Spanish_Prisoner
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Real kündigt ja an Berufung einzulegen, aber die UEFA wird sicherlich standhaft bleiben.
QuelleDer VfB vor dem wichtigsten Spiel des Jahres
Das Selbstvertrauen ist zurück beim VfB Stuttgart. Gegen Chelsea London rechnet sich der VfB plötzlich wieder gute Chancen aus.
Zwar ging das Hinspiel mit 0:1 verloren, doch angesichts des Erfolges am Samstag beim BVB ist die Stimmung im "Schwabenländle" hervorragend. Felix Magath meint sogar: "Es ist eine Riesensache, dass wir mit einem Sieg nach Chelsea gehen. Die Chancen haben sich durch den Erfolg in Dortmund sogar verbessert."
Philipp Lahm sieht Stuttgart vorne
Auch Philipp Lahm steckt voller Optimismus. "Ich halte Chelsea zu Hause für schwächer als auswärts. Die haben im eigenen Stadion auch schon 0:2 verloren, das würde für uns ja reichen", sagt er im Gespräch mit Sport1. Und weiter: "Wir sind nach der Hinspielniederlage der krasse Außenseiter. Gerade deshalb können wir einfach drauflos spielen."
Sieg in Dortmund als Quell des Selbstvertrauens
Mit breiter Brust bestiegen die VfB-Profis am Montag den Flieger in Richtung London. Dass dabei keiner der Spieler ein mulmiges Gefühl in der Magengrube verspürte, lag am couragierten Auftritt in Dortmund, der offensichtlich Mut machte. "Wenn wir so auftreten wie beim BVB", erklärt Trainer Magath, "dann werden wir die Engländer in große Verlegenheit bringen."
Kuranyi bleibt weiter gesetzt
Trotz andauernder Sturmflaute hält Magath an Jung-Nationalspieler Kevin Kuranyi weiter fest: "Kevin arbeitet sehr hart an sich, der Knoten wird bald wieder platzen", so Magath. "Ich denke, er ist in Chelsea dran mit einem Tor." Da die Neuzugänge Marco Steller und Hakan Yakin in der Champions League nicht spielberechtigt sind, hat Magath aber vorsichtshalber offensive Verstärkung aus dem Amateurkader mit an Bord genommen. Mario Gomez (23) und Dimitrijus Guscinas (28) werden die Reise nach London mit der Mannschaft antreten.
Hildebrandt: "Warum sollen wir nicht weiterkommen?"
Wie Magath und Lahm ist auch Routinier Horst Heldt guter Dinge. "Wenn wir so auftreten wie in Dortmund, können wir in London was ausrichten." Und Schlussmann Timo Hildebrandt ergänzt: "Warum sollen wir gegen Chelsea nicht weiterkommen?"
Optimismus pur also, den die Mannschaft vergangene Woche bei einem Treffen in einem italienischen Restaurant erneuerte - das Treffen fand übrigens ohne Trainer statt. Während dieses Zusammenseins haben die Profis einen neuen Teamgeist beschworen. So sieht es zumindest Kapitän Zvonimir Soldo: "Jeder hat gesagt, was ihm nicht passt, und wir haben beschlossen, dass wir uns nicht vom Weg abbringen lassen wollen."
Uefa-Cup 98/99 Stuttgart biegt 1:3-Heimniederlage noch um
Dieser Weg könnte über London hinaus führen, wenn es nach den VfB-Spielern geht. Die Vergangenheit macht dabei Mut: Schon einmal hat der VfB ein Europapokalspiel nach einer Heimniederlage noch umgebogen. Im September 1998 war der VfB in der ersten Runde des Uefa-Cups nach einem 1:3 zu Hause gegen Feyenoord Rotterdam fast schon ausgeschieden. Doch die Schwaben bewiesen Moral und zogen nach einem 3:0 in Rotterdam doch noch in die nächste Runde ein. Und warum könnte das auch diesmal klappen? "Weil wir zwei Tore schießen werden und Chelsea keins", sagt Philipp Lahm nüchtern.



Schön auch, dass es Elber mit seinen Kollegen ins Viertelfinale geschafft hat.