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Der ZULETZT-DURCHGESPIELT-Thread

Powo

irgendwie immer da
Red Dead Redemption 2 (PS4)

68 Stunden, 11 Minuten Spielzeit, danach war die Story durch und der Abspann lief durchs Bild (welcher knapp 25 Minuten dauerte). Obwohl ich wusste wie das Ende kommt, war es dann doch überraschend und hat sich etwas komisch angefühlt.
Graphisch eine sehr gutes Spiel, ebenso die Atmosphäre im Spiel. Wie erwartet eine rießige, offene Spielwelt (vielleich zu groß?). Immer wieder gabs tolle Überraschungen und viel zu erkunden. Lediglich die Steuerung könnte besser sein, vorallem auf dem Gaul.
Ausserdem fehlt die Hektik, die bei den meisten anderen Spielen aufkommt, komplett.
 

Mike

Administrator
Dungeons 3 (steam)

Dungeon Keeper-Klon. Und hey, ein RTS aus Deutschland, das auch noch gut ist. Quasi in einem Rutsch durchgespielt (~37h).
Das beste an dem Spiel war aber mit Abstand der Humor. Nicht nur einmal habe ich herzhaft gelacht. Es wurde so ziemlich alles auf die Schippe genommen, was irgendwie Richtung Fantasy geht. Am meisten natürlich (World of) Warcraft.
Kann ich nur jedem empfehlen. Hatte selten so viel Spaß mit einem RTS.
 

Crayfish

immer noch
"Final Fantasy XV" (PS4)

Nach 33 Stunden und 07 Minuten läuft nun der Abspann und es fällt mir schwer, ein Urteil über das RPG zu fällen. Der Grund? Es ist weder Fisch noch Fleisch und das in mehrerlei Hinsicht, denn hinter jedem positiven Aspekt verbirgt sich auch direkt ein negativer.


Die Story:
Nicht sonderlich episch, auch wenn sie es versucht zu sein. Unterm Strich belanglos und recht stringent. Und trotz tragischem Todesfall in der Mitte des Spiels, ist mir das als Spieler egal, weil ich zu dieser Figur im Vorfeld null Bindung aufbauen konnte, da sie nur am Rande vorkommt. Dafür punktet FF 15 in der Partie, mit der ich unterwegs bin. Die Interaktion zwischen Noctis, Gladio, Prompto und Ignis ist stimmungsvoll, meist passend und man entwickelt hier Sympathien. Das ganze als Roadtrip anzulegen, ist eine frische Idee. Der Endboss entpuppt sich als Lusche und die seltsame Möglichkeit, in der Zeit zurückreisen zu können, um vor dem Ende noch Nebenaufträge zu erledigen oder zu grinden, passt weder von der Story, noch ergibt dies einen logischen Sinn im Rahmen der Handlung. Dieser Kniff ist einzig dazu da, um alte Gebiete wieder besuchen zu können. Teil 6 aus eigenem Hause zeigt, wie es besser gelöst werden kann, nachdem die Spielewelt untergegangen ist...

Die Spielwelt:
Nette Oberwelt, viele Nebenquests, teils nette Aufgaben. Und dann kippt das Spiel ab Kapitel 9 und wird so dermaßen linear, dass ich als Spieler das Gefühl bekomme, die Macher hatten im Ursprung etwas anderes vor. Diesen Beigeschmack werde ich während des kompletten Spiels nicht los, da er auch andere Aspekte berührt, wie beispielsweise die Story.

Die Grafik:
Teils schöne Umgebungen voller Details, dann wieder weitläufige Flächen, die hier und da ruckeln. Ganz schlimm ist es nachts, insbesondere beim Wechsel. Da seh ich teilweise keine zehn Meter weit. Während einer Zwischensequenz im Tag/Nachtwechsel erkenne ich nur noch die Silhouetten meiner Figuren. Ganz übel. In einigen Kämpfen, insbesondere bei den Bossen, ist die Kamera eine absolute Katastrophe und ich beobachte nur die Energiebalken meiner Figuren, um rechtzeitig zu heilen.

Kampfsystem:
Möchte actionreich sein, endet aber häufig damit, dass ich auf die Knöpfe hämmere und den Warp-Angriff ausführe. Insgesamt steuern sich die Kämpfe schwerfällig. Bei einigen Bosskämpfen geht die Übersicht völlig verloren. Besonders hier wechseln sich Schlag und Heilung ab, immer brav im Wechsel. Wirklich herausfordernd ist das nicht, sondern ärgerlich. Das liegt dann mitunter auch an der Kamera, die nicht weiß, wo sie sich nun positionieren möchte, um mir möglichst wenig Überblick zu geben.

Fazit:
Einschließlich Teil XII (die Onlinetitel außen vor gelassen) baut die Reihe ab und findet nicht mehr zu altem Ruhm zurück. Wobei... gespielt hab ich nur die Teile VI, X, XII, XIII (alle drei Teile) und nun Teil XV, vom Hörensagen her taugen aber die Teile VII, VIII und IX recht gut. Teil 15 wirkt irgendwie unfertig bzw. so nicht gewollt. Square Enix hat ein paar Rettungsversuche unternommen und heraus kam das, was mich seit Release bis heute immer mal wieder ein paar Stunden beschäftigt hat. Das lag vor allem an den Protagonisten. Früher waren die Final Fantasys etwas Besonderes, heute wirken sie eher austauschbar, beliebig...und dennoch freut es mich, dass die Macher mit Kampfsystem, Setting und Co. experimentieren. In Zukunft aber bitte etwas "runder".
 
Zuletzt bearbeitet:

Crayfish

immer noch
Sushi Striker - The way of Sushido (Switch)

Das sehr japanophile Geschicklichkeitsspiel, bei dem sich alles um das Thema "Sushi" dreht. Gut, die Story ist vernachlässigbar, grundsätzlich geht es darum, dass der Kaiser Sushi verbietet und eine Rebellengruppe stellt sich gegen ihn. Im Spiel selbst muss man dann gleichfarbige Sushiteller sammeln und auf seinen Gegner schmeißen. Abgedreht, verrückt, irgendwie spaßig.

Das Ganze wird durchaus anspruchsvoll und ähnlich wie beim aktuellen "Smash Bros." kann man Sushi-Geister anwählen, die einem im Kampf ums schnelle Sushiessen mit diversen Zaubern unterstützen. Das Spiel eignet sich ideal für den Handheldmodus, bei dem man auch die Option hat, mit Touchsteuerung zu spielen.

Die Story beschäftigte mich gut 12 Stunden und ich hatte meinen Spaß damit. Ein Must Have ist es nicht, aber so für zwischendurch - why not? Einzig der Preis von 40€ könnte manch einen abschrecken.

So, und jetzt geh ich saufen :)
 

Crayfish

immer noch
What Remains of Edith Finch

Eigentlich bin ich kein großer Freund von Walking Simulatoren, aber Edith Finch hat mit ausgesprochen gut gefallen. Sehr atmosphärisch, ein paar wirklich coole Ideen, eine tolle Geschichte die auch noch super erzählt wird. Nur leider war nach nichtmal drei Stunden alles vorbei, da fand ich sogar den Zehner den ich im Sale bezahlt habe, fast noch zuviel. Und großen Wiederspielwert gibt es auch nicht. Naja, dafür gibt es ein paar Szenen, die mir wohl noch lange in Erinnerung bleiben werden, da waren die Entwickler wirklich kreativ. Alles in allem eine runde Sache, wenn man das ganze mal für fünf Euro schießen kann
Habe "What remains of Edith Finch" (PS4) eben auch durchgekloppt. Besonders die letzten beiden Geschichten der Familienmitglieder waren für mich sehr tiefgründig. Könnte man direkt literarisch erörtern. Zwar sind die Gameplayelemente recht rudimentär, aber sie passen. Als reines Buch wäre die Story sicherlich weniger interessant als jetzt hier in Form eines Spiels. Gabs im Mai kostenlos bei PS+, also meckere ich nicht über die geringe Spieledauer. Für diese Art von Spiel durchaus passend.
 

Crayfish

immer noch
Bayonetta (Switch)

Ersteindruck: Spielt sich so runter und ich hab keine Ahnung, um was es in dem Actionspiel überhaupt geht. Doch vor allem im letzten Drittel ziehen Story, Abwechslung und der Spaß enorm an, obwohl der drahtziehende Obermotz blass bleibt und wie eine androgyne Version von Bela B. wirkt. Im Abspann gibt es dann noch einmal tolle Ideen.

Als nicht ganz ausgewogen empfinde ich die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade. Auf "normal" sehe ich in manch unübersichtlichen Bosskämpfen kein Land, auf "einfach" wird das Spiel plötzlich viel zu leicht.

Fazit: Für knapp zehn Stunden gibts gute, sehr japanische Actionkost.

EDIT: Und wie geil ist bitte Bayonettas Tanzeinlage nach dem Abspann? :D
 
Zuletzt bearbeitet:

Crayfish

immer noch
Cadance of Hyrule: Crypt of the Necrodancer feat. The Legend of Zelda (Switch)

Anfangs konnte ich mit dem Rhythmusspiel wenig anfangen, ich hatte es mehr wie ein Zeldaspiel gespielt. Da lag mein Fehler. Nachdem ich mich auf die Spielmechanik eingelassen hatte und kapierte, wie ich Rätsel zu lösen habe, spielte sich das Spiel sehr schnell runter und machte die knapp sechs Stunden viel Spaß. Die Remixes bekannter Zelda-Melodien taten dabei ihr Übriges, denn diese gingen sehr gut ins Ohr. Insgesamt fingen die Entwickler die bekannte Zelda-Atmosphäre brillant ein. Schön, dass Nintendo das Franchise mithilfe eines kleinen Entwicklers zu erweitern wusste.
 
Zuletzt bearbeitet:

Crayfish

immer noch
Mega Man 2 (Switch)

Im Rahmen der Legacy Collection mal wieder Teil 2 schnell runtergespielt. Der Titel läuft hier etwas schneller als auf dem PAL-NES von damals, was es hier und da sogar etwas kniffliger macht - man ist eben bestimmte Abläufe einfach gewohnt. Ist und bleibt ein Klassiker.
 

Crayfish

immer noch
Trüberbrook (Switch)

Mehr als ein "Nett" hab ich für das kurze Point & Klick-Adventure aus der Bild-und-Tonfabrik leider nicht übrig. In unter fünf Stunden hab ich das Spiel durchgespielt. Dies liegt unter anderem daran, dass einem der Titel viel Arbeit abnimmt. Gegenstände werden nämlich immer korrekt vom Spiel selbst ausgewählt. Selbst denken oder gar kombinieren muss der Spieler nicht. Viele Rätsel beschränken sich zudem meist auf ein oder zwei Bildschirme. Und dann gibts einige weniger nachvollziehbare Stellen (wieso muss ich beispielsweise einen Baum anklicken, wenn ich die Entenpfeife benutzen möchte, um Vögel anzulocken?).

Von alten Lucasarts-Tugenden ist die deutsche Produktion meilen, meilen, meilenweit entfernt: Zu kurz, teils zu langatmig, hakelige Steuerung, technisch unsauber (wenn auch mit einem erfrischend anderen Stil). Nun berücksichtige ich aber, dass es sich bei dem Spiel quasi um ein Erstlingswerk handelt. Nach den Trailern hätte ich mir jedoch mehr "Mystery" versprochen. Die Story ist eher solala.
 

WeedFUX

... ist gerne hier
Mal mein 2019er Roundup:

Ace Combat 7 - 8/10
Ich mag die Serie sehr gerne, extrem spaßiges Gameplay, griffige Steuerung und abwechslungsreiches Missionsdesign treffen auf eine langweilige, platte Geschichte und eine recht lieblose Präsentation.
Man könnte die Serie mit ganz wenig Mühe zu etwas ganz herausragendem machen, aber anscheinend ist die Zielgruppe zu klein.
Hat trotzdem viel Spaß gemacht und ist ja eigentlich absolut Konkurrenzlos.

Resident Evil 2 Remake - 7/10
Schon schön gemachtes Remake, das mich allerdings bei weitem nicht so packen konnte wie das Original. Die bedrohliche Atmosphäre hatte imo auch ne Menge mit den vorgegebenen Kameraperspektiven und der bockigen Steuerung zu tun. Gut, aber weit hinter dem genialen Original.

Division 2 - 8/10
Objektiv sicher der beste Loot Shooter auf dem Markt. Subjektiv fehlt es mir wie schon in Teil 1 an Highlights. Mir ist das Setting einfach zu realistisch gehalten.

Days Gone - 6/10
Was sehr gut begann wurde mit zunehmender Spieldauer immer zäher. Zudem gibt es einige richtig bescheuerte Storymomente. Nicht komplett schlecht, ich würde es aber nicht vorbehaltlos weiterempfehlen.

Judgement - 9/10
Bisher mein Highlight des Jahres. Seichtes Gameplay trifft auf eine wahnsinnig gute Geschichte und toll gezeichnete Charaktere. Schade nur das die Wahlmöglichkeiten nur Augenwischerei sind und die Story dadurch streng linear ist. Ansonsten absolut überzeugend.

Mortal Kombat 11 - 6/10
Ich muss aufhören Prügelspiele zu kaufen. Zeit mich in die Mechaniken reinzufuchsen habe ich sowieso nicht mehr. MK11 ist sicher gut und hat wieder eine nett präsentierte Story zu bieten, leidet aber an den schlechtem Balancing der Türme und einer völlig schwachsinnigen Krypta, da völlig zufallsbasiert. Das killt die Langzeitmotivation.

Sekiro - 8/10
Tolles Kampfsystem, das den Konter in den Mittelpunkt stellt und actiongeladener daherkommt als die Souls Spiele. Hat mir letztendlich aber nicht so gut gefallen wie Souls/Bloodborne, dafür fehlte mir die RPG und Onlinekomponente und auch das Leveldesign hatte nicht die Qualität der Vorgänger im Geiste.

Wolfenstein Youngblood - 6/10 (solo) / 8/10 (Coop)
Im Coop durchaus spaßiger Shooter, mit starkem Destiny Einschlag. Solo muss man sich das nicht unbedingt geben.

Devil May Cry V - 8/10
Nach anfänglicher Skepsis ob der drei Protagonisten hat mich das Spiel doch recht schnell überzeugt. Gewohnt geile Präsentation und gelungenes Kampfsystem, dem jedoch etwas der Fokus auf das wesentliche fehlt.
 

WeedFUX

... ist gerne hier
Battle Royal ist so gar nicht meins. Hab Blackout und PUBG mal angespielt und fand beide nicht besonders, PUBG gar grotesk schlecht. Wenn MP Shooter, dann klassisch TDM oder FFA, da geht’s wenigstens im Sekundentakt ab, BR besteht mir aus zu viel rumgelaufe.
 

Inkvine

Bekanntes Mitglied
Battle Royal ist so gar nicht meins. Hab Blackout und PUBG mal angespielt und fand beide nicht besonders, PUBG gar grotesk schlecht. Wenn MP Shooter, dann klassisch TDM oder FFA, da geht’s wenigstens im Sekundentakt ab, BR besteht mir aus zu viel rumgelaufe.
Das hast bei Apex aber nicht, weil es da Hotzones gibt mit gutem Loot und da die Mehrheit hinspringt :)
 

Crayfish

immer noch
Xenoblade Chronicles 2 (Switch)

Jetzt gerade läuft der Abspann, nach ca. 56 Stunden Spielzeit. Im Thread habe ich mich ja schon etwas über das J-RPG ausgelassen. Es hat nämlich durchaus seine Macken in der Storylogik und einigen Designentscheidungen. Unterhalten hat mich das Spiel dennoch, sonst wäre ich nicht drangeblieben. Nur fand ich den Wii-Vorgänger um einiges gelungener (am Wii U-Teil "X" zocke ich aktuell mit einer Arbeitskollegin etwas herum). Dieser war einfach stimmiger.

Näheres über mancher meine Aufreger lest ihr im Thread zum Spiel.
 

Soul

Bekanntes Mitglied
Devil May Cry 5 (PS4)

Ist ein guter Nachfolger geworden und meiner Meinung nach deutlich besser als Teil 4.

Habe es fast am Stück durchgezockt. Besonders die Levels mit V waren kinderleicht und haben richtig Spaß gemacht.
Die Online Komponente (Mini Koop-Mode in einigen Levels) bieten mal etwas anderes.
Der kleine Cliffhanger macht Bock auf mehr und da Teil 5 ein Erfolg ist, dürfen wir wohl auf einen 6. Teil hoffen.


Resident Evil 2 Remake (PS4)

Ein würdiges Remake und mit einem erstklassigen Gesamtpaket.
Habe es selbstverständlich mit dem Originalsoundtrack (DLC) gespielt gehabt. Nostalgie pur!


Capcom

Was ist bei denen nur los? Nach dem verbockten Street Fighter 5 Release und dem grottigen Marvel vs Capcom Infinite
kommen nun lauter Knaller raus.

Das neue Monster Hunter ist ein weltweiter Erfolg geworden.

DMC5 sollte eigentlich der letzte Teil der Saga werden, aber dank den guten Verkaufszahlen soll die Serie wohl doch mit
neuer Energie weiter geführt werden.

Und das RE2 Remake ist ebenfalls ein weltweiter Verkaufsschlager geworden.
RE3 dürfte in dieser Hinsicht eigentlich gut werden.

Sowohl DMC5 und RE2 fühlen sich wie die Games von früher an.
Ohne penetrante Einblendungen von Mikrotransaktionen und tonnen von sonderbaren DLC's.

Hoffentlich schieben sie noch ein weiteres Storyupdate für SF5 hinterher. Gerüchte dazu gibt es jedenfalls.
Bitte weiter so Capcom! :top:
 
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