Film Zuletzt gesehener Film, Klappe die 9.

Onward

Von Anfang bis zum Ende ein ganz toller coming of age Familienfilm.
Falls jemandem full metal alchemist was sagt, dann weiß derjenige auch ungefähr die Prämisse, dass jemand versucht einen geliebten Menschen wiederzuerwecken aber dabei was schief geht.

Das führt in dem Film zur eigentlichen Story und die ist richtig süß geschrieben und hat eine schöne Auflösung am ende
 
Indiana Jones und das Rad des Schicksals

Dank erneuertem Disney Plus-Abo hab ich den fünften Indiana Jones-Film mal nachgeholt. Die CGI-Effekte sind wirklich schlecht, insbesondere der verjüngte Harrison Ford sieht aus wie frisch aus einer "Call of Duty"-Zwischensequenz entsprungen. Nach dem Lesen der Kritiken von damals hab ich den Film betreffend das Schlimmste erwartet und bin froh, dass er mich doch besser unterhalten als, als befürchtet. Ich würde ihn auch besser als "Das Königreich des Kristallschädels" einordnen.

Viel Neues wird natürlich nicht geboten: Es gibt Indy, es gibt Sidekicks, es gibt (viel zu unrealistische) Action, es gibt Cameos, es gibt Abenteuer, es gibt Nazis... Was braucht es also noch? Vielleicht etwas mehr Originalität und den Mut, das Franchise weiterzuentwickeln. Und mehr praktische Effekte wie früher in den 80ern. Dass Filme heutzutage mehr am Computer und vorm Greenscreen gedreht werden, nagt an deren Qualität und ist meiner Meinung nach mitverantwortlich für die kriselnde Filmbranche.

Fazit: Ein guter Indiana Jones-Film, der den Fans more of the same bietet und aus Versatzstücken der Originalreihe ein neues Abenteuer zusammenschustert, das meiner Meinung nach besser funktioniert als Teil vier. Und ich bin unendlich froh, dass Indys nerviger Sohn Mutt in Form von Shia LaBoeuf keinen Auftritt hatte.

Ich fand ihn an sich ganz ordentlich. Man merkt recht deutlich, dass vorwiegend Schlüsselelemente der vorherigen Filme genommen und neu zusammengestellt wurden. Wenn man will, findet man eigentlich auf jedem der vorangegangen Filme (mindestens) eine Referenz. Insgesamt fand ich ihn etwas zu sehr in die Länge gezogen. Ansonsten waren alle typischen Elemente vorhanden, inklusive eines albern wirkenden Finale :D.
Lobend zu erwähnen ist, dass explizit der Tod des Sohnes erwähnt wurde.
Klar, das war am Ende alles mehr oder weniger aufgewärmte Ware - aber das ist doch das, was alle haben wollten. Hätte man in eine neuartige Richtung experimentiert, wäre das Geschrei am Ende noch größer gewesen, weil dann isses ja nicht mehr Iiiinnnddyyy.

Thema Sohnemann und Laböff: Mit etwas Abstand betrachtet fügt sich eigentlich auch der vierte Teil rund um den Kristallschädel sehr gut in die Reihe ein. Tatsächlich empfinde ich vorwiegend den Sohnemann als Störfaktor - insbesondere diese unsägliche Affen-Lianen-Szene.
 
Ich höre von allen Seiten dass der neueste Indiana Jones Ableger eine woke beleidigung an Harrison Ford bzw Indiana Jones wäre.

Ich bin eigentlich ganz glücklich mit den vier Teilen und brauchte auch keinen fünften. Deshalb bleib ich einfach bei vier ;)
 
Kumpel hatte ne Odysee IMAX-Karte übrig. 6.5 /10 für mich.

Ich denke, das Prinzip war, diese MEGA epische Geschichte total based zu machen. Sah imho 0815 aus, Cast fand ich auch nicht super, Regie "okay". Spannung nö und natürlich ist es blöd, wenn man die Story kennt, ergo: keine Spannung.

Da war 300 "anders" aber deutlich geiler! Und "uff-" fast drei Stunden.
 
Es ist ein Nolan. Das ist normal.

Wobei ich FAST ALLE anderen Nolans richtig gut fand. Der war auch nicht "schlecht" – solide würde ich sagen, meinetwegen halt auch die 7 von mir.

Nur nicht herausragend in irgend einer Form. Zu wenig fantastisch, so wenig Eye-Candy, Action lahm wie halt "immer" (Standard). Getragen wurde er halt von der Story und der emotionalen Beziehung. Imho für den Stoff auch viel zu kurz, obwohl lang. Eine HBO-Mini-Serie mit ein wenig mehr eigenen Ideen, eine Art "Based on"... wäre sicher besser (für mich). Cast kam wirklich gar nicht an mich ran.

Alles woanders besser gesehen irgendwie.

Der Dune 3 Trailer davor hat deutlich mehr Bock gemacht tbh.

Ich bin da auch nicht so savy im Thema Illias und so... aber den Hades habe ich mir deutlich krasser vorgestellt. ALLES war so based und die Effekte waren aber dennoch teilweise uncanny oder schräg.

Ganz schwierig zu beschreiben, die Magie hat gefehlt.. und der Spaß... am Ende erst hat man erst erfahren, was die persönliche Reise überhaupt ausgelöst hat. Vielleicht war dies auch das Problem: Ich denke, für Besucher, die das Thema nicht auf dem Radar haben, wirkt vieles eben nich, weil es viel zu spät in die Perspektive gebraucht wird.

PS: Und es wurden halt wichtige Dinge eher nur erzählt. Das fehlende "Show, don't tell" hat dann aber nicht die Emotionen aufgeladen. Wenn bei Soldat JR am Anfang die ellenlange Schlachtpartie an der Normandie nur über ein "Dann gab es ein Gemetzel, das hatte die Welt noch nicht gesehen" eingeleitet worden wäre auf der Tonspur, dann wäre der Film auch anders.

Hier so: 10 Jahre vegetierten sie an der Küste... und auch die gesamte Szene im Pferd hätte ich lieber "live" mitbekommen. Die Fallhöhe, der Horror war eben zu verschleiert. Die Kameraden irgendwie egal.. alles war irgendwie egal.

Galt nur dem alten Hund :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber scheint echt etwas mit mir nicht so stimme, lol: https://www.rottentomatoes.com/m/the_odyssey_2026 Wobei ich EINIGE RT-Ratings auch wirklich nicht nachvollziehen kann. Gut, ist Kunst!


Aber, siehe Viewer-Ratings hier: https://www.metacritic.com/movie/the-odyssey-2026/

Ich relate zu dieser Meinung:

calling this move a 0 or a 10 is absurd. This is a very competently made action movie, it's solid cinematic entertainment.does it have something intelligent or interesting to say about the Odyssesy? No, the nuance, moral ambiguity and dark humour are all completely gone. Odyssesus is a somber, PTSD sufferer. The baddies are bad, the hero is troubled because of his historic toxic masculinity and ultimately he wins, but he is humbled and self reflective and traumatised - in other words he is a stock Hollywood character and the secondary characters are too. There is no attempt to engage with the moral universe of the Odyssey, instead Nolan is making a banal, hackneyed point about 21st century culture. So high marks for cinematic spectacle and low marks for bringing Odysseus and his world to the screen.
 
Mich langweilt primär das Thema Helden Epos.
Ich sah kürzlich ein Making of zu The Odyssey, das ließ eigentlich grundsätzlich auf einen ordentlichen Film schließen.

Hab aktuell eine Kino-Totalausfall-Phase. Ich glaub mein letzter Film war... Sonic 3?
 
Die Kritiken lesen sich bisher wie bei allen Nolans. Handwerklich und visuell ist das ein Brett und setzt Maßstäbe. Dafür schwächeln die Charaktere, weil er die nie vernünftig geschrieben bekommt.
Wobei die User-Wertungen auch wieder dank diverser Bombings zustande kommen. Gibt ja einige Castings, die einer gewissen Gruppe nicht gefallen.
 
visuell ist das ein Brett
Und selbst das finde ich halt echt nicht. Total "okay".. aber halt so gar kein Brett.. manchmal eher öde... Ich meine, ne Totale an einer Klippe kann jeder drehen... mir war die Perspektive auch manchmal zu nah... ganz seltsam.. Ich hab ja Film mit studiert... ich würde gute Kamera zu lieben wissen.. aber das war irgendwie Standard.. Set-Pieces.. Standard.. Kostüme.. Standard...
 
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