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Spieleindustrie

Enrico Pallazzo

Das Herzstück des Forums
Telltale Games muss in Zukunft ganz kleine Brötchen backen:

The company's CEO Pete Hawley released the following statement:

It’s been an incredibly difficult year for Telltale as we worked to set the company on a new course. Unfortunately, we ran out of time trying to get there. We released some of our best content this year and received a tremendous amount of positive feedback, but ultimately, that did not translate to sales. With a heavy heart, we watch our friends leave today to spread our brand of storytelling across the games industry

Unfortunately, it appears past mistakes may have finally caught up. The Verge and Kotaku have revealed the company has laid off "hundreds" of employees, with Telltale now confirming only 25 people remain

http://www.nintendolife.com/news/2018/09/telltale_games_begins_majority_studio_closure_with_mass_layoffs

Tja das kommt halt davon, wenn man sich nur noch auf lieblose Fließbandarbeit verlässt, die formelhafter kaum sein konnte. Immer die selbe (schreckliche) Grafikengine, das immer gleiche Gameplay ... klar das die Leute da irgendwann nicht mehr zuschlagen und die Spiele links liegen lassen
 

thething

Kackafurz Pipinase
Tja das kommt halt davon, wenn man sich nur noch auf lieblose Fließbandarbeit verlässt, die formelhafter kaum sein konnte. Immer die selbe (schreckliche) Grafikengine, das immer gleiche Gameplay ... klar das die Leute da irgendwann nicht mehr zuschlagen und die Spiele links liegen lassen
So hart das klingt, da stimme ich dir voll und ganz zu. Das war im Großen und Ganzen lieblose Fließbandarbeit, mehr nicht.
 

Inkvine

Bekanntes Mitglied
So hart das klingt, da stimme ich dir voll und ganz zu. Das war im Großen und Ganzen lieblose Fließbandarbeit, mehr nicht.
Konnte mir das auch nicht mehr geben. Auf Reddit gab es einen guten Artikel über die Engine. Alle wussten, dass sie unheimlich Probleme macht. Das Management hat aber weiterhin teure IPS lizensiert mit Deadlines und die Mitarbeiter hatten keine Chance, da was zu ändern. Ein einfaches Beispiel: Physik war NICHT vorhanden und musste selbst individuell programmiert werden für jedes Objekt, das Interaktion ermöglichte. Somit vielen sogar einfache Physikrätsel schon raus. Ein gutes Beispiel dafür, wie Management ein Unternehmen zu Grunde richtet.
 

Firo

Stadtbekanntes Mitglied
Gut, ich bin nun wahrlich kein Experte... aber heutzutage eine eigene Grafikengine am Leben zu erhalten erscheint mir als ziemlich kostspieliger Overhead. Hier gibt der Markt mittlerweile doch einiges her, auch wenn man dann Lizenzgebühren zahlen darf.
 

Jaro

Doctor Hobel
Konnte mir das auch nicht mehr geben. Auf Reddit gab es einen guten Artikel über die Engine. Alle wussten, dass sie unheimlich Probleme macht. Das Management hat aber weiterhin teure IPS lizensiert mit Deadlines und die Mitarbeiter hatten keine Chance, da was zu ändern. Ein einfaches Beispiel: Physik war NICHT vorhanden und musste selbst individuell programmiert werden für jedes Objekt, das Interaktion ermöglichte. Somit vielen sogar einfache Physikrätsel schon raus. Ein gutes Beispiel dafür, wie Management ein Unternehmen zu Grunde richtet.
Naja, was heißt zugrunde richtet. Man hat eben ein Geschäftsmodell. Man hatte eigene IPs und eben Lizenzen – ich denke die Lizenzen haben sich deutlich besser verkauft, waren aber teurer. Waren das Jobs anderer Publisher, oder waren das eigene Projekte (eben mit Lizenzen) – k.A.

Aber, dass man Ressourcen einsetzt, und nicht alle damit glücklich sind ist ok. Die hätten ja auch in die Engine investieren können und Physikrätsel machen können, dann aber auf GOT oder MInecraft verzichtet und am Ende weniger Umsatz gemacht... Ich weiss nicht, bei MIR war es so, dass manche Titel fast schon wieder zu viel Interaktion hatten, Rätsel hätt ich da nicht wirklich auch noch gewollt. Ich erinnere mich so an "Quicktime"-Events bei Borderlands, wo ich dann keinen Bock mehr hatte. Als interaktive Adventures fand ich die Teile immer cool.

Habe aber auch immer nur eine Episode mal angeschaut usw. pro Thema, und meistens nicht einmal gekauft, sondern die gabs mal hier, mal da umsonst oder so.
 

thething

Kackafurz Pipinase
Das ist mittelfristig definitiv der Tod, du MUSST deine Tools auch immer versuchen aktuell zu halten.

War aber von Anfang kein Freund der Telltale Games. Sam & Max und Monkey Island fühlten sich schon total belanglos an und wirklich viel ist danach nicht mehr passiert.
 

Jaro

Doctor Hobel
Ja klar, aber zunächst musst du ja Geld haben für Tools ;). Man denkt halt, es geht noch mit den alten. Normales Risiko, gibts überall.

Ich persönlich hätte aber wohl genauso entschieden. Physikrätsel brauchst nicht bei den Format und Engine hat für Vita und iOS auch gereicht und hatte einen passenden Stil.
 

thething

Kackafurz Pipinase
Wenn du jahrzehntelang den gleichen Scheiß machst, ohne dich zu verändern, gehst kaputt. Geld war ja auch für andere Sachen da, ist fast immer eine Frage der Organisation.
 

Tabris

Jiyuu Tenshi
Sie hätten imo auch problemlos auf UE4 oder Unity wechseln können, es gab keinen Grund eine proprietäre Engine am Leben zu erhalten, die absolut nichts Aussergewöhnliches zu bieten hat und sowohl den Entwicklern als auch den Kunden nur Probleme bereitet. Beide Standard-Engines hätten diese Art von Spiel problemlos stemmen können und die Entwickler hätten ihre wertvolle Zeit in das eigentliche Spieldesign investieren können statt in Tasks, die eigentlich standardmässig von der Engine hätten supportet werden müssen.

Ich kann nur hoffen, dass die Mitarbeiter schnell bei anderen Unternehmen unterkommen werden. Schade um eine auf Adventures spezialisierte Entwicklerschmiede wovon es heutzutage leider nicht mehr allzu viele gibt.
 

Jaro

Doctor Hobel
Wieso kommen doch gefühlt jeden Monat 2000 Indie Adventures raus neben den Roguelike und Metrovanias. Schade ist, dass sie fast die einzigen oder hässliche Klötzchengrafik und mit coolen IPs waren.

Aber auch bei mir hat’s nicht gereicht. Man muss halt echt nicht alles zocken, da schau ich mir lieber ne Serie an.
 

Tabris

Jiyuu Tenshi
Jo, aber selten etwas vom Kaliber eines The Walking Dead oder The Wolf Among Us. Da fällt mir jetzt spontan eigentlich nur DONTNOD mit Life is Strange ein.
 

Leser

avoid missing wickerman for high score
Wieso kommen doch gefühlt jeden Monat 2000 Indie Adventures raus neben den Roguelike und Metrovanias.
Nope, echt nicht. Ich gucke bei Adventures ja genauer hin, und sicher gibt's viele erzählende Spiele aus anderen Genres, aber klassische oder moderne Adventures werden von Indies nicht so stark ausgestoßen.

Dontnod und Quantic Dream stehen ziemlich für sich. Daedalic ist auch kein reiner Adventure-Entwickler mehr, kämpft außerdem gerade. Wadjet Eye Games wäre noch zu nennen, aber das ist quasi ein 1-Mann-Unternehmen.
 
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