• Das großartige Treffen dieses Jahr wird nächstes Jahr wiederholt. Wir treffen uns wieder im Sauerlandpark. Diesmal ist der Termin noch nicht fixiert. Also schau im Thread vorbei und gib Bescheid, ob und wann du teilnehmen willst und kannst. Ich will auch!

Der ZULETZT-DURCHGESPIELT-(ohne eigenen Thread-)Thread

Divinity - Original Sin Enhanced Edition (Steam)
Für mich das beste Rollenspiel der letzten Jahre. Die Grafik ist einfach wunderbar hübsch, das Kampfsystem mit das Beste, was ich je gespielt habe. Ein paar Abstriche gibt es wegen der Story, die mich nicht so stark gefesselt hat, aber dennoch gut ist. Aber das Kampfsystem und die Interaktionsmöglichkeiten mit der Umgebung grenzen an Perfektion. An 3 Stellen kam ich leider ohne Komplettlösung nicht weiter, aber auch das stört nicht. Knapp 67 Stunden Spielzeit habe ich benötigt, hatte allerdings auch noch ein paar Side-Quests offen, deren Lösung ich nicht ermitteln konnte. Es verzichtet auf die üblichen Questhelper, was imo noch mal mehr Charme versprüht.
Manche Dinge waren einfach umwerfend: Wie erlangt man die Aufmerksamkeit eines Rattenkönigs? Eine Möglichkeit: Ich lege Käse vor die Rattenlöcher, die Ratten fressen das Zeug. Nicht sehr hilfreich. Kombiniere ich allerdings den Käse mit Gift, erhalte ich vergifteten Käse, den die Ratten ebenfalls fressen und daran zu Grunde gehen. Und zack: Der Rattenkönig taucht auf und beschwert sich.
Wortgefechte werden in Dialogen per Stein / Papier / Schere ausgetragen. Generell gibt es meist eine Vielzahl von Möglichkeiten, eine Aufgabe zu lösen, was das Spiel nur umso besser macht. Dafür gibt es teilweise Charakterzug-Punkte, je nachdem, wie man sich entscheidet. Und dafür wiederum gibt es einen Bonus auf gewisse Attribute. Man muss sich seinem aktuellen Zustand auch bewusst sein (Bin ich eher ängstlich oder der Draufgänger), weil das Spiel einen regelmäßig (versteckt) diese Dinge abfragt in Form von Quests. Antwortet man dann falsch (bzw. entscheidet sich falsch), endet es meist blutig.

Nach Beendigung habe ich sofort mit den zweiten Teil begonnen.
 
Nachdem ich nier automata probiert habe und es mich nicht angemacht hat, habe ich nun
Trails of cold Steel
begonnen.

Das Ding scheint richtig gut zu sein. Den Anfang fand ich schon ganz nett aber es steigert sich von kapitel zu kapitel. Die Story dahinter scheint auch gut zu sein.
Bin noch nicht durch aber das wird nicht mehr lange gehen, wenn das so weiter geht.
Ich suche ja immer noch ein ähnliches Erlebnis im Bereich jrpg wie damals final Fantasy VII.
 
Ja ich befürchte auch, dabei wollte ich eigentlich mit der vorgänger serie anfangen, da ich die ausgelassen habe
 
The Legend of Zelda: Breath of the Wild" (Switch)

Krass, mein erstes durchgespieltes Spiel 2018. Und es hat mich nun über 50 Stunden beschäftigt (ohne alles gesehen zu haben; 61 Schreine gelöst). Zudem habe ich mit Lösungsbuch gespielt. Wahrlich nicht ehrenhaft. Zu meiner Verteidigung: Es hat lange, lange gedauert, bis ich mich mit diesem Zelda-Teil anfreunden konnte. Erst nach knapp 15 Stunden Spielzeit und nach dem ersten Titanen entfaltete das Spiel seine Faszination.

Mir ist die Welt noch immer viel zu leer. Komprimierter, dafür mit mehr Siedlungen oder kleineren Questgebern hätte sie mir mehr gefallen. Da laufe ich minutenlang durch die Eiswüste und denke nur so: Ach, wär das geil, wenn hier jetzt ein Einsiedler mit seiner eigenen kleinen Geschichte leben würde. Weit draußen, in den schneebedeckten Einöden...Zu oft kraxelte ich einen Berg hoch in der Hoffnung, dort wie früher eine versteckte Feenquelle oder Ähnliches zu finden und am Ende gab es - nichts.

Das Game hat weitere Macken, wie beispielsweise das schnelle Zerbrechen der Waffen (aus was sind die? Nintendo Labo-Pappe?) oder die oft enttäuschenden Loots in den Kisten. Und dennoch fasziniert diese Welt am Ende doch.
 
"Detroit: Become Human" (PS4)

Vom Storytelling her superb, spielerisch recht eintönig, grafisch top. Das Spiel regt sehr zum Nachdenken an, das muss man ihm lassen. Gegen Ende hab ich leider einen Großteil meiner Charaktere verloren, was mich persönlich frustriert hat - so kurz vorm Ziel. Besonders bedrückend empfand ich jene Stellen, die wohl ganz bewusst an Konzentrationslager und den Holocaust erinnern sollen. Harter Tobak für ein Spiel, dafür umso eindringlicher.

Trotz der vielen Optionen fehlt mir die Motivation für einen zweiten Durchgang, dafür hatte "Detroit" zu viele eher langatmige Stellen.
 
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"Dragon Quest IX" (DS)

Nach knapp 39 Spielstunden in acht Jahren flimmert nun der Abspann über das Display des Nintendo DS. Ich hab mich jetzt endlich mal reingefuchst und dann hat es sich, nachdem die Story dann auch mal in Wallung kam, richtig gut runtergespielt.

Als ich 2009 Japan besucht hatte, spielten viele Japaner DQ9 auf ihrem DS in der U-Bahn. Diese Faszination wollte ich irgendwie nachempfinden, was ich eher in sehr, sehr kleinen Häppchen tat - und bei mir nicht völlig funktioniert hat. Das Spiel ist dabei ein nettes, nicht allzu anspruchsvolles RPG, an dessen Grafik man sich im Jahr 2018 jedoch arg gewöhnen muss.
 
Ja, inzwischen ist das hier eher "Crayfish's Zuletzt-Durchgespielt"-Thread, für mich ist er aber auch eine Art Archiv und Erinnerung an alte Zeiten geworden. Oder auch ein Zeugnis dessen, was ich so in meiner Zockerkarriere seit der PS2/XBOX/Gamecube-Ära hinter mir habe. Anfangs hatten einige über diesen Sammelthread gemotzt ;)
 
Auch als Sack kannst du Dinge zu Ende bringen. Im Buch-Thread posted ihr doch auch nur durchgelesene Bücher ;)

Ich spiele unterm Strich auch deutlich weniger als früher, weshalb ich einen ordentlichen Backlog habe. Das Sammeln und die Hintergründe im Videospielbereich interessieren mich noch immer. Leider ging das mit meiner Gruppe, mit der ich noch gut 14 Jahre nach dem Abi Spiele durchgezockt habe, auch verloren (Grund: Familie, Beruf, der typische Erwachsenenkram eben).

Trotz allem habe ich noch immer den Anspruch, meine Spiele durchzuspielen - selbst wenn das wie im Falle von „Dragon Quest 9“ acht Jahre dauert.
 
Geld ist ja nur ein Faktor, bei mir z.B. teilen sich Games, Musik, Serien, Bücher, Sport! Die wenige Freizeit, die ich für mich allein hab. Manchmal nur 4 -8 Stunden in der Woche.

Und dann ist es bei Spielen so, dass ich so Dauerläufer wie Madden, COD, WoW, Horizon etc. zocke, also viel MMO oder MP.

Wenn ich dann mal im Jahr 2-3 Spiele durch habe, dann such nur Story in einem Durchlauf. Mein Backlog reicht bis zur PS6!

Aber, was interessant ist: mir ist das so viel lieber. War irgendwie ne ekelige Zeit, als man so vor einer Kiste versiifft ist früher. Weine ich nicht nach! Finde es eher jetzt wieder einigermaßen normal.
 
"The Division" (PS4)

Ich weiß, einen Online-Shooter kann man nicht unbedingt durchspielen. Allerdings hab ich es endlich mal auf Level 30 geschafft und alle Hauptmissionen erledigt. Die längere Pause verdanke ich dem Umstand, dass keiner meiner Freunde das Spiel mehr spielte. Für mich als eigentlicher Offlinespieler offenbarte sich nun jedoch ein gewisser Reiz. Besonders gefällt mir die Atmosphäre im verseuchten, winterlichen New York. Gerade das Wintersetting wirkt auf mich noch immer sehr frisch (da sehen die ersten Eindrücke von Teil 2 schon austauschbarer und langweiliger aus).

Mit dem 3rd-Person-Shooter kann man eine Menge Spaß haben. Bei mir flog der Titel jedoch gleich von der Festplatte. Grund: Ich brauche den Platz und Onlinegaming ist ohnehin nicht so meins.
 
! Nur knapp ein Jahr, und - afair- das erste Spiel dieses Jahres für mich: Battlefront 2 Singleplayer! Inkl. Addon.

Man, war das lang! Das erste Level letzten November angefangen, nun in ca einem Monat den Brocken bewältigt!

War OK. Mag Steuerung und Gameplay zwar nicht, aber das Setting hat am Ende wenigstens etwas gezündet, und ich konnte mich wieder mal so an Spacecombat gewöhnen.

Story war auch etwas besser, wenn auch seicht. Aber der Humor war gut. Lando ftw.

Technik nett! Wenn auch hier und da Abstürze und Ladezeiten.

8/10 für so Bildleser, 6,5/10 für den Gaming-Adel.
 
"Shadow of the Tomb Raider" (PS4)

Was macht das Spiel gut? Optik, Aufmachung, Atmosphäre und das typische "Tomb Raider"-Gefühl. Trotz allem ist es das IMO schwächste der Neuauflagen-Trilogie. Dies liegt am ausgelutschten Setting (Südamerika, Tempelanlagen, Dschungel). Aber auch an der Tatsache, dass ich nur exakt die Wände hochklettern kann, die die Designer vorgesehen haben (obwohl andere auch erreichbar wären). So sind die Abschnitte durch und durch linear, es geht immer von A nach B. Durch die offene Welt gibt "Shadow of the Tomb Raider" vor mehr zu sein, als es eigentlich ist - denn da warten neben ein paar Nebenaufgaben nur Dinge zum Sammeln. Das Inselsetting des ersten neuen Teils war neu, hatte etwas von "Lost" und es ging nicht nur um das Erkunden, sondern auch um die Frage: Wie kommt Lara von der Insel runter?

Die Story um "Trinity" findet mit diesem Spiel ihr (belangloses) Ende. Nur muss sich Lara erneut neu erfinden und offener werden, wenn sie selbst nicht in die Belanglosigkeit rutschen möchte.
 
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What Remains of Edith Finch

Eigentlich bin ich kein großer Freund von Walking Simulatoren, aber Edith Finch hat mit ausgesprochen gut gefallen. Sehr atmosphärisch, ein paar wirklich coole Ideen, eine tolle Geschichte die auch noch super erzählt wird. Nur leider war nach nichtmal drei Stunden alles vorbei, da fand ich sogar den Zehner den ich im Sale bezahlt habe, fast noch zuviel. Und großen Wiederspielwert gibt es auch nicht. Naja, dafür gibt es ein paar Szenen, die mir wohl noch lange in Erinnerung bleiben werden, da waren die Entwickler wirklich kreativ. Alles in allem eine runde Sache, wenn man das ganze mal für fünf Euro schießen kann
 
"Tetris Effect" (PS4)

Ich hab den Abenteuermodus auf "leicht" durchgedaddelt (Dauer: Knapp 3-4 Stunden). Klar, Tetris ist Tetris - nicht mehr, nicht weniger. Hier aber in einer wunderschönen Präsentation mit elektronischen Klängen, die sich je nach Spielweise ändern und im eigenen Tun mit eingebaut und verändert werden. Eine wirklich tolle Idee. Dabei schwirren schier unendlich viele Partikeleffekte durch den Tetrisraum, die schön anzusehen sind, einen aber trotzdem nicht vom Spielgeschehen ablenken. Dass der "Rez"-Macher hier seine Finger mit im Spiel hatte, merkt man "Tetris Effect" an.
 
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