Alex
El Toxico
Das Werkstatttor ist für Destruction Derby seit 2000 geschlossen, als DD Raw in die PS one krachte, doch die Wahnsinns-Mechaniker von Studio 33 haben hart geschuftet, um Ihnen die ultimative DD-Traummaschine zu präsentieren. Diesen Herbst also rollt ein motorisiertes Monster vom Spielelaufband, unter der Haube eine PS-starke PS2, mit dem Netzwerkadapter von 0 auf 16 Spieler im Handumdrehen. Diese Kiste gibt Gummi, schleudert über die Strecke und rammt Gegner, bis von ihnen nur noch die ausgebrannte Karosse übrig bleibt. Die chrompolierten Buchstaben, die andere Autokampf-Spiele schon bald auf dem Heck vor ihnen lesen werden, während sie den Staub der Piste schlucken müssen, ergeben zusammen "Destruction Derby Arenas".
Bei der Umstellung von der PS one auf die PS2 hat Studio 33 überall Turbolader eingebaut. Die Grafik wurde erheblich verbessert, die Wagen wurden von etwas langweiligen, realistisch gestalteten Fahrzeugen zu Aufsehen erregenden Muscle Cars, und die Strecken sind nicht mehr Staubpisten, sondern Achterbahn-ähnliche Levels. Nichts für Muttersöhnchen. Das Ziel des Spiels ist gleich geblieben (und das ist auch gut so). Fahren wie der Teufel, Punkte gibt's für den Rennsieg oder einfach für das Verschrotten der Gegner. Je mehr Sie zerstören, desto mehr Nitro-Boosts verdienen Sie sich, mit denen Sie sich an Ihren Konkurrenten vorbei- oder in sie hineinschieben können. Wie schon bei anderen Versionen besteht das Ziel bei Destruction Bowl (Stadion der Zerstörung) darin, als letzter mit erhobenen Scheinwerfern die Arena der Benzin schlürfenden Gladiatoren zu verlassen. Andere Modi heissen Capture the Trophy (Kampf um die Trophäe), Pass the Bomb (Bombe weitergeben) und das reine Rennvergnügen von Speedway (Rennstrecke).
DDA läuft mit zwei Treibstoffen: Es ist einerseits online spielbar, ist aber andererseits auch offline ein geniales Spiel, bei dem die Reifen quietschen, wenn sich 1 bis 4 Spieler dank geteiltem Bildschirm und Multitap die Radkappen um die Ohren hauen. Alle Fahrzeuge und die gesamte Action stehen online und offline zur Verfügung. Online können Sie natürlich bis zu 15 andere echte Rennfahrer herausfordern und sie über das USB-Headset nach Belieben beschimpfen. Die Fenster sollten Sie dann aber hochgekurbelt lassen.
http://de.playstation.com/previews/previewStory.jhtml?storyId=103710_de_DE_PREV&linktype=MPC
Das ist eines der Spiele, für das ich mir ernsthaft überlege den Onlineadapter zuzulegen, sobald er kommt.




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