Konsole/PC Gears of War: E-Day

Akt 1-3 sind fantastisch. Akt 4 bisher bisschen ein Bremser.

Die offene Welt ist übrigens erfreulich unnötig und übersichtlich. Und wenn man ne Nebenquest macht (für Items) geht sie meistens nur ein paar Minuten.
 
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Ich finds auch einfach anstrengend. Wenn man sich so die großen Filme und Games der letzten 10 Jahre anschaut.. man hat das Gefühl straight und queer sind bei so 50:50... im MP usw.. alles fein und natürlich auch "mal" als Hauptfigur und selbstverständlich alle Optionen im RPG... aber dieses Spotlight überall ist einfach öde. Scheinbar ist der "Trend" auch vorbei, aber die Games waren schon halt in der Pipeline.. und SB.INC wird halt weiterhin gebucht...
Mir ist klar, dass die 50:50 überspitzt gemeint sind, aber imo überschätzt du trotzdem ziemlich stark, wie viel queere Repräsentation es tatsächlich gibt.

Ich frage mich, was du hier genau als Spotlight wahrnimmst. Wenn eine heterosexuelle Hauptfigur eine Liebesgeschichte hat, nimmt man das meistens einfach als normalen Teil der Story wahr, aber bei einer queeren Romanze wird dasselbe schnell als Fokus auf LGBT wahrgenommen, auch wenn es am Ende genau das Gleiche ist.

Wenn du hier vor allem auf die Marketing-Masche und entsprechende Hervorhebung von "Schaut, wie progressiv und inclusive wir sind, gebt uns euer Geld!", dann stimme ich dir aber absolut zu. Gerade bei grossen Unternehmen ist es leider oft offensichtlich, dass solche Entscheidungen weniger aus Überzeugung getroffen werden, sondern vor allem davon abhängen, was sich gerade gut verkauft und politisch passt. Am Ende geht's halt ums Geld, und queere Menschen sind auch eine relevante Zielgruppe.

Das eigentliche Problem an LGBT-Repräsentation ist imo aber nicht die Menge. Die ist gemessen am tatsächlichen Bevölkerungsanteil in vielen Bereichen nach wie vor ziemlich gering, insbesondere in Games. Wenn sich ungefähr jeder zehnte Mensch als LGBT identifiziert, müsste es eigentlich völlig normal sein, in einem grösseren Cast auch queere Charaktere anzutreffen. Natürlich lässt sich das so pauschal nicht sagen und je nach fiktivem Setting ist die Wahrscheinlichkeit höher oder niedriger, aber es zeigt doch, wie wenig aussergewöhnlich queere Charaktere eigentlich sein sollten.

Das Spotlight wird für mich dann zum Problem, wenn es eine rein kapitalistische Entscheidung ist, die auf Kosten der Qualität geht. Denn die viel wichtigere Frage ist doch: Wie gut ist die Repräsentation? Ein Charakter, dessen ganze Persönlichkeit aus dem Fakt besteht, dass er schwul oder lesbisch ist und dies bei jedem Auftritt auf eine übertriebene Art deutlich machen muss, ist keine echte Repräsentation, sondern eher eine Parodie.

Da merkt man dann halt schnell, wenn ein Charakter hauptsächlich geschrieben wurde, um irgendeine Quote zu erfüllen, statt sich wirklich Gedanken darüber zu machen, wie man einen glaubwürdigen, vielschichtigen Menschen darstellt. Dass jemand queer ist, kann natürlich ein wichtiger Teil seiner Identität sein, aber es ist trotzdem nur ein kleiner Teil dessen, was einen Menschen ausmacht, und so sollte es auch repräsentiert werden.

Deshalb bitte mehr gut geschriebene queere Charaktere in allen Medien, und vor allem mehr Repräsentation für die hoffnungslos unterrepräsentierten Gruppen innerhalb der LGBT-Community, sprich nicht nur Lesben und Schwule, sondern auch Bisexuelle und trans Menschen. Besonders bei den Bisexuellen könnte man meinen wir existieren gar nicht, wenn wir laut Umfragen über 50% der queeren Bevölkerung ausmachen.

Mein Punkt ist also nicht, dass jede Story unbedingt queere Charaktere braucht, sondern dass ihre Existenz genauso selbstverständlich sein sollte wie die heterosexueller Charaktere, ohne dass man daraus jedes Mal etwas Besonderes machen muss.
 
Die Spielegrotte hat übrigens geliefert. Seit wann haben die Xbox-Games auf der Verpackung denn unten diesen grauen Trauerrand? Der macht das Cover hässlicher, als es sein müsste.
 
Mir ist klar, dass die 50:50 überspitzt gemeint sind, aber imo überschätzt du trotzdem ziemlich stark, wie viel queere Repräsentation es tatsächlich gibt.

TLDR:

Ola, ich hoffe, das ist jetzt von dir nicht falsch und persönlich aufgenommen worden btw. Aber ich lese das nicht raus, eigentlich sind wir nicht weit weg, nur die Empfindung zwischen über- und unterrepräsentiert scheint anders zu sein. Du spielst aber auch deutlich mehr Games als ich.


Ich habe es nun nicht ausgerechnet. Könnte ich tatsächlich einmal tun. Persönlich merke ich aber halt, dass sehr viele große Formate in den letzten Jahren auf diesen "Zug" aufgestiegen sind.

Mir sind ggf. die Gründe auch klar. Allen voran, neue Käuferschichten zu finden, anstelle der "weißen, straighten Männer". Ob das so klappt... ich weiß es nicht. Bisher ja eher nicht. Wäre ich queer, mich würde das selbst ggf. nerven. Hat so ein Geschmäckle von "Frauen-Schokolade". "Schau einmal, die wollen, dass du das Spiel da kaufst.. es ist ggf. gar nicht mal so gut, aber schau her... ist doch etwas für dich".

Und ja, gibt genug andere Beispiele, wo diese Über-Färbung mir auch auf den Sack geht, allen voran die US-Amerikanische-Kultur usw.

Ich frage mich, was du hier genau als Spotlight wahrnimmst. Wenn eine heterosexuelle Hauptfigur eine Liebesgeschichte hat, nimmt man das meistens einfach als normalen Teil der Story wahr, aber bei einer queeren Romanze wird dasselbe schnell als Fokus auf LGBT wahrgenommen, auch wenn es am Ende genau das Gleiche ist.

Hä? Ich verstehe den Vergleich nicht. Natürlich ist eine Hetero-Beziehung in Medien "normal". Jetzt bitte nicht das Wort "normal" bewerten, ich meine halt statistisch zu ca. 80-90% passend für den Rezipienten.

Und natürlich hat man nichts dagegen, dass auch Randgruppen abgeholt werden. Halt entsprechend proportional. Und wenn ich jetzt scheinbar eine falsche Auffassung habe, ist das fair enough. Lasse ich als Kritikpunkt gelten, hab nicht nachgezählt.

Mir ist halt nur aufgefallen, dass "gefühlt" das Thema zu sehr "thematisiert" wird im Mainstream. Ich will jetzt gar keine doofen Analogien suchen müssen. Dass sich queere dauerhaft darüber beschweren, dass eben in 90% aller Medien straighte Beziehungen gezeigt wurden: Ja.. verstehe ich. Ist leider das Schicksal, wenn man nicht zu der größten Gruppe gehört :(.

Wenn z.B. in den meisten Medien mit "Betonung" nur noch vegan gelebt wird, ist das auch ein Mismatch und wird einem Allesfresser irgendwann zu dumm, weil das Thema künstlich aufgeputscht wird.

Wenn du hier vor allem auf die Marketing-Masche und entsprechende Hervorhebung von "Schaut, wie progressiv und inclusive wir sind, gebt uns euer Geld!", dann stimme ich dir aber absolut zu.

Ja, das ist der einzige Grund, warum die Schlipsträger sich da kümmern. Kaum tritt jemand wie Trump denen auf die Füße, verschwindet das Thema wie von Zauberhand.

Gerade bei grossen Unternehmen ist es leider oft offensichtlich, dass solche Entscheidungen weniger aus Überzeugung getroffen werden, sondern vor allem davon abhängen, was sich gerade gut verkauft und politisch passt. Am Ende geht's halt ums Geld, und queere Menschen sind auch eine relevante Zielgruppe.

Ja, siehe oben. Hab von oben nach unten zitiert.


Das eigentliche Problem an LGBT-Repräsentation ist imo aber nicht die Menge. Die ist gemessen am tatsächlichen Bevölkerungsanteil in vielen Bereichen nach wie vor ziemlich gering, insbesondere in Games. Wenn sich ungefähr jeder zehnte Mensch als LGBT identifiziert, müsste es eigentlich völlig normal sein, in einem grösseren Cast auch queere Charaktere anzutreffen. Natürlich lässt sich das so pauschal nicht sagen und je nach fiktivem Setting ist die Wahrscheinlichkeit höher oder niedriger, aber es zeigt doch, wie wenig aussergewöhnlich queere Charaktere eigentlich sein sollten.

Ja, hier gibt es scheinbar den Bruch. Ich habe ja geschrieben, "imho" konnte man bei jedem großen Game schon den "Pimmel" danach stellen, dass das Thema auftaucht. Ich finde, dass bei 10% eine Außergewöhnlichkeit dennoch gegeben ist. Natürlich "Ist es normal", dass ein bestimmter Prozentsatz so geboren ist und mir persönlich ist es sowieso schnuppe.

Hab das halt wirklich so wahrgenommen, als hätten die großen Projekte eine Art Checkbox vom Management vorgegeben bekommen: "Gay muss bitte rein, sagt unser Consultant von Sweet Baby Inc. Projektion 14% mehr Umsatz, weil scheinbar Gays jeden Scheis kaufen, wenn die sich ausleben können!".

Das Spotlight wird für mich dann zum Problem, wenn es eine rein kapitalistische Entscheidung ist, die auf Kosten der Qualität geht. Denn die viel wichtigere Frage ist doch: Wie gut ist die Repräsentation? Ein Charakter, dessen ganze Persönlichkeit aus dem Fakt besteht, dass er schwul oder lesbisch ist und dies bei jedem Auftritt auf eine übertriebene Art deutlich machen muss, ist keine echte Repräsentation, sondern eher eine Parodie.

Jo, das schrieb ich ja auch: Warum nervt es niemanden bei RPGs wie BG3? Warum dann allerdings (scheinbar) bei Veilguard?

Da merkt man dann halt schnell, wenn ein Charakter hauptsächlich geschrieben wurde, um irgendeine Quote zu erfüllen, statt sich wirklich Gedanken darüber zu machen, wie man einen glaubwürdigen, vielschichtigen Menschen darstellt. Dass jemand queer ist, kann natürlich ein wichtiger Teil seiner Identität sein, aber es ist trotzdem nur ein kleiner Teil dessen, was einen Menschen ausmacht, und so sollte es auch repräsentiert werden.


Deshalb bitte mehr gut geschriebene queere Charaktere in allen Medien, und vor allem mehr Repräsentation für die hoffnungslos unterrepräsentierten Gruppen innerhalb der LGBT-Community, sprich nicht nur Lesben und Schwule, sondern auch Bisexuelle und trans Menschen. Besonders bei den Bisexuellen könnte man meinen wir existieren gar nicht, wenn wir laut Umfragen über 50% der queeren Bevölkerung ausmachen.

Jo, das meinte ich ja schon vor Jahren. Das gesamte Thema, macht halt einen Toggle dran. Sex und Beziehung können eine Rolle spielen usw. Ich müsste hier ins Detail gehen. Queere gehen Straighten genauso auf den Sack wie Veganer oder Nazis oder Linke oder Metal-Heads oder Mütter... WENN SIE ES DIE GANZE ZEIT THEMATISIEREN und ihre Existenz so definieren. Fussball-Fans auch... Natürlich ist die sexuelle Identität wichtiger als der Verein oder die Mucke.. aber.. am Ende des Tages willst du jemanden lieben und ficken... das ist ja für alle gleich...

Ich habe hier scheinbar nichts aussagekräftiges beizutragen.

Mein Punkt ist also nicht, dass jede Story unbedingt queere Charaktere braucht, sondern dass ihre Existenz genauso selbstverständlich sein sollte wie die heterosexueller Charaktere, ohne dass man daraus jedes Mal etwas Besonderes machen muss.

Ok, hier der gegensätzliche Punkt: Natürlich ist die Existenz selbstverständlich. Das sollte 2026 angekommen sein. Nur halt im Rahmen der tatsächlichen Repräsentanz imho. Das selbe Framing wird doch woanders zum Negativen genutzt. Der ganze Osten scheint ja zu denken, die Moslems überrennen ihr Land (mit so 5% Anteil).

Ich muss echt mal schauen, für mich ergab sich einfach das Gefühl, dass es tatsächlich einen Trend gab in der Wokeness der Games 2019ff. Das hat nicht nur mit Queerness zu tun. Auch alle Girlbosse usw. Man wollte auf biegen und brechen neue Schichten melken.

Über das Ergebnis gibt es scheinbar unterschiedliche Meinungen...

Und eine Sache ist hier gefährlich: "Das Pendel". Sieht man vor allem in den USA.

Wenn eine große Mehrheit "irritiert" wird von anderen Konzepten, dann kann das sehr gut umschlagen. Und davon hat dann niemand etwas.

Das kann ich gar nicht erläutern, nur beschreiben, was ich sehe:

Konzept-Text:

"Würden sich die 10 Dorf-Queeren einfach privat treffen, ihr Leben leben im erzkonservativen Süden, händchenhaltend und knutschend durch Dorf rennen... dann würde Oma Erna mit dem Kopf schütteln und man bekäme ggf. ein paar doofe Blicke spendiert.

Wenn sie aber nackt eine Parade abhalten, mit Dildos rumspielen und 20 Uhr in der ARD gbt es jeden 2. Samstag einen queeren Film, dann bekommt Erna Panik, das Dorf wählt rechts und 5 Jahre später ist Queer-Sein strafbar."

Das sehe ich jedenfalls in vielen Orten der Welt gerade.

Dieses Pandel gab es schon quasi seit der Antike. :(
 
PS @Tabris

Was ich auch so witzig finde, warum man gerade so Chars in GAAS, wo die Story so in kleinen Häppchen total unrelevant ist, ein Label verpacken muss. Siehe APEX und OVERWATCH 2.... warum nicht einfach "gar nicht" definieren. Da werden ja nun keine komplexen Beziehungen thematisiert... das ist so richtig weird. Als ob der Trans jetzt auch nur die Figur wählt, weil sie trans ist... das ist so total unteres Empowerment-Farming.

Top gelöst: Alle RPGs von CP über BG... da wird quasi zwischen queerer und straighter Beziehung nicht unterschieden. Jeder Spieler hat das unter Kontrolle. Natürlich geht das nicht, wenn er Char "in eine Richtung geschrieben" ist... Aber wie du schon sagtest: Wo passiert das gut, neben den Stereotypen-Clowns?
 
Akt IV wird dann doch noch zum Highlight - auch mit ruhigen Momenten. War nur ein Durchhänger.

Wenn LGBTQ wie hier umgesetzt wird hab ich überhaupt kein Problem damit. Es war halt eine Zeit lang "Mode" und ich denke wir bekommen gerade die letzten Videospiele aus der Entwicklungsphase mit. Ich behaupte einfach mal die Mehrheit der Spieler hat überhaupt kein Problem mit dem Thema, es ist mehr diese belehrende Umsetzung, die anstößt. Oder wenn es halt erzwungen wird. Ich würde sagen mir ist das Thema relativ egal und in der Regel störe ich mich null daran. Aber wenns z.B. wie in Dragon Age umgesetz ist, dann ist das kaum zu ertragen. Hier ists halt einfach so wie es ist, wird nicht großartig thematisiert. Hat sich irgendwer an den homosexuellen Figuren in Philadelphia, Little Miss Sunshine oder Milk gestört? Also außer den wirklich hirnamputierten Leuten?

Das war doch schon immer so. "Niemand" hat sich z.B. an Ripley an Alien gestört. Aber Emilia Clark als Sarah Connor war einfach schlecht geschrieben und schlecht besetzt. Jeder liebt Morgan Freeman und schaut gerne Filme, in denen er die Hauptrolle spielt. Aber dunkelhäutige Targaryans im Game of Thrones Universum sind halt einfach albern, wenn im Buch ständig die helle Haut beschrieben wird oder im hyperrassistischen Witcher Universum plötzlich die Hautfarbe gar keine Rolle spielt.

Ich finde auch nicht, dass alles und jeder repräsentiert werden muss. Wenn eine Geschichte interessant genug ist um erzählt zu werden, dann wird sie auch ein Publikum erreichen. Und das gibt es ja heute mehr denn je. Aber halt nicht im absoluten Mainstream. Und das ist imho auch okay.
 
Akt IV wird dann doch noch zum Highlight - auch mit ruhigen Momenten. War nur ein Durchhänger.

Wenn LGBTQ wie hier umgesetzt wird hab ich überhaupt kein Problem damit. Es war halt eine Zeit lang "Mode" und ich denke wir bekommen gerade die letzten Videospiele aus der Entwicklungsphase mit. Ich behaupte einfach mal die Mehrheit der Spieler hat überhaupt kein Problem mit dem Thema, es ist mehr diese belehrende Umsetzung, die anstößt.

This!

"Schau her, wir haben etwas zu sagen!!!! Ich bin ein fader, langweiliger Charakter.. aber ICH BIN TRANS!!!! Das ist total egal für die Story.. aber ICH BIN TRANS UND BI UND HABE EINE PROTESE!!! Das ist auch egal. ABER .. ich habe auch noch einen SELTENEN PIGMENT-EFFEKT!"

Einfach nicht thematisieren, wenn es nix grundlegendes mit dem Thema zu tun hat. Und jetzt keinen gay Peter Parker mit einem Marty-James
außerhalb des Gay-Pornos. Dann kann jeder das nämlich selbst entscheiden. Man kann alles über dezentes Design steuern, aber halt nicht Stereotypen. Also am besten nix. Hier, ein Roster.. wer davon straight, queer oder nix ist... selbst ausdenken und phantasieren.

Anscheinend gibt es ja nun auch einen Need an übergrifflichen Vampir-Gewalt-Phantasien bei Frauen, wenn man sich so die trendende NIschen-Literatur anschaut. Wenn nun aber in jedem Spielspiel ein erotischer Vampir statt findet... Moment....
 
PPS: Und natürlich hat das etwas mit der gemeinen Tatsache der Statistik zu tun! Und das fühle ich mit den Queers mit, das ist traurig. Aber das wird man nicht ändern können.

Ich persönlich finde Gay-Szenen genauso "ekelig" wie ein Gay eben Hetero-Szenen. Ist angeboren. Kann man nix machen. Glücklicherweise für mich, sind 90%+ nicht gay und damit muss ich weniger davon sehen im Mainstream. Und ekelig ist übertrieben natürlich. Aber, wenn ich es mir aussichen könnte, ich würde es ausblenden. So eine Szene erreicht bei mir im Kontext genau das Gegenteil von dem, was sie ist. So müssen sich alle Gays fühlen. Tut mir leid, ernst gemeint!

Da kann man als Bisexueller ja wenigstens noch weiterhin relativ entspannt sein :). Oder?

Anders gedacht: Wenn man 90% der Zielgruppe irritiert, wegen 10%... dann kann das halt problematisch werden. In Liebes-Themen, was bei Games meistens der Fall ist, ist es ja noch okay.. Bei Sex-Szenen halt weniger. Aber die gibt es ja fast nur in RPGs, und da ist es eh gewollt.

Das ganze Thema ist halt etwas wie ein Mining-Canary. Wenn man schon unnötige Thematisierung der sexuellen Ausrichtung sieht... das an der "Story" ist genauso zusammengeschustert? Aber zum Thema: Bei E-Day wäre auch gar keine Story egal imho :)
 
Tatsächlich lebt Gears of War - für mich und viele andere - fast ausschließlich von seiner Geschichte.

OK, Im Sinne von Story = Grundgeschichte und World-Building.. ich meinte eher jetzt den normalen Plot der einzelnen Levels oder Teile...

Für mich war der konkrete Plot immer so auf "Doom"-Niveau. Ein Grund. Ein wenig Melodramatik zwischendurch natürlich, damit der Slatter auch einen legitimen Grund bekommt... :)

Ob da also nun eine oder mehrere Personen wie auch immer gepolt sind, spielt eben gar keine Rolle für die Story imho. Das wäre dann in der Gay-Persiflage der Fall, da dies da ja im Vordergrund steht.
 
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