Naja, das oben genannte ist quasi mein gesamtes Jahr 2020 bis November und umfasst eine Spielzeit von ca. 350/400 Stunden. So viel weniger werdet ihr ja pro Jahr auch nicht spielen, oder? Ich bleibe bei vielen Spielen halt dran und spiele sie auch durch.
Aber weil wir schon dabei sind noch was zur Next Gen.
Demons Souls Remake (PS5) - 9/10
Fantastisches Remake eine absoluten Klassikers. Optisch teilweise atemberaubend schön, schon mal ein schöner Vorgeschmack auf die technischen Möglichkeiten der jetzt aktuellen Generation. Zudem fand ich es vergleichsweise einfach, kaum zu glauben wenn ich bedenke wie ich mich da vor gut einer Dekade durchgekämpft habe. Sollte jeder PS5 Besitzer im Warenkorb haben.
Call of Duty Cold War (PS5) - SP 6/10, MP 8/10, Zombie 9/10
Die Kampagne hat mir weniger gefallen. Imo schwächer als WW2 und MW, ich mag meine CoD halt lieber mit mehr Krachbumm, davon gibt’s in Cold War für meinen Geschmack zu wenig. Dafür sagt mir der MP wieder deutlich mehr zu als in den Vorgängern und der Zombiemodus ist der beste ever. Im Gesamtpaket einfach sehr sehr gut.
Spiderman Remaster (PS5) - 9/10
War eigentlich gar nicht geplant es nochmal zu spielen, aber es hat mich dann doch wieder gepackt. Spielt sich einfach so richtig flutschig und es kommt keinerlei Langeweile auf. Das schwingen durch die Stadt ist und bleibt ne Riesengaudi. In 60fps gewinnt das Spiel zudem gewaltig.
Astrobot (PS5) - 9/10
Billige zugabe? Techdemo? Pustekuchen! Astrobot ist das beste Spiel im Launch Line up. Spielbarkeit und Ideenreichtum sind in Sphären in denen sonst nur Nintendo unterwegs ist, dazu so viel Liebe zur Marke PlayStation das einem beim spielen durchweg ein Grinsen auf den Lippen liegt. Leider viel zu kurz, daher einen Punkt Abzug.
Immortals Fenix Rising (PS5) - 8/10
Wahrscheinlich das beste Spiel von Ubi seit längerer Zeit. Abwechslungsreich, hübsch und mir einigen wirklich cleveren Ideen. Zu einem BotW fehlen aber selbstverständlich mehrer Klassen und zeigt auch sehr schön das Ubi (und alle anderen) immer noch nicht begriffen haben was Breath of the Wild so einzigartig und genial macht, denn Reize zur Erforschung der Welt bietet halt auch Immortals quasi nicht. Trotzdem richtig gut.
Sackboy: A big adventure (PS5) - 7/10
Ich konnte den Levelbaukästen der Vorgänger nie was abgewinnen und auch der spärliche SP Part war aufgrund der unpräzisen Steuerung eher Spaßbefreit. Das hier mach aber vieles richtig, die Steuerung ist punktgenau, die Optik hübsch und die Einbindung des Soundtrack stellenweise wirklich famos. Kein Übertitel und nach Astrobot etwas konservativ, aber gute Unterhaltung, die man auch schön zusammen mit dem Nachwuchs daddeln kann.
Dirt 5 (PS5) - 6/10
Technisch mittelmäßig, strukturell veraltet und dröge. Für ein paar kleine Runden zwischendurch ganz OK, das war’s auch schon.
Maneater (PS5) - 8/10
Ich liebe B Movies mit Haien, das hier ist ein spielbares Hai B-Movie, genau mein Ding. Dazu spielt es sich ganz gut und sieht nett aus. Die Evolution vom wehrlosen Babyhai zum Schrecken der Meere ist sehr gut umgesetzt. Dazu auch überschaubarer Umfang, bevor es langweilt ist es vorbei.
Assassins Creed Valhalla (PS5) - 8/10
50 Stunden und kein Ende in Sicht. Eigentlich sehr guter Serienteil, aber warum muss das so groß sein? Inhaltlich gibt das Spiel eigentlich maximal 40-50 Stunden her, geht aber mindestens 80-100 Stunden. Das tut dem Spiel und Spielspaß nicht gut. Ich habe es jetzt erstmal unterbrochen, ob ich es irgendwann durchspiele? Keine Ahnung, AC Odyssee habe ich ja auch schon nicht geschafft.
In der Pipeline: 13 Sentinels, Miles Morales, Paper Mario, Bowsers Fury, Control SE, DMC 5 SE