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Two Worlds II

So, eben kam die Royal Edition (PC) an. Schon ein ziemlich wuchtiges Teil. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, warum ich es gekauft habe, die Statue ist bestimmt hässlich :)

Naja, nach der Uni pack ich das Ding mal aus und mach mich ans installieren.
 
So, ne gute Stunde gespielt. Erster Eindruck ist soweit ganz gut, ein paar Kleinigkeiten nerven mich allerdings:
- Die Hauptfigur geht mit einigen NPCs um als würde sie diese schon ewig kennen obwohl man sie erst gerade getroffen hat
- Beim sprinten ist die Spielfigur etwas sehr, sehr schnell
- Beim Bogenschießen ist die Steuerung nicht invertierbar. Ich nehme aber an, dass es sich hierbei um einen Bug handelt.
 
Hab ich ehrlich gesagt noch gar nicht geschaut. Mir wäre aber auch kein genereller 1st Person Modus aufgefallen.
 
Was mich nervt aber wohl zu einem RPG passt:
Wenn man sich teleportiert, dann bleibt das Pferd wo es ist. Und man kann es nur über ne gewisse Distanz rufen. Komfort ist was anderes aber wenn man es weiß, dann kann man sich darauf einstellen. Problem: ich wusste es nicht und durfte eben ne gehörige Portion neu spielen.
 
Hab inzwischen doch einige Stunden in der Welt von Two Worlds 2 verbracht und muss ein gemisches Zwischenfazit ziehen. Einerseits hat das Spiel wirklich fantastische Seiten (riesige Welt, viele Dörfer/Städte die zudem auch relativ belebt wirken, man kann eigene Zaubersprüche erstellen, Crafting System ist ganz in Ordnung etc.), auf der anderen Seite ist es ein ziemlich sagen wir mal oberflächliches Spiel. Man kann sich z.B. oftmals nicht einmal entscheiden ob man eine Quest annimmt oder nicht, auch mehrere Lösungswege gibt es nur in den seltensten Fällen und auch dann führen sie normalerweise zum selben Ergebnis. Das Kampfsystem ist ganz nett, allerdings ist es mir viel zu nah an z.B. einem Diablo. Was daran so schwer ist ein Kampfsystem ähnlich wie z.B. dem fantastischen Kampfsystem damals in Rune in einem Einzelspieler RPG zu implementieren werde ich wohl nie verstehen.

Ich denke ich würde das Spiel bislang im 70er Bereich anordnen. Sofern ich mich richtig erinnere könnte man es wohl am ehesten vom Spielgefühl her mit Gothic 3 vergleichen.

Edit: was mich persönlich wahnsinnig nervt: viele Örtlichkeiten haben englische Namen, z.B. Paindome. Gleiches gilt für die Namen der NPCs, die eigentlich immer mit englischer Betonung ausgesprochen werden. Warum!??! Teilweise ist auch die Übersetzung mehr schlecht als recht, eine Art Söldner dachte z.B. offenbar ich hätte mit ihm Turnstunden gehabt, jedenfalls bedankte er sich nach einem Kampf eifrig für meine Hilfestellung.
 
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Das Gegnerdesign ist übriger teilweise auch nicht das wahre. Es gibt eine Art "Monster", die mich immer an dieses (sehr gute) Album erinnert: [IMG]

Viel besser sehen die tatsächlcih nicht aus, muss mal ein Screenshot machen.


Edit: falls gewünscht kann man die ganzen Beiträge ruhig zusammenlegen. Ist mir gar nicht aufgefallen :verl:
 
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kannst ruhig weiter deine eindrücke hier niederschreiben, bin zur zeit am überlegen ob ich mir das spiel zulegen soll, aber so richtig überzeugt bin ich noch nicht...
 
Kommt auf die eigenen Erwartungen an. Wenn du wie ein Staubsauger durch eine Rollenspielwelt läufst und jede Aufgabe angehst, dann ist Two Worlds 2 wohl genau richtig. Wenn du lieber weniger und dafür wichtige und spannende Aufträge haben willst, die zudem auch noch die Spielwelt beeinflussen, dann ist es wohl eher nichts. Ein Beispiel: ich habe für ein Dorf eine Wasserquelle von Monstern befreit, damit das Dorf wieder genug Wasser zur Verfügung hat um den Handel mit den umliegenden Dörfern aufzunehmen. Jetzt steht das Wasserloch leer (kein Außenposten, keine Dorfbewohner die Wasser holen oder ähnliches) und auch keine Karawanen oder ähnliches wandern zwischen den Orten hin und her. Generell ist die Spielwelt auf der einen Seite fantastisch inszeniert (wie gesagt, Dörfer, Städte etc.) auf der anderen gibt es dann Totalausfälle wie z.B. eine von Monstern belagerte Stadt, deren Einwohner eben dieses überhaupt nicht zu beunruhigen scheint. Zumindest erwähnt es niemand. Im Gegenteil, während die Stadt von Monstern umringt ist beschäftigt sich die Stadtwache lieber mit einer Mordserie innerhalb der Mauern. Auch gibt es eine Mine, die Händler in der Stadt beliefert. Merkwürdigerweise ist die Mine aber ebenfalls von Monstern umringt. Von Nachschubproblemen hört man aber nichts. Auch die Leute in der Mine scheinen nicht weiter beunruhigt zu sein.
 
Nebenquests sind eigentlich genau das richtige für mich, und ne halbwegs brauchare Story wär auch ok - Oblivion z.B. fand ich von der Welt und den Nebenquests klasse, von der Hauptquest aber nur öde...darum hab ichs irgendwann weggelegt...

Wie schauts mit dem Skillsystem aus? Spürt man Levelaufstiege? Ist das Inventar groß? Hab in Rollenspielen eigentlich immer zuwenig Platz weil ich alles mögliche sammel :verl:
 
Theoretisch ist das Inventar unbegrenzt, es gibt aber ein Gewichtslimit. Das steigt mit jedem Punkt in Stärke. In der Praxis merkt man das aber kaum, da nur Waffen und Rüstungen ein Gewicht haben, zerlegt man diese fürs Crafting in ihre Einzelteile, dann wiegen diese nichts mehr. Gleiches gilt für Tränke etc.

Levelaufstiege merkt man enorm, gerade auch, da man durch sie Punkte in Skills (z.B. Deckung durchbrechen, Schild aus der Hand schlagen etc.) investieren kann. Diese sind auch Waffenabhängig, d.h. manche Skills gehen nur mit Schwert, manche nur mit Äxten etc. Allerdings wird man zumindest auf dem normalen SChwierigkeitsgrad schnell "zu stark". Auf der anderen Seite trifft man immer mal wieder auf Gegner, gegen die man keine Chance hat.

Edit:
Die Nebenquests sind abwechslungsreich und interessant, allerdings fühle zumindest ich mich eher wie ein Zuschauer, da man selbst die Dialoge quasi nie auswählt. Meistens laufen die Gespräche vollautomatisch ab und man hat nur selten (wenig einflussreiche) Auswahlmöglichkeiten. Teilweise sind die Nebenquests auch sehr, sehr lang mit mehreren Stufen. Die Hauptquest ist bislang eher im Hintergrund, dazu kann ich wenig sagen.
 
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Grade das Boxenstop Video auf gamestar.de gesehen, die Royal Edition hat ja ziemlich viele Goodies drin, nur die Figur is wirklich etwas gammelig :zahn:
 
Die Figur ist wirklich von extrem minderwertiger Qualität.

Also inzwischen würde ich vom Spiel wohl eher abraten, kann mich derzeit auch nicht motivieren weiter zu spielen. Zu trivial scheint hier einfach alles zu sein. Wäre hier nicht so ein starkes Charakterentwicklungssystem eingebaut könnte man auch hier von einem Rollenspiel Light sprechen. Die Illusion einer eigenständigen Welt wird einfach an allen Ecken und Enden zerstört. So Dinge wie ein Monsterlager, direkt vor einer Höhle, in der Mitglieder einer Expedition feststecken müssen einfach nicht sein. Wie sind die denn bitte daran vorbei gekommen? Noch schlimmer ist es natürlich, wenn direkt vor der Magiergilde eine Monstersiedlung ist, die Magier davon aber auch nicht weiter beeindruckt sind. Auch toll ist ein verstecktes, uraltes Grab mit Monstern. Keine 5 Meter von einem Lager entfernt. Generell wird hier einfach so viel verschenkt. Vergleicht man es z.B. mit den Gildenquests aus Oblivion durch die man immer weiter im Ansehen aufstieg und so auch immer neue Möglichkeiten geboten bekam, dann muss man über die lächerlich kleinen Gilden in Two Worlds 2 ja schon fast lachen. Beispiel: die Kämpfergilde. Besteht aus einem Empfangsraum, einem kleinen Raum mit einer Leiche, einem kleinen Raum mit einem NPC und einem kleinen Raum mit einem Monster. Wahnsinn.

Wie die ganzen Wertungen zu Stande kamen ist mir wirklich ein Rätsel. Natürlich ist es auch keinesfalls ein schlechtes Spiel, es gibt in dem Gerne aber einfach deutlich besseres.

Edit:
Was mir auch sauer aufstößt:
Offenbar ist die mit Abstand größte Insel im SP fast überhaupt nicht begehbar, sondern steht nur im MP zur Verfügung. Stehen tut das natürlich nirgendwo.

Zur Verdeutlichung:

Hier die offizielle Karte der Spielwelt
Hier was im Spiel von der großen Insel erkundbar ist
 
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Joah, an dem Spiel sieht man immerhin mal, was man an dem Scaling aus Fallout, Oblivion & Co so hat. Habe eben die Hauptquest weitergemacht, dabei musste ich durch ein "Labyrinth" (auch bekannt als: folge dem Tunnel ohne jegliche Verzweigung) das mit Mumien und allerlei Getier gefüllt war. Zu kämpfen war mir zu blöde, bin also gute zehn Minuten einfach nur gesprintet ohne auch nur einen einzigen Schwerthieb durchzuführen - kein Problem.

Naja, damit landet das Spiel erstmal in der Ecke.
 
hm, klingt ja wirklich net so prickelnd, grade wo es wirklich überall gute bewertungen bekommen hat...

warum gibts eigentlich keine demo (wieso gibt sowas allgemein nichtmehr aufm pc?) von dem spiel...?

werd evtl. noch n paar testberichte und videos vergleichen, lust auf ein längeres spiel hät ich schon...bin kein fan von den 5-8 h games :x (früher gabs demos mit mehreren stunden spielzeit!)
 
Hm ja, klingt trotzdem noch nach nem guten Spiel mit Schwächen, hab mir auch die 40 min Public Viewing von Gamestar.de angeschaut, am schlimmsten scheint wohl die Kampfsteuerung bzw die Steuerung allgemein zu sein...

Hab mich immernoch nicht entschieden ob zulegen oder nicht, mal die Woche noch mehr schlau machen :)
 
das kann ich vor allem nach dem Video von Nek'Yar auch nicht verstehen...wobei es ja wirklich nicht schlecht aussieht - für ein rollenspiel eigentlich recht hübsch.

Ich kenns allerdings auch nur aus Videos bisher
 
Die Grafik ist gut, imho sieht aber selbst Fallout besser aus. Die Animationen sind teilweise schauderhaft, das Gegnerdesign oft noch schlimmer. Frauen sehen hier genau so schlimm aus wie in den meisten Spielen.

[IMG]

Hier übrigens links im Bild eines dieser Viecher die ich erwähnte.
 
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