1. Auf einmal, ganz zum Schluß, kommt eine ganze Ladung sehr aktueller Gesellschafts-Thematik. Als hätte alles vorher Sinn ergeben (hat es sicher auch).
Bran hat die beste und absolut logische Funktion. Er symbolisiert das "Wissen" und das Gedächtnis der Geschichte und ist – neben der Demokratie, die jetzt Einzug hält – der absolut beste "Herrscher", nachdem sich gezeigt hat, dass jedes Motiv (auch das zunächst gute von Daenerys) am Ende zum selben Ergebnis führt: Die Geschichte dreht sich immer weiter, der "Ring" ...
Hat mich schon extrem überrascht, dass der Subtext so dermaßen in den Vordergrund gerät. Ich hätte befürchtet, dass man nur die Stränge der vordergründigen Story "irgendwie" schließt. DAS fand ich grandios! So ergibt Bran sowas von Sinn... Könnte jetzt ewig weiter ausführen... alle Metaphern stimmen auf einmal.
2. Als Drache – anders als der Nachtkönig – hat eine Identität bekommen. Vorher das Tier, beherrscht von seiner Mutter ... ist er erwachsen und "mündig" geworden. Er hat es "erkannt". Er hat kurz gegen seie Wut gekämpft und am Ende symbolisch das wirklich "böse" geschmolzen und erkannt, dass Snow .. ach, wisst ihr selbst. hat mich auch überrascht.
3. Wieder einige der Bilder... generell die letzte Staffel hat mir die symbolträchtigsten Bilder, leider wurden die eben getradet gegen Bullshit... dennoch schön anzusehen!
4. Snows Reise mit den Wildlingen.... fand ich halt gut.