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Enrico Pallazzo
Guest
Also gerade die Charakterentwicklung bei Django ist doch gut ausgearbeitet. Anfangs noch ein schüchterner Mann wird er immer mehr zum Revolverhelden, der auch mal das Maul aufreisst. Zum Schluß wird er ja fast zum überlebensgroßen Superhelden aufgebauscht. Warum sollte er nicht von Anfang an Reiten und schießen können? Wir sind schließlich im wilden Westen. Und ich meine das lesen hat ihm seine Frau beigebracht. Wird in einer Rückblende erklärt. Und das er keine Probleme damit hat, seine weißen Sklaventreiber zu erschießen finde ich jetzt auch nicht so ungewöhnlich. Wird später doch auch nochmal drauf eingegangen, bei der Hundeszene. Er ist Gewalt gegen andere halt einfach gewöhnt.
Djangos Frau hat mehrere Fluchtversuche unternommen und wird dafür bestraft. Jackson ist der Ziehvater von Candy, und hat sich somit eine bestimmte Stellung erarbeitet, und Candy sieht ihn als gleichgestellt an. Zudem ist er halt einfach raffgierig und geht über dafür über Leichen. Die Witwe ist halt einfach eine Nebenfigur wie der Anwalt oder die dicke Haushälterin. Was soll man die Rolle groß ausschweifen lassen. Sprünge gabs für Tarantino Verhältnisse doch so gut wie gar nicht, die Handlung ist doch sehr straff erzählt. Bis auf ein paar Rückblenden zu Anfang ist das ganze sehr linear. An die von dir beschriebene Szene kann ich mich nicht erinnern. Schultz wird von Candy eingeladen in der Kutsche mitzufahren. Dann steigt er kurz aus um sich mit Django zu beratschlagen, dann gehts in der Kutsche weiter bis zur Hundeszene, und von da an gehts zur Candyranch. Alles in allem scheint es mir so, du hättest dich mehr auf den Film als auf andere Kinobesucher konzentrieren sollen. Der ein oder andere Handlungsfaden wird von Tarantino halt nur in Dialogen erklärt, was aber auch ausreicht. Der Film ist eh schon lang genug, da jetzt noch jede Nebenrolle bis ins Detail filmisch aufzuarbeiten, hätte das ganze von der Länge her gesprengt
Djangos Frau hat mehrere Fluchtversuche unternommen und wird dafür bestraft. Jackson ist der Ziehvater von Candy, und hat sich somit eine bestimmte Stellung erarbeitet, und Candy sieht ihn als gleichgestellt an. Zudem ist er halt einfach raffgierig und geht über dafür über Leichen. Die Witwe ist halt einfach eine Nebenfigur wie der Anwalt oder die dicke Haushälterin. Was soll man die Rolle groß ausschweifen lassen. Sprünge gabs für Tarantino Verhältnisse doch so gut wie gar nicht, die Handlung ist doch sehr straff erzählt. Bis auf ein paar Rückblenden zu Anfang ist das ganze sehr linear. An die von dir beschriebene Szene kann ich mich nicht erinnern. Schultz wird von Candy eingeladen in der Kutsche mitzufahren. Dann steigt er kurz aus um sich mit Django zu beratschlagen, dann gehts in der Kutsche weiter bis zur Hundeszene, und von da an gehts zur Candyranch. Alles in allem scheint es mir so, du hättest dich mehr auf den Film als auf andere Kinobesucher konzentrieren sollen. Der ein oder andere Handlungsfaden wird von Tarantino halt nur in Dialogen erklärt, was aber auch ausreicht. Der Film ist eh schon lang genug, da jetzt noch jede Nebenrolle bis ins Detail filmisch aufzuarbeiten, hätte das ganze von der Länge her gesprengt
Im Film wird mehrfach erwähnt, dass Schwarze nicht reiten dürfen. Wenn das so häufig erwähnt wird ist es schon etwas merkwürdig, wenn Django das ohne Probleme kann. Aber wenn dir der Film gefallen hat, dann ist ja alles in Ordnung. Ich bin vielleicht mit der falschen Erwartungshaltung rein.
Da dir die Basterds schon nicht gefallen haben, magst du vielleicht auch einfach Tarantinos Erzählstil nicht
Klingt bescheuert, isses auch, aber witzig erzählt mit viel schwarzem Humor, netten Charakteren und schon anzuschauenden Monstern. Man merkt hier und da mal das das Budget nicht sonderlich hoch war, aber das macht der Film durch Charme wieder wett. Sehenswert. Übrigens mit Richard Coyle, dem verrückten Typen aus Couplings, in einer netten Hauptrolle.
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