Konsole/PC Gears of War: E-Day

Den Gebrauchtmarkt mit dem Gamepass gleichzusetzen, ist aber echt weit hergeholt.

In wiefern? Die Rechnung ist halt kompliziert und man kann nur mutmaßen. Aber kalt sollte sein, dass der Gebrauchtmarkt für alle Medien mies ist. Manche Games nehmen drei Stationen, bis es sich nicht mehr lohnt.

Gamespass ist eine Blackbox an „Annahmen“ …

Ach ja: Man bedient imho 50% des Marktes gar nicht (PlayStation und Nintendo, wobei hier auch viel Unwchärfe, da Nintendo oft Zweitsystem ist).

Wir werden es bald wissen, wenn das Studio geschlossen wird …hat es intern nicht ausgereicht.

Imho sollte MS einfach raus aus dem Markt, XBOX als eigenständige Firma fahren, den Rest von Sega kaufen und dann mit der Sega Brand neu starten.
 
Dann rechne doch mal vor wie man mit 4mio mal Kaufpreis die 500mio dev kosten finanziert bekommt. 😉
Davon habe ich nichts geschrieben. Ich habe auch keine Ahnung warum das game 500m gekostet hat. Ja, ist toll geworden. Aber meine Ahnung wo sie da sie Kohle versenkt haben.

Trotzdem 3-4 Millionen hätten sich schon verkauft. Vielleicht 5 bei einem gut gehenden Titel. Alles andere heißt Call of Duty oder Mario.
 
Zu glauben das man ca. 10m Verkäufe nur auf der Xbox schafft, das wäre sehr blauäugig gewesen. Die Basis liegt grad aktuell bei 20m+.
Und zu glauben das man damit Konsolen verkauft, ist auch blauäugig. Vor allem wenn man es eh am PC spielen kann.

Exklusiv heißt, nirgends anders. Auch nicht am PC
 
In wiefern? Die Rechnung ist halt kompliziert und man kann nur mutmaßen. Aber kalt sollte sein, dass der Gebrauchtmarkt für alle Medien mies ist. Manche Games nehmen drei Stationen, bis es sich nicht mehr lohnt.

Ich mutmaße, dass der Gamepass mehr echte Direktkäufe verhindert, als es der Gebrauchtmarkt je könnte. Sich ein Spiel gebraucht zu kaufen, ist immer mit etwas Arbeit verbunden: recherchieren, bestellen, warten, Geld überweisen, handeln etc. - Ein Gamepassabo haste schnell abgeschlossen. So verdient Microsoft immerhin "direkt" - am Gebrauchtmarkt halt null. Allerdings scheint man durch den Gamepass die Entwicklungskosten für große AAA-Titel einfach nicht reinzubekommen.

Mit Sega neu zu starten, ist sicher eine spannende Idee. Allerdings hat sich MS in der Vergangenheit schon viele große Gamingunternehmen einverleibt. Gut gegangen ist das bis dato nie.
 
Vielleicht sollten Sie lieber noch Snk, Atari und Sega holen und eine Allianz der Verlierer machen 😂

Sie sollten einen aufhören alles für den PC zu bringen. Das hat bei der orginal Xbox durchaus gezogen und auch noch bei der 360.

Oder sie machen halt einen Gaming PC. Jedes game für den PC bringen, wozu dann eine Konsole?

Wenn es jedes Sony und jedes Nintendo game auch für den PC gäbe, würde sich dann noch jemand eine Konsole holen?
 
Vielleicht sollten Sie lieber noch Snk, Atari und Sega holen und eine Allianz der Verlierer machen 😂

Sie sollten einen aufhören alles für den PC zu bringen. Das hat bei der orginal Xbox durchaus gezogen und auch noch bei der 360.

Oder sie machen halt einen Gaming PC. Jedes game für den PC bringen, wozu dann eine Konsole?

Wenn es jedes Sony und jedes Nintendo game auch für den PC gäbe, würde sich dann noch jemand eine Konsole holen?

Warum nicht? PC ist quasi 30% des Marktes (ohne Smartphones).
 
Eben zwei Stunden online im Koop weiter gezockt. Das Spiel ist ein toller Shooter mit viel Action, aber damit generiert man nicht zwingend neue Käuferschichten. Ein solches Spiel sollte auch keine 500 Millionen Dollar kosten dürfen. "Gears of War" ist ebenso wie "Halo" eine verbrannte Marke, da man sich bei beiden nach dem Entwicklerwechsel nicht wirklich einen Gedanken darüber gemacht hat, wie die Reihen sinnvoll in die Zukunft geführt werden können, damit die Fans bei der Stange bleiben. Vielleicht hätte man auch nach den jeweils dritten Teilen und den Enden der Ursprungsgeschichten einen konsequenten Schlussstrich darunterziehen müssen.

Wer beide Reihen und ihren Legendenstatus nicht kennt, lässt sie ohnehin im Regal liegen. Selbst mit einer PS5-Fassung hätte es vermutlich keine Rekorde gebrochen (allerdings hätte man die Entwicklungskosten weiter dämpfen können).
 
Wir sind jetzt gegen Ende von Akt 3. Wo bleibt denn diese LGBTQ-Thematik? Ich warte... Oder ist damit diese extrem kurze Szene gemeint, wo Gears-Soldatin Mag auf das Foto von sich und ihrer Freundin schaut? Meine Fresse... Selbst wenn Marcus Fenix plötzlich bi gewesen wäre, hätte mich das nicht gejuckt. Man kann sich auch künstlich aufregen, besonders im World Wide Web. Wer das Spiel deswegen nicht zockt, verpasst einen tollen Shooter...

...aber keinen grandiosen. Ich bin auf ein recht interessantes Video gestoßen, wo noch einmal Vergleiche mit der Ursprungstrilogie von Epic gezogen werden (siehe unten) und dann wird einem erst einmal klar, wie einfallslos und geradlinig "E-Day" eigentlich ist. Tatsächlich macht man zu 95% das immer gleiche. Viele Gegner kann man aus der Deckung heraus wegsnipern. Das ist immerhin stumpf genug, um am Abend mal lockerleicht ein paar Locust zu killen. Viel erwartet wird vom Spieler nicht. Unvergessen bleibt für mich hingegen in Teil 1 der Auftritt der "Berserkerin", die hinter einem her war und Wände durchbrach. Oder die grandios-düstere Atmosphäre in Teil 2 im Labor von Marcus' Vater. Insgesamt bestachen viele Abschnitte durch Abwechslung im Deckungsshooteralltag.

Die Open World-Abschnitte mit den Nebenmissionen in "E-Day" sind spielerisch mau und bieten keinen echten spielerischen Mehrwert, aber sie sind bei weitem nicht so schlimm wie in Teil 5. Sie sind kompakter und verlangen kein Herumfahren in irgendwelchen Vehikeln. Tun nicht weh - hätte es nicht gebraucht.

Gerade im Koop macht mir das Spiel aber Spaß. Man spricht sich etwas ab, staunt gemeinsam über die schön gestalteten Gebiete mit einer wirklich tollen Grafik, genießt die gute deutsche Sprachausgabe, erfreut sich daran, dass die Designer die Figuren bei den fliegenden "Hodensack"-Gegnern genau das sagen lassen, was einem selbst durch den Kopf geht und spielt einfach einen sehr netten Shooter ohne nennenswerte Überraschungen.

Das verlinkte Video kommt zu dem Schluss, dass der "Gears of War"-Reihe ähnlich die Luft ausgeht wie "Halo" und irgendwo scheint das zu stimmen. So nett "E-Day" auch geworden ist, es fehlt an einer echten Vision, wie die Reihe weitergehen soll. Die Story war nach Teil 3 im Grunde auserzählt, den Cliffhanger von Teil 5 hat man bis heute nicht aufgelöst (ich weiß inhaltlich ehrlich gesagt auch nicht mehr, worum es ging) und eine spielerische Weiterentwicklung ist nicht wirklich sichtbar. Das ist bei einem Budget von gut 500 Millionen Dollar zu wenig.

 
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