Doctor Hobel
Oh Doooctor.. please Doooctor!
GEZ-Gebühren sind keine Steuern (auch wenn sich das so anfühlt). Und Videospiele sollten durchaus ihren Platz im öffentlich-rechtlichen Fernsehen finden. Vielleicht kann man das Moderatorenteam verjüngen, die Sendung kindgerechter gestalten ("Game Two Kids") und im KiKa senden...
Gerade im gebührenfinanzierten Programm ist doch Platz für Randgruppen und Nische, da man dort gar nicht auf Einschaltquoten schauen muss (dennoch wirds getan). Telenovelas, Tatort und sonstige Krimis gibts genug. Ich würde gerne wieder mehr Kleinod auf den Senden des ÖRR entdecken, wenn ich schon allmonatlich 18,36€ dafür abdrücken muss.
Was die Rocket Beans angeht, wollte man in der Vergangenheit wohl einfach zu viel. 100 Mitarbeiter sind schon ne Hausnummer für eine solche Firma, die sich nicht zu abhängig von öffentlich-rechtlichen Geldern machen darf. Immerhin gab das ZDF das Ende frühzeitig bekannt und der Vertrag läuft noch gut ein Jahr bis Sommer 2025. Alleine aus Prestigegründen sollte die Sendung aber im Programm bleiben... just my two cents.
Öhm, ich habe da nix gegen, dass das so finanziert ist. Und gäbe es diese "Gebühren" nicht, dann wären es Steuern. Das ist nur Augenwischerei.... so wie der "Soli"... Quasi "Marketing". Da fast jeder mit auch nur einem Internet-Gerät die GEZ zahlen muss, und Bedürftige nicht, ist es sogar das selbe System wie Steuern - nur sind sie für alle gleich und nicht progressiv..
Ich hab nur auf die Frage geantwortet, "wie das finanziert" wird.
Und das "Problem" ist hier eindeutig, dass sich ein solches Format ohne Subventionen nicht halten würde, das haben sie ja vorher versucht. Nicht in deutscher Sprache, nicht in Deutschland. In den USA und dem internationalen Markt sind aus YT-Channels ganze "Imperien" geworden. Nicht ohne Probleme, schließlich gehört mittlerweile fast die gesamte Berichterstattung IGN...
Schau einmal hier, wie viele Videos werden selbst in unserer kleinen Boomer-Blase gepostet, und wie viele davon sind aus den USA oder mindestens englisch. In meiner YT-Liste sind 99% englisch ... nur dieser große Markt kann Unternehmen in einem solchen Umfang tragen.
Und ja, es gibt auch jugendliche, moderne Formate im ÖR.. aber die haben keine 100 Mitarbeiter und benötigen hunderte Mann/ Fraustunden um den Content überhaupt erst zu testen.
Das wird auch manchmal unterschätz. Eine Filmrezension benötigt vielleicht 6 Stunden Sichtung, und das, wenn man den FIlm mindestens zwei mal schauen muss. Und nun setzt du da jemanden an ein 100 Stunden Spiel...
Mir ist schon klar, dass viele "Tester" ein Spiel nicht durchzocken, aber im Idealfall müsste man das.
Dazu kommt, dass diese Arbeit der deutschen Wirtschaft kaum zugute kommt, immerhin gibt es nicht viele Spiele aus Deutschland usw.
