Da ist sie wieder... die Zockunlust.

Mal ein Zusatz zu meinem letzten Post hier: Gerade die Umfangsmonster sind es, die mich keine neuen Games anfangen lassen, die dann teilweise selbst wieder Umfangsmonster sind. Ich hab "Visions of Mana" zum Beispiel noch immer nicht durch, während schon viele andere Games in der Pipeline stehen und der Backlog immer größer wird. Natürlich kann und will ich mich da nicht stressen lassen und irgendwo hab ich schon Bock, all die Games zu entdecken. Doch da man im Alltag selten dazu kommt, wirklich stundenlang am Stück vor der Konsole zu versacken, mach ich bei einigen Spielen einfach keinen Schnatz. Auf der PS5 sitze ich seit geraumer Zeit an "Romancing Saga 2", das mit guten 50 Stunden aufwarten kann. Das mal schnell fertig spielen, ist nicht drin. Immerhin: Man kanns so nebenbei zocken. Es hat zwar viele Mechaniken drin, auf leichtem Schwierigkeitsgrad ist das alles händelbar. Wirklich reinfuchsen würde ich mich sicherlich nicht.

Und noch mehr parallel anfangen? Hmm... Schwierig, dann mach ich ja nirgends ein Stück, sondern allenfalls kleine Schritte pro Spiel. Das Problem ist selbstverständlich FOMO und dass irgendwo die Hoffnung steigt, ein weiteres Spiel wie "Forza Horizon 6" zu erwischen, das mich ad hoc an die Konsole fesselt. Ich schau mal, dass ich in Bälde "Visions of Mana" gewuppt kriege und danach mal schauen, mit was es weitergeht. An Nachschub mangelt es mir definitiv nicht. Und was meine Spielegruppe angeht, so treffen wir uns leider weit weniger häufig, wie ich das gerne würde - zumal unser aktuelles Spiel "Tales of Arise" ebenfalls nicht an drei, vier Abenden durchgespielt ist.
 
Jo, das sowieso. Aber gut, für mich sind Games halt aktuell wirklich nur Notlösung. Wäre ich nicht so müde und platt vom Leben abends, ich würde viel mehr mich meinen kreativen Hobbies widmen... oder total chillen... mal schauen. Nach zu viel FOMO verpasst man eher "das Leben".
 
Eben. Gym vernachlässige ich im Vergleich zum Zocken nicht und morgen gehts wieder auf nen Electo-Event. Gibt wichtigere Dinge. Aufgeben möchte ich das Hobby dennoch nicht, obgleich ich lieber darüber lese, diskutiere und Spiele sammele, anstatt sie wirklich intensiv zu zocken.
 
Jo, das sowieso. Aber gut, für mich sind Games halt aktuell wirklich nur Notlösung. Wäre ich nicht so müde und platt vom Leben abends, ich würde viel mehr mich meinen kreativen Hobbies widmen... oder total chillen... mal schauen. Nach zu viel FOMO verpasst man eher "das Leben".

Das "platt" sein ist gerade das Problem abends. So gar kein Elan.
 
same. Erwische mich, dass ich stattdessen Arbeitsmails lese oder kleines Zeug dort mache, weil das mental eher geht als gaming xD

Wobei das gut sein soll, dass Games dich halt anders fordern und dadurch eigentlich dann auch entspannen durch einen Flow. Müssen dann richtige sein, am besten ganz weit von von deiner normalen Arbeit.

Kenn ich aber auch. Ich kann mit allerlei Puzzeln nichts anfangen. Selbst nen Inventar-Verwalten ist schon Arbeit. Liegt nicht daran, dass ich ich das nicht kann, im Gegenteil. Nur, irgendwann ist Schluss und ich muss mich anders stimulieren.

Und "umständlich" darf es nicht sein, und bitte auch nicht zulabern und Fake und Pseudo sein. Ja, die Theorie passt bei mir.
 
PS: Gerade wird man auch so ein wenig kollektiv motiviert einfach den TV anzumachen und sich IRGEND EIN SCHEISS FUSSBALL-SPIEL.. k.A: KONGO vs. KOREA anzugucken... ist halt einfach (wobei, hab Magenta extra dafür für einen Monat gebucht).
 
PS: Gerade wird man auch so ein wenig kollektiv motiviert einfach den TV anzumachen und sich IRGEND EIN SCHEISS FUSSBALL-SPIEL.. k.A: KONGO vs. KOREA anzugucken... ist halt einfach (wobei, hab Magenta extra dafür für einen Monat gebucht).
Der Rotz macht mich aggressiv. Kann das nich lange gucken. Alles Profis und ständig liegt jemand rum und jammert wie so ein sterbender Schwan. Wenn ich Schwalben sehen will, fahr ich auf nen Bauernhof.
 
Wobei das gut sein soll, dass Games dich halt anders fordern und dadurch eigentlich dann auch entspannen durch einen Flow. Müssen dann richtige sein, am besten ganz weit von von deiner normalen Arbeit.
Arbeit is grad sehr cool und abwechslungsreich. Belegt eh viel im Kopf die ganze Zeit und hat was von factorio und Co (keine direkten it Themen, stattdessen Umzug planen, mailing optimieren etc). Das hat da auch nen großen Anteil dran. Da is der Bedarf nach was anderem gar nich groß.

Und dass jedes spiel mind. 300w Wärme bedeutet und damit noch wärmer macht direkt neben mir 🤣 hab extra nen großen Lüfter neben dem pc der dir warme Abluft weg von mir pustet.
 
Arbeit is grad sehr cool und abwechslungsreich. Belegt eh viel im Kopf die ganze Zeit und hat was von factorio und Co (keine direkten it Themen, stattdessen Umzug planen, mailing optimieren etc). Das hat da auch nen großen Anteil dran. Da is der Bedarf nach was anderem gar nich groß.

Und dass jedes spiel mind. 300w Wärme bedeutet und damit noch wärmer macht direkt neben mir 🤣 hab extra nen großen Lüfter neben dem pc der dir warme Abluft weg von mir pustet.
Meine Arbeit besteht ja meistens aus hunderten Entscheidungen, mehreren kompletten Wechseln der Perspektive und Kunden, Verläufen, Vorgaben und dann dem Versuch in kurzer Zeit zu tunneln um etwas kreatives zu machen. Hauptsächlich, weil ich nicht einfach "Montag: Kunde A, Dienstag: Kunde B:" machen kann.

Da kommt ganz viel Dynamik rein, grobe Pläne gehen schon, aber wenn Eiliges kommt, muss ich reagieren. Ich wünschte mir, ich hätte mich "Manager-" und Kreativ-Arbeit im Stundenwechsel, sondern wenigstens den halben Tag nur für ein Skillset. Und dazwischen Meetings, Tel, Kommunikation. Würde ich nur für mich arbeiten, okay... aber Kunden und jeder einzelne (manchmal 4+ ASP pro Kunde) ist komplett anders und man ist 30% Psychologe, nicht Designer).

Abends ist mir an den meisten Tagen schon zu kompliziert bei Doom mehr als einen Waffen-Modus zu haben. Und dazwischen brauche ich nen Nap, sonst geht nur Alkohol und das will ich ja nicht.
 
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