Konsole/PC The Blood of Dawnwalker

Naja, C(omputer)RPG in seiner ursprünglichen Bedeutung - später auch als Classic / Charakter interpretiert - ist per se breiter, das CRPG Book (empfehlenswert btw.) ordnet darunter auch alle anderen xRPGs (JRPG, ARPG, MMORPG, TRPG, RPS, WRPG) ein. Aber neben der ganzen Klugscheißerei: Ich hatte ARPG einfach vergessen :D (obige Aussage ist aber dennoch korrekt :)
 
CRPGs auch bei mir die großen Klicker mit Third Party und Regelwerk. Vor allem auch zäh ;). Das hier ist eher Witcher, Skyrim und so. ARPG maybe, da man Klasse und Rolle auch nicht wählen kann.

Aber eigentlich egal.
 
Ist echt gut. Die Zeitmechanik nervt aber aus mehreren Gründen.

Man verliert Zeit für Skills. Das ist eigentlich das größte Problem. Dadurch fühlt sich aufleveln nicht wirklich positiv an.

Bei den Quests ist es okay. Aber hat halt auch das Problem, dass man manche besser Tags und manche besser nachts macht. Dass man das miteinplanen muss stört den Flow.

Ich hätte mir da ein anderes System gewünscht. Also dass zB nur durch gewisse Aufgaben Zeit vergeht.

In Fallout fand ich die Zeitmechanik gut damals. Hier sehe ich jetzt den Benefit nicht so wirklich. Man wird quasi fürs erkunden bestraft (Zeit vergeht oft wenn man eine Nebenaufgabe findet).

Ich habe gelesen dass das Zeitlimit ziemlich großzügig ist von daher passt das schon. Aber die Umsetzung hätte viel Potential gehabt.
 
Ich habe gelesen dass das Zeitlimit ziemlich großzügig ist von daher passt das schon. Aber die Umsetzung hätte viel Potential gehabt.

Im Ansatz ist es ganz OK, was mich am meisten stört ist die fehlende Nachvollziehbarkeit bei manchen Quests. Fässer zerstören 3 Zeiteinheiten!? Mit den Skills finde ich jetzt wieder recht schlüssig, im Kern könntest da z.B. mit Spezialisierung ab Lvl. 25 in die Burg marschieren und die Hauptquest beenden. Hab aktuell übrigens noch 18 Tage Rest bei 26 Spielstunden.
 
Naja wenn’s wenigstens wie in Gothic wäre, dass einem da jemand was beibringt. Finde nicht, dass das gut gelungen ist. Und wie du sagst ist das mit der Zeit merkwürdig. Hatte eine Quest bei der ich Zeit verloren hätte wenn ich mich raus rede. Kämpfen kostet aber keine Zeit. What?
 
Ich würde das mal unter "Anfängerfehler" verbuchen. Die Entwickler wollten das Zeitfeature in ihrem Spiel haben und haben die Implementierung nicht zu 100% durchdacht. Wahrscheinlich wird die Zeit in einem zweiten Teil, sollte sie wieder eine Rolle spielen (wovon ich ausgehe), etwas logischer sein.
 
Nach 40 Std. durch, mit 6 Tagen Rest auch problemlos alle offensichtlich relevanten und viele gefundene Nebenquests erledigt. Sehr schön inszeniert ist auch das Ende, hat mich begeistert. Im Kern merkt man dem Spiel an, das es nicht ganz die Production Values der AAA Titel hat (sich wiederholende Assets, mäßige Gegnervarianz, paar holprige Quests, übersichtliche Open World mit vielleicht 1-2 POIs zu wenig), nähert sich diesen aber massiv an, quasi ein AA+. Es lassen sich btw. auch mit einem Speicherstand vor Schluss, und falls man die Voraussetzungen dafür geschaffen hat - ist aber easy - alle Endsequenzen relativ leicht angehen. Werde ich ggf. noch machen, bin mit meinem aber super zufrieden.

Alle 3 Bojaren gekillt, im Neuntöterbruch mit Brencis verhandelt, vertröstet und dann mit Lacra die Burg gestürmt.
 
Hab's jetzt auch durch nach gut über 50h. Würde auch etwas schneller gehen und hab sogar noch gut Zeit übrig gehabt, aber alle für mich interessanten und spannenden Quests gemacht. Vielleicht mit der Mechanik gar nicht Mal so schlecht, da man nicht verleitet ist Zeit für "kleine" Quests zu verschwenden. Wobei einige von der Story her echt unglaublich gut waren und sehr emotional bewegt haben.
Find es rundum gut gelungen. Ein paar technische Aussetzer gehabt aber ansonsten hab ich mich durchwegs sehr gut unterhalten und Spaß am Spiel gehabt. War definitiv ein Überraschungstitel für mich heuer.
 
Habe nach gut eineinhalbmonatiger Pause gestern etwas weitergespielt und bin erst mehrmals an Wildschweinen verreckt, weil ich die Steuerung nicht mehr drauf hatte. Inzwischen gibt es sogar einen noch einfacheren Schwierigkeitsgrad, bei dem man rundum die Story genießen können soll. Hab ich direkt mal eingeschaltet :D

Die vielen Möglichkeiten und Questmarker lassen bei mir mit Blick auf das Zeitfeature natürlich etwas Panik aufkommen, das gute Ende nicht erreichen zu können, aber das scheint ja laut euch hier kein Problem darzustellen. Ich bin jedenfalls gestern mehrere Stunden darin versackt.
 
Habe nach gut eineinhalbmonatiger Pause gestern etwas weitergespielt und bin erst mehrmals an Wildschweinen verreckt, weil ich die Steuerung nicht mehr drauf hatte. Inzwischen gibt es sogar einen noch einfacheren Schwierigkeitsgrad, bei dem man rundum die Story genießen können soll. Hab ich direkt mal eingeschaltet :D

Die vielen Möglichkeiten und Questmarker lassen bei mir mit Blick auf das Zeitfeature natürlich etwas Panik aufkommen, das gute Ende nicht erreichen zu können, aber das scheint ja laut euch hier kein Problem darzustellen. Ich bin jedenfalls gestern mehrere Stunden darin versackt.
Nein, war wie du auch, in Panik ob der vielen Quests und des Limits, hab aber am Ende noch massig Zeit gehabt. Hab halt für mich uninteressante Quests liegen lassen. Manchmal haben sich aber auch unscheinbare in wirklich gute und lange Quests entwickelt.
Notfalls kann man ja auch davor mal ein Savegame anlegen und zurück switchen.

Story aber wirklich sehr gut insgesamt.
 
Ich hab auch nach einer Pause weitergespielt und finde es seit dem Update massiv einfacher. Das Zeitlimit irgnoriere ich inzwischen, das ist ja wohl relativ irrelevant. Bin eben in der Stadt angekommen. Als ich die ganzen Questmarker gesehen habe, hab ich das Spiel ausgemacht. Sowas hasse ich ja. Warum schalten die sich nicht nach und nach frei?
 
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