Homefront

Streetracer

Erfahrener Benutzer
Kommt für PS360 und PC. Entwickler sind die Kaos Studios (Frontlines: Fuel of War).

Gamepro Preview
Im Shooter Homefront für PlayStation 3, Xbox 360 und PC ist die amerikanische Zukunft eine düstere: Im Jahr 2025 steht plötzlich eine nordkoreanische Invasionsflotte vor San Francisco. Denn der junge Diktator Kim Jong-un hat nicht nur Korea wieder vereint, sondern sein Land durch die Annexion von Japan und großen Teilen Südostasiens zur Supermacht aufgepumpt. Die völlig bankrotten USA haben den Besatzern nichts entgegenzusetzen. Hilflos muss das technisch schon lange abgehängte US-Militär zusehen, wie die Nordkoreaner den Mississippi radioaktiv verseuchen, um den amerikanischen Nachschub von der Ostküste abzuschneiden. Kurz: Die Lage scheint aussichtslos. Wenn da nicht ein kleines Häuflein unbeugsamer Bürger wäre, die unverdrossen gegen die Invasoren kämpfen -- an der Heimatfront.


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Klingt nicht uninteressant und technisch scheint es auch nicht vollkommen unbrauchbar zu werden. Mal schauen was spielerisch geboten wird.
 
Man will sich ja mehr an einem Half-Life als an Modern Warfare mäßigem Actiongewitter orientieren, interessant ist es für mich auf jeden Fall.
 
bin ein bisschen hin und hergerissen. thematisch liest es sich ja sehr interessant. bei der umsetzung bin ich mir nach dem trailer nicht mehr so ganz sicher. slowmo-szenen mit patriotisch-schmalziger musik lassen schlimmes fürs restliche spiel erahnen :dozey:
 
Soweit ich weiß soll es zeitnah eine (Mulitplayer-)Demo geben. Wäre aber auch sehr dankbar für eine Möglichkeit sich eigene Eindrücke zum SP machen zu können.
 
Hab mir die PC Version für 39 Trommelstücke bestellt. Ich glaube mit dem Game werde ich mehr Spaß haben als mit CoD.
 
Genauere Eindrücke, bitte :)

Da die Spielegrotte es nicht hinkriegt, mir nach zwei Wochen "Bulletstorm" zu schicken, versuch ich es evtl. mal hiermit. Die M! meinte nach Sichtung der Preview-Fassung, dass man auf alle Fälle deren Test abwarten solle, da das Game wohl doch seine Haken und Öhsen habe.
 
Ich habe es mir mal aus der Videothek geliehen. Erste Eindrücke kann ich dann wohl morgen liefern. Bin gespannt, erwarte aber nicht wirklich dass das Spiel hervorragen wird. Wie frog schon sagte, gut wirds sein...
 
Habe gerade doch noch kurz reingeschaut und habe es in der Zeit bis ins dritte von sechs Kapiteln geschafft. Was auf Hard etwa zwei Stunden Spielzeit entspricht. Bisher bin ich trotz meiner geringen Erwartungshaltung aber eher enttäuscht muss ich sagen. Technisch wie optisch ist es soweit durchaus okay und auch die deutsche Sprachausgabe treibt einem nicht umgehend die Schamesröte ins Gesicht. Der Hund liegt also woanders begraben. Beispielsweise ist die Steuerung weit von der Präzision eines CoD enfernt und selbst ein Killzone lässt sich akurater bedienen. Es fühlt sich einfach alles eine Nuance zu schwammig an und trotzdem hat man eigentlich keine großen Probleme die Gegner aufs Korn zu nehmen. Auch weil die KI der koreanischen Besatzungstruppen mit der eigenwilligen Architektur der Amerikaner scheinbar nichts anzufangen weiß bzw. einfach zu doof ist sich clever zu bewegen. Mehr noch als bei den Werken von Treyarch und Infinity Ward hat man bei Homefront das Gefühl auf Tontauben zu schießen. Ein Gegner nach dem anderen stürmt ins Geschehen nur um seinen Kopf im rechten Moment vor dem eigenen Visier aus der Deckung zu schieben. Gähn. Das hat man schon deutlich besser gesehen.

Das wäre aber alles irgendwie zu Verschmerzen wenn das Gun-Play nicht ebenfalls vergleichsweise langweilig daher käme. Im Grunde läuft es bisher stets nach dem gleichen Schema ab: Man beschreitet einen Linearen weg der sich irgendwann etwas öffnet nur um eine Flut an Kontrahenten in sich zu ergießen. Ist der Bereich gesäubert geht es wieder von vorne los. Das mag auch in den meisten Konkurrenzprodukten der Fall sein, hier wirkt es aber offensichtlicher und irgendwie noch uninspirierter als gewohnt. Varianz ist bisher kaum gegeben. Ein paar Geschütze mussten von Hinten mit einer Granate ausgeschaltet werden und ab und zu gibt man einem Panzer seine Ziele vor. Das wars dann aber auch schon. Ein Highlight, das im Gedächtnis bleiben würde Bot das Spiel nach gut einem Drittel jedenfalls noch nicht.

Zudem ist die Präsentation recht unspektakulär. Das Scripting ist schwach, die Charaktere haben nur wenig mehr Persönlichkeit als die austauschbare Massenware der koreanischen Aggressoren und das Gequatsche hier wie dort will spektakulär und tiefschürfend sein, ist es aber nicht. So plätschert die Story vor sich hin ohne das Interesse des Spielers zu gewinnen. Generell empfinde ich die Atmosphäre irgendwie als "seltsam" ohne das ich genau sagen könnte woran es nun liegt. Die Illusion sich als Freiheitskämpfer in einem feindlich besetztem Land zu bewegen wird für mein Empfinden nichtmal im Ansatz glaubwürdig transportiert. Es werden keinerlei Emotionen angesprochen. Zumindest nicht wenn man kein amerikanischer Staatsbürger ist. Das Geschehen lässt mich einfach komplett kalt und reißt mich kein Stück in seinen Bann. Sollte Homefront hier einmal mehr die viel Zitierte "Seele" abgehen?!

Ersteindruck: :(
 
Zuletzt bearbeitet:
Glücklicherweise ist die PC Version recht günstig, ich werde es verschmerzen wenns nicht so gut ist.
 
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