Castlevania: Portrait of Ruin

Hoffentlich wird auf unsägliche DS Features die kein Mensch braucht verzichtet, Stichwort Siegel nachmalen ... Grafisch schaut es schonmal sehr nett aus :) Und ich hoffe es gibt wieder weniger Waffen und Zauber die sich einsetzen lassen, fand den Vorgänger ein wenig überladen
 
Siegel nach malen fand ich cool. Musst du halt ein bisschen Phantasie haben - ist doch so als hätte dein alter Ego eine Art Zauberstab und müsste mit einem Spruch Endgegner versiegeln. Ich mochte das. Ich will jetzt einfach nicht noch ein Spiel was sich genauso anfühlt wie die ganzen DS/GB/PSX Vorgänger. Die Serie brauch was neues, sonst langweilt sie.
 
Das mit den Siegeln war aber beschissen umgesetzt, ich habe oft etliche Anläufe gebraucht, weil das Spiel so pingelig genau in der Abfrage ist. Das nervt und war wirklich nur ne krampfhafte TS-Implementierung, vor allen Dingen, weil man den Stylus dann mal wieder in die Hand nehmen musste, ansonsten aber nicht gebraucht hat. Das mag ich gar nicht. Entweder zocke ich ein Spiel mit TS oder ohne, aber so eine halbgare Mischung wie in Castlevania DS ist ätzend. Es muss auch nicht immer mit TS sein, alleine der zweite Screen ist schon sehr hilfreich bei Castlevania (Karte, Statusscreen). Der Nachfolger kann ruhig wieder back to basics gehen, also nicht so überladen mit Waffen, Seelen etc. und einen niedrigeren Schwierigkeitsgrad fände ich auch gut ;)
 
Ich fand es nicht krampfhaft, war doch nur bei den Endgegnern und da hast du doch gewußt was auf dich zukommt. Und du hast ja dann alle Zeit der Welt um den Stylus rauszuholen. Mir hat das gefallen. Genauso wie die Rätsel mit den Eisblöcken und die anderen Kleinigkeiten. Als krampfhaft habe ich das nicht empfunden, eher als angenehme Neuerung. Öfter mal was neues halt, die alten Castlevania Kisten waren ja schon wirklich oft genug da.
 
btw. Sega-Fans sollte dieses Game eigentlich gefallen, schliesslich ist es die direkte Fortsetzung von Bloodlines ^^
 
ja aber es ist schade um deinen erfrischend kontroversen stil, sieh zu das der net ganz abhanden gerät ;)
 
GameSpot Review

8.3 great

Gameplay 8
Graphics 8
Sound 9
Value 7
Tilt 9

Portrait of Ruin is a great game not because of what it does differently, but because it stays true to the familiar Castlevania design and delivers a fun, lengthy adventure.

The Good: Team mechanic puts a new twist on the familiar Castlevania formula; tons of weapons, items, and secrets to find; a handful of fantastic boss battles; excellent music; great-looking environments, character designs, and animations.

The Bad: Level design is slightly dull compared to previous Castlevania games; there are only three short levels available for co-op play.

:love: Und es ist auf dem Weg zu mir
 
So, hab's unterdessen bekommen ^^

Vom Gameplay her bietet auch Portrait of Ruin zum Grossteil wieder bewährte Castlevania-Kost. Wie schon in Dawn of Sorrow kann man den Hauptcharakter Jonathan Morris wieder mit allerlei Waffen und Ausrüstung ausstatten, durch die sich seine Werte verbessern lassen. Neu ist der zweite Charakter, den man entweder selbst spielen oder per KI steuern lassen kann. Dabei handelt es sich um Charlotte Aulin, die sich im Umgang mit Magie versteht. Entsprechend magisch fallen auch ihre Attacken aus, die man ebenfalls im Optionsmenü ändern kann, wenn man neue Zauberbücher gefunden hat. Die beiden Charas müssen allerdings auch zusammenarbeiten, denn nur gemeinsam können sie mächtige Specialmoves ausführen und bestimmte Aufgaben lösen (z.B. müsst ihr den einen Chara auf eine Statue stellen, während ihr mit der anderen die Statue zu einem Vorsprung schiebt, damit der erste Chara ihn erreichen kann).

Neu seid ihr auch nicht mehr nur in Draculas Schloss unterwegs, sondern könnt durch Charlottes Magie in verschiedene Bilder schlüpfen, die verzaubert wurden. Ihr findet euch dann in einer völlig neuen (und teilweise ziemlich weitläufigen) Umgebung wieder und müsst dort in der Regel am Ende einen Bossgegner besiegen. Wie bei Castlevania üblich müsst ihr nicht alle Bilder vom Bösen befreien, um das Spiel zu beenden, aber ihr seht dann natürlich auch nicht das bestmögliche Ending.

Für zusätzlichen Dauerspass sorgt ein Geist, der euch verschiedenste Aufgaben stellt, die ihr bewältigen müsst. So müsst ihr beispielsweise den örtlichen Metzger besuchen und Fleisch holen gehen oder beim Mönch eine Karte kaufen.

Im Gegensatz zu Dawn of Sorrow wurde der Touchscreen-Einsatz stark gekürzt. Ihr müsst keine Eisblöcke mehr wegkratzen oder Siegel malen, der Einsatz des Stylus ist vollkommen optional. So könnt ihr z.B. den zweiten Charakter mit ihm kontrollieren, funktioniert allerdings auch gut ohne. Technisch bewegt sich der zweite DS-Teil aber auf einem ähnlichen Level, wenn auch einige nette Umgebungseffekte hinzugekommen sind (z.B. herunterfallende Bücher im Gestell).

Da das Spiel die Nintendo Wi-Fi Connection unterstützt, gibt es auch noch zwei Online-Modi: Einen kooperativen Spielmodus, bei dem ihr zusammen mit einem Freund ein abgegrenztes Areal durchstreift, und einen Shop, den ihr selbst eröffnen könnt. Habt ihr also irgendwelche seltenen Waffen oder Rüstungen gefunden und braucht Geld, stellt sie einfach in euren Shop und bietet sie anderen Spielern zum Verkauf an.

Fazit: Mir gefällt Portrait of Ruin bereits jetzt sehr gut. Es bietet die klassischen Castlevania-Elemente, die man vom ersten DS-Ableger und den früheren GBA-Teilen kennt und die in DoS imo etwas unnützen Touchscreen-Features wurden gestrichen. Wer auf Castlevania steht, kommt um dieses Spiel denke ich nicht herum.
 
Ich finde die Steuerung sehr überladen, mir passiert es relativ häufig das ich die falschen Knöpfe drücke, was natürlich gerade bei den wieder sehr knackigen Bosskämpfen alles andere als schön ist. Ansonsten aber wirklich ein sehr schönes Spiel. Die Idee mit den Bildern und den damit variantenreicheren Levelabschnitten gefällt mir außerordentlich gut. Ansonsten folgt hier jetzt wieder meine alljährliche Predigt zu jedem neu erschienenen Castlevania. Konami soll doch bitte wieder mehr back to the Roots gehen, weg von diesen elendigen RPG Elementen, den aufrüstbaren Waffen und Zaubern, hin zu einer klassischen Struktur mit der Peitsche als Hauptwaffe und fünf sechs unterschiedlichen Zweitwaffen. Castlevania IV ist nicht umsonst bis heute das beste Spiel der Reihe
 
Castlevania IV ist nicht umsonst bis heute das beste Spiel der Reihe

Oha....das grenzt fast an eine Glaubensfrage!

Mir gefällt der 4er auch ziemlich gut. Hast du mal Dracula X für Engine und Symphonie of the Nights gespielt? Da schwören auch viele drauf. Teil 3 fürs NES gefällt mir auch noch sehr gut.

Ich glaub ich muss mir heute noch einen DS holen. Wie fandest du die Teile für GBA und den Erstling auf DS?
 
na die Spiele sind alle sehr gut keine Frage, aber wie schon geschrieben, gefallen mir die frühen Castlevania Episoden einfach besser da linearer, nicht so überladen und kniffliger
 
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