Ich bin mittlerweile fast am Ende des Spiels angekommen und freue mich über den fairen Schwierigkeitsgrad. Bisher gab es eigentlich keine Stelle, die man nicht nach dem zweiten oder dritten Anlauf schaffen konnte. Dazu gibt es in der Mitte der Levels immer Rücksetzpunkte, bei denen auch bisher gefundene Münzen erhalten bleiben. Einzig die Hardware bzw. dieses Vivil-Schiebedingens lassen einen das ein oder andere Mal bei kniffligen Sprungpassagen den Abgang machen. Damit komme ich irgendwie nicht immer zurecht - dazu noch das Problem mit dem irritierenden 3D-Effekt, wenn man das Gerät nicht im gleichen Winkel hält. Auch die Schultertasten sind imo nicht optimal, da bekomme ich nach gut einer Stunde Spielzeit Krämpfe in den Zeigefingern. Das Ganze wird dann aber durch den Spielfluss etwas ausgeglichen - denn so langsam war Mario afair noch nie. Ziemlich träge, der dicke Klempner.
Die Levels sind nett gemacht und abwechslungsreich; Wüsten- und Geister-Levels sind natürlich dabei, ebenso gibt es Abschnitte unter Wasser. Die Hintergrundgeschichte ist wie immer die Gleiche, die Gegner kennt man auch größtenteils und auch bei den ganzen Musikstücken wildert Nintendo munter bei den alten Teilen. Ich verstehe gar nicht, weshalb das alles ein Kritikpunkt sein soll @EPs Beitrag vom 29.10.
Bei den Zwischensequenzen am Ende einer Welt hätte sich Nintendo vielleicht etwas mehr Mühe geben können... auch die Bosskämpfe sind wenig einfallsreich - aber sonst? Es ist halt ein Mario; Gegenständen ausweichen, Münzen sammeln, Hindernisse und bewegende Plattformen überwinden, Prinzessin retten. Mehr brauchts doch nicht für ein gutes Spiel.
Der 3D-Effekt hätte imo noch mehr genutzt werden können. Manche Spielerreien mit der Perspektive sind ganz nett anzusehen, grade wenn zum Beispiel Baumpfähle aus dem Hintergund auf einen zukommen, sieht das gut aus. Aber irgendwie habe ich mir da mehr erwartet.