüllen? Wenn Benzin wirklich knapp wäre, dann wärs ja vielleicht noch spannend. Aber man stolpert alle paar Meter über Kanister (die unendlich Benzin abgeben) und so ist es einfach nur eine Fleißaufgabe. Das ist an sich ne coole Idee aber die Umsetzung ist halt nicht wirklich spannend.
 
Also das Spiel ist sicher etwas unrund aber gefällt mir weitaus besser als das hundertste Assassin's Creed. Echt ein Tipp. Finde auch bisher nicht, dass die Story nachlässt. Ich denke ich bin bei ca. der Hälfte. An manchen Stellen merkt man, dass es am Ende wohl schnell gehen musste (die Figur ist unmittelbar nach einer Mission ganz anders drauf z.B.) und die Hauptfigur ist für mich nicht immer ganz stimmig. An sich kann man die meisten Emotionen schon nachvollziehen aber es geht dann doch immer wieder sehr schnell. Für mich klar 80+ bisher. Hab lange nix mehr mit Zombies gesehen und gespielt, das hilft sicherlich. Das einzige was wirklich nicht sein müsste sind diese ganzen Fleißaufgaben wie tanken oder Camps säubern. Immerhin ist das wohl persistent aber es ist halt ziemlich gleichartig und nicht anspruchsvoll. Da würde ich mir mehr Geschichten drumherum wünschen wie beim Witcher. Da gabs auf dümmliche Aufgaben aber es wurde halt interessant inszeniert.
 
Tjoah, Rezepte zum craften gibts wohl über die Bunker, die man in diesen Hinterhalts Camps findet. Ich bin kurz vorm Ende und hab kein einziges von denen gemacht und mich schon geärgert, dass man so wenig craften kann. Hab ich wohl übersehen. Ärgerlich.
 
Ich weiß nicht wie es auf der PS4 lief, soll ja technische Probleme gehabt haben. Ich finde es spielerisch in etwa auf dem Niveau von Assassin's Creed. Was mich bei der Stange hält ist das Szenario und die Story. Kann überhaupt nicht nachvollziehen, was da in den Reviews geschrieben wurde - von wegen blasse Figuren und maue Geschichte. Für ein Zombie Spiel ist das richtig gut. Gerade die Hauptfigur hat bei mir auch lange gebraucht aber inzwischen bin ich echt mit ihm warm geworden. Kaputter Typ aber sonst wär er halt auch schon lang Zombiefutter geworden. Es passiert auch fast nichts, ohne dass es vorher mal angedeutet wurde. Hab in einem Interview gelesen, dass der Sprecher der Hauptfigur denkt, dass viele Journalisten das Spiel überhaupt nicht mehr als paar Stunden gespielt haben und anders kann ich mir das auch nicht erklären.

Vorhin war ich in einer Mine und hab paar Halunken gelegt. Dabei war ich aber wohl zu laut und durch einen kleinen Spalt kamen hunderte (!) Zombies reingerannt und haben einen abartigen Lärm gemacht. Meine Pumpe ging echt in den Grenzbereich. Und sowas passiert hier tatsächlich mehrfach. Man säubert ein Camp und ist ein wenig zu laut und plötzlich kommt eine Horde Zombies angerannt gegen die man völlig hilflos ist und man muss die Beine in die Hand nehmen. Jetzt - nach ca. 25 Stunden kann ich mich dagegen wehren aber auch nur, wenn ich genügend Ressourcen dabei habe.

Man muss paar Dinge verzeihen können (dass die Hauptfigur z.B. sehr laut flucht während man gerade schleicht) aber für ein Open World Spiel ist mir hier echt kaum ein Fehler begegnet. Schade ist, dass viele Orte mehrfach für Nebenmissionen verwendet werden. Da hätte ich mir einfach weniger Aufgaben gewünscht.

Aber klar, es ist ein Zombie Spiel - da muss man auch mit paar typischen Figuren und Twists rechnen. Ich gehe auch davon aus (könnte ein extremer Spoiler sein also nur lesen wenn man durch ist)

, dass es einen Grund gibt warum man O'Brian nur mit Helm sieht. Hab einfach zu viele Zombie Filme gesehen.
 
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Ich fand das Spiel auch toll. Wenn man das nur 2-3 Stunden anspielt, kann man das mau finden aber wenn man richtig drin ist, zieht es einen in seinen Bann. Die Kämpfe gegen gigantische Zombiehorden sind ein Traum, wenn man das nötige Equipment hat. Die Story ist auch nicht schlechter als bei Uncharted, Last of Us usw.
Für mich zusammen mit Detroit: Become Human das beste PS4 Game
 
Denke immer weider gerne an den Titel zurück. Für mich wirklich komplett unverständlich, warum das kein großer Erfolg wurde. Für mich eines der besten Zombie Spiele und generell mindestens Top 10 bei Open World Titeln. Hat seine Schwächen aber es ist für mich einer der Titel, bei denen man merkt, dass viel Herzblut drin steckt.
 
War auch cool.. aber Open World Scheiss :D .. So in der Mitte von "so viel zu tun" und "ich kann machen, was ich will"... sehr von der Story getrieben, das kann ich aber bei TLOU besser haben und ohne Open World "Second Job"...

Dann hats einfach nicht mehr gereicht um die Zeit zu rechtfertigen!
 
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