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PlayStation 3

er hat recht. ich würde niemals wieder mit einem sixaxxis pad spielen. der ds3 ist schwerer liegt dadurch viel besser in der hand und ist wertiger verarbeitet. beim sixaxxis knarzt gerne das ganze gehäuse wenn man etwas fester drückt, dagegen ist der ds3 nahezu perfekt verarbeitet.
 
Handelsblatt-Artikel:

http://www.handelsblatt.com/technologie/it-internet/sony-verspielt-milliarden;2008319
SONY VERSPIELT MILLIARDEN

Die neue Generation der Videospielkonsolen wird für die Hersteller zum Milliardengrab. Insbesondere der japanische Sony-Konzern gerät durch seine mit großen Versprechungen gestartete Playstation 3 in heftige Turbulenzen.

DÜSSELDORF. In einer schon am 23. Juni veröffentlichten, bisher aber öffentlich nicht beachteten Börsenpflichtmeldung beziffert Sony die bisherigen Verluste der High-Tech-Konsole auf 3,3 Milliarden Dollar. „Es besteht das Risiko, dass diese Investitionen nicht zurückfließen“, heißt es in der Mitteilung. Die PlayStation 3 könne die „Profitabilität des gesamten Konzerns signifikant negativ“ beeinflussen.

Branchenexperten teilen die Sorge. „Selbst wenn das Gerät in die Gewinnzone kommt, ist es unwahrscheinlich, dass Sony die erlittenen Verluste je ausgleicht“, sagt David Cole vom Marktforschungsinstitut DFC Intelligence. Für Sony wäre das eine Katastrophe.

Die Spielesparte ist traditionell der Goldesel des Konzerns. Obwohl sie mit rund 8,5 Milliarden Dollar nur rund zwölf Prozent von Gesamtumsatz ausmacht, trug sie über Jahre hinweg bis zu 60 Prozent zum Betriebsergebnis bei. Während Sony mit seinen Fernsehern und DVD-Playern, der angeschlagenen Musiksparte und dem Filmgeschäft oft am Rande der Wirtschaftlichkeit arbeitete, sorgte der Spielebereich für hohe Renditen.

Seit Einführung der ersten PlayStation 1995 spülte die Sparte mehr als fünf Milliarden Dollar in Sonys Kassen. Der Umstand, dass nun ausgerechnet die als Wundermaschine angepriesene PlayStation 3 nicht Gewinne sondern riesige Verluste schreibt, bringt den ganzen Konzern ins Wanken. Sony-Chef Howard Stringer bezeichnete die „Profitabilitätskurve“ der PlayStation 3 jüngst als „leicht katastrophal.“

Sony steht mit den Problemen nicht allein: Für Microsoft, den zweiten großen Spieler in dem heißumkämpften Markt, sieht die Bilanz noch schlechter aus. Auch hier sorgt die Spielesparte für rund zwölf Prozent vom Gesamtumsatz und niederschmetternde Verluste. Der US-Konzern kann jedoch Rückschläge besser verkraften als Sony, weil er seine Gewinne hauptsächlich in seinem extrem profitablen Softwaregeschäft erwirtschaftet.

Für sich betrachtet, ist das Konsolengeschäft von Microsoft aber ein einziges Desaster: Der US-Konzern stieg 2002 mit der Xbox-Konsole ein und ist seit 2006 mit dem Nachfolger Xbox 360 am Start. Beide Gerätegenerationen haben eines gemeinsam: riesige Verluste.

Zwischen 2002 und 2007 hat der Konzern in seiner Sparte „Entertainment and Devices“ mehr als sieben Milliarden Dollar versenkt. Trotzdem hält Microsoft an dem Projekt fest. „Wir haben die Absicht, mit der Xbox 360 ein profitables Geschäft zu betreiben und wir sind auf dem Wege dahin“, sagt der Xbox-Europachef Chris Lewis. Tatsächlich lieferte seine Sparte in den ersten neun Monaten 2008 ein Betriebsergebnis von 614 Millionen Dollar.

Doch die neue Xbox 360 befindet sich bereits im dritten Jahr eines üblicherweise fünf Jahre dauernden Lebenszyklus. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch bei dieser Konsolengeneration unter dem Strich ein Verlust bleibt, ist hoch.

Die Probleme der Weltkonzerne sind hausgemacht. Microsoft scheiterte beim Markteinstieg mit überhöhten Preisvorstellungen und stellte 2006 die Produktion der Xbox ein. Weil der Konzern seitdem auch keine neuen Spiele mehr für die Konsole liefert, trifft Microsoft nun beim zweiten Anlauf auf misstrauische Kunden. Dieses Problem wurde durch schwere Qualitätsmängel noch verschärft. Der Verkauf der Xbox 360 bleibt hinter den Erwartungen zurück.

Sony steht vor allem seine eigene Arroganz im Wege. Die Japaner verlangten Ende 2006 bei Markteinführung der neuen PlayStation 600 Dollar pro Konsole - 50 Prozent mehr als Microsoft für das Konkurrenzprodukt und den höchsten Preis, zu dem ein Videospielgerät je verkauft wurde. Der Chef der Spielesparte, Ken Kutaragi, war jedoch so begeistert von den technischen Möglichkeiten der Konsole, dass er mehrfach behauptete, der Preis spiele keine Rolle. Mitte 2006 sagte Kutaragi sogar, die PlayStation 3 sei „wahrscheinlich zu billig“. Sechs Monate später wurde er von seinem Posten abgelöst.

Dabei hatte der Vater der PlayStation streng genommen sogar Recht. Nach Berechnungen des Marktforschungsinstituts iSupply kostet die PlayStation 3 in der Herstellung 840 Dollar. Dies folgt den Gesetzen des Videospielmarktes. Die Hersteller subventionieren traditionell den Endverkaufspreis ihrer Konsolen, um dann über Lizenzeinnahmen beim Verkauf einzelner Spiele Gewinn zu machen. Die Konzerne müssen auf Gedeih und Verderb so schnell wie möglich Marktanteile erobern, wenn ihre Strategie aufgehen soll.

Microsoft und Sony kommen jedoch nicht schnell genug auf hohe Stückzahlen. Auch bereits erfolgte Preiskürzungen zeigen keine wesentliche Wirkung. Experten rechnen mit weiteren Preissenkungen zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft. Dies könnte den Verkauf zwar ankurbeln - hätte für Sony und Microsoft aber zunächst die Folge, pro Gerät noch mehr Geld zu verlieren.

Der lachende Dritte im Kampf der Giganten ist ein wesentlich kleinerer Spieler: Nintendo. Der japanische Konzern hat auf die Materialschlacht bei der neuen Videospielgeneration nicht eingelassen. Nintendos neue Konsole Wii zeichnet sich nicht durch leistungsstarke, teure Elektronik aus, sondern durch eine neue Idee: die Spieler steuern ihre Bildschirmfiguren über Körperbewegungen.

Das Konzept findet reißenden Absatz. Wii fand bereits 24,5 Millionen Käufer - gut fünf Millionen mehr als die Xbox 360 und doppelt so viele wie die PlayStation 3. Trotz des niedrigen Verkaufspreises von 249 Dollar verdient Nintendo an jedem Gerät Geld. Dies und weitere Erfolgsprodukte des Spielekonzerns lassen die Konkurrenz vor Neid erblassen. 2007 wies Nintendo bei einem Umsatz von 8,1 Milliarden Dollar ein Betriebsergebnis von 1,9 Milliarden Dollar aus. An der Börse ist Nintendo mit 50 Milliarden Euro mittlerweile doppelt so viel wert wie der Rivale Sony.
Heftig, bisher $3,3 Milliarden Verlust durch die PS3. M$ mit sage und schreibe über $7 Milliarden Xbox-Verlust zwischen 2002 und 2007. Aber denen tut das im Gegensatz zu Sony nicht wirklich weh...
 
Naja.. auf der anderen Seite kann Sony noch einen Haufen PS2 Slim2 verkaufen ;) .. Ich denke das ist bei beiden halb so wild.

Mal im Ernst, wenn es wieder mal in die Richtung: "Billig aber scheiss Grafik" geht, werde ich eher meinen PC an den LCD hängen als so etwas wie das WII nochmal zu kaufen ;).

Beide Unternehmen werden es locker überstehen.
 
da hat man wirklich milliarden in die CELL-chip-entwicklung gesteckt und jetzt verwendet man ihn fast "nur" für die PS3?!?

das ding würd ich melken, hat ja jede menge potential. skaliert man den chip etwas runter würde ich den in smartphones stecken, genauso gut könnte jeder TV von sony den integriert haben. es gibt sicher haufenweise aufgaben, die der CELL übernehmen könnte, überall wo mehrere prozesse gleichzeitig laufen...

das MS geld vernichtet ist ja schon länger bekannt. ein anderer konzern hätte aber in keinster weise die finanziellen mittel gehabt um auf diesen markt zu drängen.

ich lasse mich gern dazu hinreißen, zu sagen, dass die 360 auf jedenfall 1 jahr länger läuft, als die xbox 1. sony wird so schnell keine neue konsole bringen, man hat ja schon öfters gesagt, dass der lebenszyklus der PS3 noch etwas länger ausfallen soll, als der der PS2. ich hoffe MS lässt sich auch zeit und wartet bis frühestens weihnachten 2010.
 
Cell war doch eigentlich auch mal dazu gedacht in so ziemlich allen Multimedia-Produkten von Sony zum Einsatz zu kommen (sprich HDTVs, Blu-ray-Player etc.). Wundert mich, dass sich da bisher noch überhaupt nichts getan hat.
 
Sony kackt ab :D Tja, wenn man nicht MS heißt und in anderen Sparten mehr als hochprofitabel ist, darf man sich sowas eben nicht erlauben. Aber es ist ja so toll eine Wundermaschine die vom Blu Ray Player bis zur 3rd Generation Spielekonsole alles kann, für verhältnismäßig kleines Geld anzupreisen.

Ich freu mich für Nintendo, die haben den Erfolg mit Wii verdient, auch wenn mir die Spiele größtenteils keinen Spaß machen.
 
Nichts mit abkacken. So ein großes Projekt wie die PS3 benötigt ein bißchen Zeit um zu reifen. Eben wie ein guter Wein. Abwarten und Tee trinken. :D
 
Cell war doch eigentlich auch mal dazu gedacht in so ziemlich allen Multimedia-Produkten von Sony zum Einsatz zu kommen (sprich HDTVs, Blu-ray-Player etc.). Wundert mich, dass sich da bisher noch überhaupt nichts getan hat.
Wurde nicht sogar gesagt, dass man mit einem TV und einem Receiver zb jeweils mit CELL diese beiden koppeln will, um dann einen skalierten "super prozessor" im Haus zu haben?
Nichts mit abkacken. So ein großes Projekt wie die PS3 benötigt ein bißchen Zeit um zu reifen. Eben wie ein guter Wein. Abwarten und Tee trinken. :D
Die PS3 kann im Moment nur keiner bedienen. Die wird auch sehr viel länger als die PS2 gute Grafiken liefern können, denke ich.
 
Sony kackt ab :D Tja, wenn man nicht MS heißt und in anderen Sparten mehr als hochprofitabel ist, darf man sich sowas eben nicht erlauben. Aber es ist ja so toll eine Wundermaschine die vom Blu Ray Player bis zur 3rd Generation Spielekonsole alles kann, für verhältnismäßig kleines Geld anzupreisen.

ich denk mal, daß das im Prinzip ganz OK ist ... ich find es gut, daß BR´s auf der PS3 laufen und um mal eben auf meinem 32er ins Blaster zu surfen, bevor ich das Game anschmeiß find ich auch ganz fuchsig ...
Gibt nur ein Paar Dinge die Sony aussen vor gelassen hat ...
1. Killeraps, es ist und bleibt 1st place eine Spielkonsole und muss als solche auch bedient werden. Das heißt: Spiele Spiele Spiele!!!
2. M$ wird die Hardware Frequenz hoch reißen!
Sony hat die PS3 garantiert mit einer Lebenszeit von min. 7-8 Jahre in Spitzenstellung kalkuliert. M$ wird in spätestens 2 Jahren die neue Hardware durchsickern lassen, viel zu früh um mit der PS3 wirklich profitabel zu arbeiten, und die Spitzenstellung die man sich bei Sony ausgerechnet hat, hat eine verhältnismäßig gut da stehende 360 verhagelt und die Wii ist für Sony ein Desaster, denn selbst wenn man auf rechnen würde, daß 3 gekaufte Wii´s eine verkauften PS3 entsprächen sind die diese Verluste ein Hammer!
Sony ist bestimmt nicht am Ende, aber ich könnte mir vorstellen, daß sie vielleicht noch eine weitere Generation mit versuchen und wenn sich dann nicht der übererfolg einstellt, dann wird Sony sich unter umständen aus dem Gaming Markt zurückziehen?
 
Einige vergessen anscheinend, dass Sony zwei weitere Stützpfeiler im Konsolengeschäft hat: PS2 und PSP,der sich in Japan zur Zeit sehr gut verkauft. Unternderem wäre da noch der BR Player, der Sony den entscheidenen Vorteil in Zukunft bringen könnte.
Ich würde mir lieber um MS sorgen machen. Die haben NUR ihre RodXbox360 die nach wie vor hohe Reparaturkosten für MS verursacht.
 
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