• Das großartige Treffen dieses Jahr wird nächstes Jahr wiederholt. Wir treffen uns wieder im Sauerlandpark. Diesmal ist der Termin noch nicht fixiert. Also schau im Thread vorbei und gib Bescheid, ob und wann du teilnehmen willst und kannst. Ich will auch!

Teuerungen im Videospielbereich

Ändert sich dein Videospiel-Kaufverhalten durch die neuen Preise?

  • Ich kaufe meine Games wie bisher auch. Preise sind egal.

    Stimmen: 7 50,0%
  • Ich kaufe nicht gleich jeden Kram, sondern warte auf Angebote und Preissenkungen.

    Stimmen: 8 57,1%
  • Ich werde wesentlich bewusster kaufen als bisher und mir Titel gezielter aussuchen.

    Stimmen: 7 50,0%
  • Ich schaue mir eher Abomodelle wie Game Pass oder Playstation Plus an.

    Stimmen: 4 28,6%
  • Langsam werden Raubkopien wieder interessant.

    Stimmen: 1 7,1%
  • Ich zocke die Games, die ich besitze und hole zu den Preisen gar nichts Neues mehr.

    Stimmen: 1 7,1%
  • Das Hobby interessiert mich im Grunde gar nicht mehr.

    Stimmen: 2 14,3%

  • Umfrageteilnehmer
    14
Funfact: Das strickgut ist teils teurer als ein Spiel. Und die Zeit des strickens kann man sich nicht fair bezahlen lassen. Ein paar Socken wären dann bei 60+ Euro 🙃
Den Gedanken hatte ich gestern auch, aber die Socken können ja nur einmal vom Hersteller verkauft werden, während das Spiel einfach x-fach kopiert und verkauft wird.

Aber ja, jeder Socken verursacht vermutlich mehr Aufwand als eine Kopie des Spiels. Dafür sind am Spiel deutlich mehr Leute involviert als beim Socken.

Auf der anderen Seite, Spiele kann man immer wieder spielen, Socken haben eine kürzere Lebenszeit 😅

Doofer Vergleich 😂
 
Den Gedanken hatte ich gestern auch, aber die Socken können ja nur einmal vom Hersteller verkauft werden, während das Spiel einfach x-fach kopiert und verkauft wird.

Aber ja, jeder Socken verursacht vermutlich mehr Aufwand als eine Kopie des Spiels. Dafür sind am Spiel deutlich mehr Leute involviert als beim Socken.

Auf der anderen Seite, Spiele kann man immer wieder spielen, Socken haben eine kürzere Lebenszeit 😅

Doofer Vergleich 😂

Wir reden hier aber von industriell hergestellten Socken in Strick-Maschinen, oder? Zu Großhandelspreisen bei Wolle? Oder den Etsy-Shop von Oma?

Ist ja eh so eine Mischung aus Dienstleistung und Produkt imho. Ich meine, der Anwalt schreibt nen Brief.. 200 Euro... @Tscheff Macht nen Tagesworkshop, 2.000 Euro... worüber reden wir hier also?....
 
Ich sag ja der Vergleich ist irgendwie doof und wird immer schlimmer, je länger man drüber nachdenkt. Selbst wenn man den Socken mit zb einer gepressten DVD vergleicht, geht das trotzdem nicht. Beim Socken wäre das schon der ganze Herstellungsprozess, beim Spiel ist das aber nichts (zeitlich gesehen) zum Vergleich der Entwicklung.

Jeder Socken muß gleich hergestellt werden... Ach, ich kriege meine Gedanken nicht gut in Text übersetzt 🙈 😅
 
Jo, kann man nicht vergleichen.

Du kannst z.B. für 80 Euro handgemachte Socken herstellen. 1 Produkt= 80 Euro! Kaum Konzept-Kosten, kaum F&E.

Das Spiel, Buch oder die BluRay werden für Cents in Minuten erstellt. Aber an Konzept bis Gold-Status sitzen dann 200 Leute für vier Jahre oder so (bei AAA deutlich mehr).

Ich sehe also die Vorteile irgendwie bei der Socke. Immerhin müsstest du mit den Einsparungen bei der Produktion ja erst einmal so 100 Millionen "wett" machen.
 
Nochmal: Warum braucht man als einzelnes Individuum 100 neue Spiele im Jahr? :) Die Menschen, die wirklich soviel Zeit haben, 100 Spiele zu spielen, die haben ernsthafte Probleme an anderer Stelle.

Der Grund ist doch ziemlich logisch?

Weil diese Käufer der Faszination aus ihrer Kindheit nachjagen und hoffen, dass es bei einem dieser Käufe dann auch wirklich "Klick" macht und sie genau wieder diese Faszination haben. Einige (auch hier) zocken dafür wirklich, haben aber eben andere Lebensentwürfe – sprich: keine Familie oder weniger andere Interessen.

Das ist natürlich genau kontraproduktiv, viele (ich!) spielen Games aufgrund des hohen Angebotes eben nur ein paar Stunden, weil X oder Y nicht passt, man aber aufgrund des FOMO durch die wenige Zeit, nach dem "perfekten" Spiel sucht. Das ist natürlich destruktiv.

Es ist übrigens gerade auch wohl beim Dating, gerade mit den Apps. Fomo regiert.

Dazu kommt, dass durch Sales das Reptilienhirn arg getriggert wird.

100 ist sicherlich deutlich zu viel. Kann nur von mir reden. Wahrscheinlich würde mein Backlog ausreichen um bis zum Lebensende (im Durchschnitt) zu zocken. Ich müsste nie wieder etwas kaufen. Dennoch, selbst bei geilen Games habe ich irgendwann keine Lust, wenn da ein Showstopper ist. Warum? Weil es ja noch weitere Angebote gibt und ich es "mir leisten" kann.

Dennoch kaufe ich ca. 10-20 Games im Jahr, spiele aber wenige aktiv.

Es ist nur eben schwer, so 100% diszipliniert zu sein und zu sagen: Bro, du bis fast 50.. .du weisst, was du magst und tust. Man will ja auch aus seiner Komfortblase raus, gibt ja einige Beispiele a la "Ich hätte nie gedacht... dass ich da noch voll der Fan werden".

Also probiert mal weiter aus.

Ich z.B. dürfte nur Oldschool-Open-World RPGs in 3D, Shooter mit geiler KI und Arcade-Racer kaufen, dazu ein paar künstlerisch attraktive Walking-Sims.

Bin halt neugierig :D
 
Da spricht auch nichts dagegen. Aber - und spreche ich auch total aus eigener Erfahrung: Neugierde knallt halt Dopamine. FOMO und so. Ich will das abstellen. Mir schadet das. Ich merke das. Und generell schadet das auch unserer Gesellschaft und bei den Kids merkt man das richtig krass.

Es ist einfach FALSCH, wenn man hier im Forum oder auf Reddit in den Gaming-Subs liest, dass man doch "gelangweilt" sei und man jetzt Alternativen bräuchte. Es ist keine Langeweile. Es ist einfach "satt".

Das Hobby ist eben die "Wolke" Gaming, nicht die Spiele ansich. Das muss man akzeptieren, oder daran arbeiten.

Das kann man ja tun, ist am Ende sicherlich auch gut und gesund. Genau wie Digital-Detox generell. Kostet halt Disziplin.

Man könnte sagen: Retro ist die Lösung... NEIN! Da ballert man sich dann 400 Roms rein oder sammelt über ein paar TSD Games, die man auch nicht spielt.

Muss man dann als Projekt sehen, so wie Ernährung oder Sport oder alle anderen Maßnahmen, die uns vor schlechten Angewohnheiten "retten".

Manchmal stresst man sich dadurch aber mehr, als dass es hilft.
 
Aber das sind doch Leute, da spielt das keine Rolex? Oder so Normalos? Nur mal so: wenn du rauchst, gibt’s 300 im Monat aus …
 
Das kann man dann übrigens weiter führen, wie innerlich tot wir schon sind, dass wir unser Glück in - durch die schiere Menge - inflationäre Scheiße suchen.
Jo, war ja schon immer so... da wir aber lieber in Zeiten des Friedens leben, ggf. die bessere Wahl fett und satt an Diabetis und Krebs zu sterben als durch ne Drohne? Das Grass auf der anderen Seite ist halt immer grüner.
 
Keine Anklage. Ich will nur sagen, dass keine Sau auf diesem Planeten diese Menge braucht. Und Videospiele sind ja nur EIN Beispiel. Kannst das auf X andere Konsumgüter adaptieren, die man heutzutage im Überfluss holt, weil man auf der Suche nach Dopaminen ist.
Geil auch, dass alle Uber-Opfer deinen Beitrag liken :D

PPS: Was Games angeht, so habt ihr mich immer belächelt... Aber ich holte mir genau das, reines Dopamin und Adrenalin.. jahrelang... bis ich dann FOMO bekam und wieder "andere" Games spielen wollte. Böser Fehler!

PPS: Es ist unendlich geiler in einem MP-Titel deiner Wahl immer besser zu werden und sich daran zu erfreuen, als von einem Themepark-Idle-Game zum nächsten geführt zu werden, wie son Senior ;)
 
Ich habe tatsächlich noch immer den Anspruch, alle meine gekauften Spiele auch durchzuspielen, aber natürlich komme ich überhaupt nicht hinterher. Auf ein durchgespieltes Game kommen 2-3 neue. Bei manchen will ich vielleicht auch nur das Gefühl haben, sie jederzeit in die Konsole werfen und zocken zu können. Dies ist mit ein Grund, weshalb sich in der Sammlung noch immer Games aus sämtlichen Generationen befinden (von denen ich auch gut geschätzte 90% durchgespielt habe) und ich keine verkaufe.
 
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